Fachliches Meinungsbild der EG-FE und weitere

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Fachliches Meinungsbild der EG-FE und weitere

Bitte tragen Sie hier in Absprache mit den von der Verfahrensänderung betroffenen KollegInnen Ihrer Institution bis zum 09. Februar 2017 Ihre Stellungnahme ein.

Bitte berücksichtigen Sie hierbei auch

  • die Geschäftsgänge in Ihrer Bibliothek
  • Katalogisierung in der ZDB evtl. via WEBCAT
  • Arbeiten mit der Zentralen Titelumlenkung
  •  ...
Bibliothek / Teilnehmer
Stellungnahme
Fazit

ULB Münster:
Frau Kemper,

Wir sind strikt gegen die geplante Änderung, weil diese in vielen Bibliotheken lediglich eine Änderung der Geschäftsgänge - also eine Verlagerung von Arbeit - und keine Reduzierung des Arbeitsaufwands bedeutet.

Eine Katalogisierung im ZDB-WebCat ist keine zufriedenstellende Lösung. Für die Zentrale kommt ohnehin weiterhin nur eine direkte ZDB-Katalogisierung in Frage. Für den in Münster umfangreichen Institutsbereich (etwa Hälfte des Erwerbungsetats, ca. 100 Bibliotheken) würde der Einsatz des WebCat eine nicht hinnehmbare Reduzierung der Katalogisierungsqualität bedeuten. Daher käme hier für uns nur ein Geschäftsgang infrage, der die Institute verpflichtet, eine neue Reihenaufnahme in der Zentralbibliothek erstellen zu lassen, was zu unerwünschten Wartezeiten dort und erheblichem Mehraufwand auf beiden Seiten führt. Insgesamt wird der Arbeitsaufwand vom Monografienbereich in die Zeitschriftenkatalogisierung verlagert.

Neue detaillierte Anleitungen (insbesondere für die ZTU) sind erforderlich. Insofern wäre eine Realisierung dieses Punktes vor Einstieg in die Katalogisierung der integrierenden Ressourcen in der ZDB nach RDA kontraproduktiv ... kurz nach Einführung müsste dann schon wieder alles neu bedacht werden.

Aufgrund technischer Beschränkungen wird das angestrebte Umlenken nicht zum eigentlichen Ziel - alle Reihenaufnahmen sind ZDB-Aufnahmen - führen. Nach den jetzt bestehenden Regelungen müßten vielmehr dann, wenn die Mehrzahl der Bände an einer hbz-Reihe hängt, die Umlenkung der "restlichen Bände" weg von der ZDB- und hin zur hbz-Reihe gelenkt werden (wobei natürlich die hbz-Reihe zuvor auf Zeta-Niveau "hochkatalogisiert werden muß, ... großer Aufwand!). Hinzu kommt, daß zur Zeit unklar ist, ob das alles im SunRise-System technisch überhaupt funktioniert. Das ist unter Beteiligung von OCLC im Detail zu untersuchen (Siehe dazu die technische Stellungnahme, Link unten)!

Die Datenqualität im lokalen Katalog würde auf lange Sicht deutlich absinken: Wir werden mit vielen neuen Dubletten leben müssen, die wir in den letzten Jahren mühsam bereinigt hatten. Wenn die Multi-Owner-Problematik im Upload nicht zufriedenstellend gelöst werden kann, stellt sich die Frage nach dem Vorteil des Uploads gegenüber anderen Lösungen (BVB!).

Generell fragen wir uns, ob eine so einschneidende Veränderung zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt sinnvoll ist, da die Umstellung auf ein (cloudbasiertes) neues System absehbar ist. Diese Umstellung wird enorm viel Arbeitsaufwand mit sich bringen ... und bis dahin sind die "Aufräumarbeiten" aus dieser Aktion mit Sicherheit noch weit von so etwas wie "Fertigstellung" entfernt.

ULB Bonn:
Herr Hupperich
Nach Rücksprache mit der ZDB-Katalogisierung und den betroffenen Abteilungen der Monografienbearbeitung hat die ULB Bonn keine Einwände gegen die Verfahrensänderung. Es muss aber ausreichend Zeit gelassen werden, damit wir uns auf die Umstellung vorbereiten können. Um Satztypänderungen weiterhin verfolgen zu können, müssten wir vermutlich ein lokales Prüfverfahren testen. Das Katalogisieren ohne Bruch hat für uns oberste Priorität. In den Abteilungen mit häufigeren Neuaufnahmen von Reihen würden wir den Umgang mit WinIBW schulen (den ZDB-WebCat würden wir nicht verwenden). Die Bibliothekare in den Instituten sollen nicht mit WinIBW arbeiten - dort benötigte neue Reihenaufnahmen würden durch das betreuende Dezernat in der ZDB erfasst werden. Die Schulung würde wohl auch das Erfassen von Änderungsanträgen an die ZDB-Redaktion abdecken, da eigene Korrekturen an monografischen Reihen praktisch nicht möglich sind, sondern gemeldet werden müssen.Genaue Vorgaben zur Dublettenzusammenführung halten wir ebenfalls für erforderlich.

UB Trier:
Frau Unkhoff-Giske
Nach Absprache im Hause ergibt sich das von mir in der Sitzung vertretene Meinungsbild: die UB Trier stimmt für die primäre Katalogisierung von mR in der ZDB. Unseres Erachtens sollte damit dann auch die Entscheidung fallen, Loseblattausgaben primär in der ZDB zu erfassen (vgl. Protokoll der EG FE vom 5.8.15, TOP 3). Wir sind uns bewusst darüber, dass es eine Arbeitsverlagerung von der Monografien-Katalogisierung zur ZDB-Katalogisierung geben wird (ZDB-WebCat ist für uns keine Option), allerdings benötigen wir – wie angekündigt -zur Umstrukturierung der Geschäftsgänge und zur Regelung aller Detailfragen einen Vorlauf von ca. 6 Monaten (wenn die Entscheidung für die Verfahrensänderung im Verbund absehbar ist). Langfristig ist eine möglichst vollständige Dublettenbereinigung anzustreben; eine systematische Zusammenführung muss aber angesichts der Masse ausgeschlossen werden. Daher sollte der Verbund Vorgaben machen, wann Veranlassung für eine Zusammenführung (via ZTU) besteht, die die Verbundbibliotheken entsprechend ihren Kapazitäten erfüllen. Unsere Stellungnahme erfolgt aus fachlicher Sicht vorbehaltlich der Ergebnisse noch durchzuführender Tests.

UB Wuppertal:
Frau Baumann
Nach Rücksprache mit EDV und Zeitschriftenstelle stimmen wir wie auf der Sitzung dafür, künftig auch monografische Reihen in der ZDB zu erfassen bzw. im Verbund die ZDB-Aufnahmen zu nutzen. Da es in Wuppertal in der Vergangenheit bei Umlenkungen gelegentlich zu Fehlern gekommen ist, bei denen der Zeitschriftenstelle die Heftlisten und Bestellungen abhanden gekommen sind, haben wir im lokalen Testsystem hierzu einige Tests durchgeführt (Umlenkung einer ZDB-Aufnahme auf eine entsprechend umgearbeitete Verbundaufnahme). Diese Umlenkungen in verschiedenen Konstellationen haben alle problemlos geklappt. Wir möchten aber auf jeden Fall diese Tests sicherheitshalber auch noch einmal auf Verbundebene durchführen. Zum Verfahren der Zusammenführungen per ZTU halten wir es außerdem für erforderlich, dass hierzu möglichst genaue Vorgaben gemacht werden.

UB Bielefeld
Frau Bremer
Nach Rücksprache mit den Zeitschriftenbearbeiterinnen in der Katalogisierung stimmen wir auch für die Primärkatalogisierung von mR in der ZDB. Eine Umstrukturierung der Geschäftsgänge ist bei uns nicht nötig, da wir ja auch bei Zeitschriften Einzelbandnachweise haben. Allerdings halten auch wir genaue Verbundvorgaben für die Veranlassung und das Verfahren einer Zusammenführung via ZTU unbedingt für erforderlich. Durch verstärkte E-Book-Katalogisierung werden bei uns zahlreiche E-Serien angelegt. Wir sind der Meinung, dass in diesem Fall auch die Print-Serie bearbeitet werden sollte, damit die Titelverlinkungen greifen.

UB Koblenz-Landau
Frau Lohse
Nach Rücksprache in der Katalogisierung vor Ort sowie bei den KollegInnen in der UB in Koblenz, stimmen wir aus fachlicher Sicht ebenfalls für die Primärkatalogisierung von mR in der ZDB.
Bisher mussten wir mangels Bedarf keine Titelkatalogisierung in der ZDB betreiben. Für mR ist der Bedarf in größerem Maße gegeben, da gerade im Bereich der E-Book-Katalogisierung regelmäßig neue Reihen angelegt werden müssen. Uns erscheint die Erfassung mit Hilfe des ZDB-WebCats nicht als ausreichend, vor allem durch die fehlende Möglichkeit Beziehung zu Körperschaften zu erfassen. Der Webcat kommt daher für uns maximal für eine Übergangsphase in Frage und es wird für entsprechende Schulungsmaßnahmen (bei der DNB und im Hause) ein ausreichender Vorlauf benötigt.
Eine größere Umstellung der Geschäftsgänge ist bei uns darüber hinaus nicht nötig.
Ich unterstütze ebenfalls die Vorschläge zu klaren Vorgaben für die Zusammenführung der Dubletten sowie ausdrücklich auch die Anregung, dass Reihen verschiedener Medienformen parallel umgelenkt werden sollten um die Verlinkung zu gewährleisten.
Laut des HBZ-Entwurfes werden Benachrichtigungen über Änderungen der Erscheinungsform nicht mehr erfolgen. Um trotzdem weiterhin den vollständigen Bestandsnachweise für Zeitschriften in der ZDB gewährleisten zu können, finde ich eine Alternative der Benachrichtigung für die Fälle mR -> Zeitschrift wünschenswert, da die Abfrage dieser Fälle in der WinIBW für die Einzelbibliotheken sehr aufwändig ist.Als Bibliothek mit Aleph-Lokalsystem sehe ich für uns aus technischer Sicht theoretisch wenige Probleme, jedoch muss auch hier im Vorfeld Zeit für entsprechende Tests bezüglich der Replikation oder Umlenkungen im Zusammenspiel mit der Verbunddatenbank eingeplant werden.


UB Paderborn
Vera Kriesten
Die UB Paderborn sieht keine grundlegenden Probleme in der Verfahrensänderung. Die anfallenden Arbeiten in der ZDB wird das Sachgebiet Zeitschriften übernehmen, eine Einarbeitung von Monografienkatalogisierenden in WinIBW oder ZDB-Webcat ist daher nicht erforderlich.

HS Niederrhein
Anne Flauger
Die Bibliothek der HS Niederrhein stimmt für die Primärkatalogisierung von mR in der ZDB und deren Nutzung im Verbund. Auch wir unterstützen die Vorschläge zu klaren Vorgaber zur Dublettenzusammenführung und zu paralleler Bearbeitung der Print- und E-Reihen.
Eine wesentliche Umstellung der Geschäftsgänge ist bei uns nicht nötig. Zudem sind ZDB-/WinIBW-Kenntnisse bei den Monografienkatalogisierern teilweise vorhanden. Mittelfristig muss der Kreis der ZDB/WinIBW-Kundigen erweitert werden. Daher denke ich, dass Schulungsbedarf  – nicht nur für unsere Bibliothek - vorhanden ist.

UB Duisburg-Essen,
H. Busche und
C. Brune
Die Universitätsbibliothek Duisburg-Essen ist grundsätzlich dafür, im NRW-Verbund monographische Reihen in der ZDB zu erfassen, bzw. dort schon vorhandene Titelaufnahmen zu nutzen.
Im Hinblick auf die Benutzer und die Darstellung im Katalog wird es als positiv angesehen, nur noch eine TA zu haben. aufwand
Zur Dublettenbereinigung in der Verbunddatenbank ist es sehr wichtig, genaue Anleitungen und Vorgaben für die ZTU festzulegen.
In diesem Zusammenhang sollten wir auch über die verschiedenen möglichen Benachrichtigungsverfahren beraten (in der ZDB, im Verbund).

Wir schließen uns dabei dem Wunsch einiger anderer Bibliotheken an, eine ausreichende Vorlaufzeit bis zur Einführung einzuplanen. Diese Zeit muss genutzt werden, um weitere verbundweite Praxistests durchzuführen und um die hausinternen Geschäftsgänge entsprechend umzustellen.
Dazu wird es in den meisten Häusern nötig sein, verstärkt Kolleginnen und Kollegen in die Arbeit mit der ZDB einzuarbeiten. Da dann in vielen Häusern der gleiche hausinterne Schulungsaufwand entsteht, wäre es natürlich von Vorteil, wenn es eine verbundweite Schulung „Einführung in die ZDB für Monographienkatalogisierer“ gäbe.

Wir stehen der Primärkatalogisierung von gedruckten IR (=Loseblattausgaben) in der ZDB dem Grunde nach positiv gegenüber. Zum jetzigen Zeitpunkt jedoch ist unsere Meinung, dass wir die Entscheidung der Fachgruppe Erschließung zum Thema IR insgesamt abwarten sollten. Da in den anderen Verbünden momentan keinerlei Tendenz dazu besteht, Loseblatt in der ZDB zu erfassen, wäre der hbz-Verbund Vorreiter und müsste entsprechend die Erstkatalogisierung erledigen, da momentan nur vereinzelt Loseblatt in der ZDB nachgewiesen sind. Auch das spricht u.E. für Abwarten.

USB Köln,
St. Sprenger
Gesamteinschätzung: Als Multi-Owner-Bibliothek mit derzeit groß angelegten Retroprojekt im Dezentralen Bereich können wir augenblicklich nicht einschätzen, wie aufwendig der Korrekturaufwand der bisherigen Daten bei neuen Verfahrensabläufen/Geschäftsgangänderungen sein wird. Durch intensive Schulungsarbeit mußten erst die Abläufe organisiert werden und sich einspielen. Bei Neu-Strukturierungen wäre wieder viel Arbeitszeit in Schulungen zu investieren. Für die UB insgesamt (Medienbearbeitung/Datentechn.) wäre dieser Aufwand momentan nicht zu leisten. Hinzu kommt, dass mit einem Ablösesystem zu rechnen ist.

Da der Fall Zusammenführung von ZDB-Reihen und Verbundreihen im Verfahren der ZTU bisher nicht vorgesehen war, bedarf eine Änderung umfangreicher Tests mit verschiedenen Konstellationen.
Die technische Darstellung der ULB Münster gibt bereits einen Überblick über die Problematik.
Fazit: Wegen der Geschäftsgänge und der zu erwartenden technischen Probleme halten wir eine Verfahrensumstellung zum jetzigen Zeitpunkt für nicht sinnvoll. Wir würden gerne bis zur Einführung des neuen Ablösesystems abwarten.

 
RWTH Aachen,
Dr. Eich
Der Wunsch oder Vorschlag zur Nachnutzung der ZDB-Erfassung stammt auch aus meiner Bibliothek, deshalb möchte ich Stellung nehmen:
Die Verzeichnung in der ZDB ist moderner, brauchbarer und sicher zukunftsorientiert, den Nutzen haben die Leser in allen Bibliotheken des Verbundes!
Ich vermute, dass für eine Bereinigung im Verbund hoher Aufwand erforderlich wäre, und um den überhaupt nur in Erwägung zu ziehen, braucht man eine komplexere Analyse (wie viele Titel gibt es überhaupt? Wer ist betroffen? Nur Sisis-Bibs, nur Sisis-Bibs mit mehreren Ownern? Warum gerade die? Was wäre maschinell zusammenzuführen?). Und eine Gesamtschau: Was sollte man überhaupt tun, bevor man in ein landeseinheitliches System migriert? Was ist dann dringend? Wie erzielen wir die besten Kataloge/dicoveries für unsere Nutzer(!!!)?
Dieses Problem ist ein exzellentes Beispiel dafür, dass die Verbund-/Katalogsituation insgesamt von Experten gründlich durchdacht und im Grundsatz von den Bibliotheksleitungen entschieden werden muss: Ziele – Aufwand – Umsetzung = u.a.: was erwarten wir vom hbz?

Fazit:
Keine Bereinigung jetzt, weil die Analyse fehlt; und weil die Mini-Analyse zeigt, dass es um viel mehr geht:
  • Grundsatzdiskussion um den „neuen Verbund“ im landeseinheitlichen, cloud-basierten System;
  • Was muss im alten Verbund mit den Daten (unseren Daten!) geschehen, damit die Daten in der cloud nutzbar werden?
  • Was machen wir in Zukunft mit weniger Aufwand besser?
  • Wie kann der Verbund uns dabei unterstützen?


HS Gelsenkirchen,
Frau Wronka
Wir verzeichnen zwar unseren Zeitschriftenbestand in der ZDB - aber Neuaufnahmen von mR in der ZDB + eventuelle Korrekturen
zu bestehenden ZDB-Titelaufnahmen bedeuten für uns doch einen größeren Aufwand als die bisherige Praxis,
da man einfach mit dem Handling der ZDB nicht so vertraut ist wie mit der HBZ-Datenbank.

Die  Zusammenführung der Dubletten mittels Zentraler Titelumlenkung bedeutet für uns ebenfalls einen größeren Aufwand - zumal wir die ZTU
bisher nicht aktiv genutzt haben. Hier ist auch nicht ganz klar - ob von Libero wirklich alle Lokalsätze zu Überordnungen neu erzeugt bzw. gelöscht werden.

Fazit: Als eher kleine Bibliothek (mit wenig Personal!) hatten wir bisher schon viel Aufwand durch GND + RDA.  Es wäre für uns einfacher, wenn die Regelung so bliebe wie bisher.

Zum Thema "monografische Reihen in der ZDB" hatte ich noch bei den Libero-Bibliotheken in  Bochum und Witten-Herdecke nachgefragt, ob überhaupt ein ZDB-Zugang besteht: Die Bibliothek der Hochschule Bochum hat einen Zugang zur ZDB, die UB Witten-Herdecke NICHT.
THB Köln
Lichter
Wir sind gegen eine Änderung. Die Titelaufnahme sollte u.E. am Ort der Primärkatalogisierung erstellt werden. Eine Änderung der Geschäftsgänge wäre für unsere Einrichtung mit einer personell eng besetzten Medienbearbeitung sehr schwierig. Eine Verlagerung auf die ZDB-Katalogisierer ist nicht vorstellbar, da es sich nur um eine Person handelt. Ausserdem würde dieses Verfahren u.E. einen Bruch in der Bearbeitung bedeuten, wenn die Reihen-Titelaufnahme von anderen Personen erstellt würde, als die Stück-Titelaufnahmen. Dies wiederspricht unserer Meinung nach einem möglichst integrierten und schlankem Geschäftsgang. Daher gilt es einen solchen Bruch u.E. zu vermeiden. Die Schulung der Aleph-Katalogisierer in die speziellen ZDB-Anforderungen hingegen wäre bei unserer personellen Ausstattung und den letzter Zeit bewältigten Umstellungen ein kaum zu bewältigender Kraftakt
HS Musik und Tanz Köln
Frau Albrecht
Wir sind ebenfalls gegen eine Änderung, wie auch die Bibliothek der HS Gelsenkirchen. Für die Bearbeitung der Daten in der ZDB haben wir zu wenig Personal (1 in Teilzeit) und weitere Schulungen können wir aus zeitlichen Gründen daher nicht durchführen, um den ZDB-Anforderungen gerecht zu werden.

UB Bochum,
Frau Webert
Wir sind gegen eine Änderung und schließen uns den Argumenten der ULB Münster und USB Köln an.  

UB Dortmund, Korn
Wir sind ebenfalls gegen eine Änderung vor Einführung eines cloudbasierten Systems. Zudem befürchten wir sehr viel Arbeitsaufwand durch Umlenkungen.
Bibliothek des Ruhrgebiets Bochum
Prinz
Wir sind gegen eine Änderung und schließen uns den Argumenten der THB Köln und der anderen kleineren Bibliotheken an.

HS Bochum
Gisela Feldmeier
Auch wir sind eher gegen eine Änderung aus bereits genannten Gründen.
FHB Dortmund
Thomas Zachlod
Die FHB Dortmund ist aus folgenden, bereits genannten Punkten gegen eine Verfahrensänderung: knappe Personalkapazität, hoher Schulungsaufwand, technische Hürden, falscher Zeitpunkt (Stichwort "neues System").
KMB Köln
Ingrid Hövermann-Rüdel
Auch wir sind gegen eine Änderung; vgl. u.a. Argumentation der THB Köln.
UB Kaiserslautern
Margret Lorig
Wir sind u.a. aus Gründen der vorab beschriebenen Umlenkungsproblematik gegen eine Änderung vor Einführung eines Cloud-basierten Systems und vor dem RDA Toolkit Restructure and Redesign Project, welches letztlich für uns auch die Frage aufwirft ob Schriftenreihen in Zukunft überhaupt noch eine eigene Beschreibung erhalten?
ZBS Köln
Christine Koch
Wir sind ebenfalls gegen eine Änderung aus den von den Vorgängern genannten Gründen.
HS OWL
Susanne Oldhaver
Wir sind aus den oben aufgeführen Gründen ebenfalls gegen eine Verfahrensänderung zum derzeitigen Zeitpunkt.
HfM + LLB Detmold
Grabow/Junker/Stratemeier
Wir sind ebenfalls aus den bereits zuvor genannten Gründen (Cloudeinführung, int. Geschäftsgänge, kommendes LRM) gegen eine Verfahrensänderung zum jetzigen Zeitpunkt.
ZB MED Köln
Claudia Adolph
Wir sind gegen eine Änderung des Verfahrens zum jetzigen Zeitpunkt. Wir überlegen zwar, langfristig evtl. vermehrt Bestand zu Schriftenreihen in der ZDB zu melden zur besseren Sichtbarkeit in Subito, von daher wäre eine Dublettenbereinigung wünschenswert. Der aufwändige Weg dorthin (Einarbeitung weiterer Kolleginnen in ZDB, Dublettenzusammenführung per ZTU, verzögerter Geschäftsgang, wenn man die Neuaufnahme direkt zur Weiterbearbeitung im hbz-Verbund braucht) kann von uns z.Zt. aus Kapazitätsgründen jedoch nicht geleistet werden. Die im Vorlagenpapier genannten Gründe für die Verfahrensänderung spielen bei uns keine große Rolle. Wir werden nach wie vor einen großen Teil Schriftenreihen noch selber anlegen müssen (z.B. für E-Books). Die Satztypkorrekturen empfinde ich (als Bearbeiterin derselben) nicht als problematisch.
ULB Düsseldorf
Susanne Göttker
Die ULB Düsseldorf begrüßt zwar grundsätzlich die Initiative, weil damit offensichtlich eine von vermutlich sehr vielen Vorbereitungen zur Migration erledigt würde. Wir bezweifeln jedoch, dass der Zeitpunkt einer Implementierung von damit notwendigerweise einhergehenden, gravierenden Geschäftsgangsänderungen so (relativ) kurz vor der Migration auf ein neues System glücklich gewählt wäre. Die Migration wird ohnehin erhebliche Änderungen in sämtlichen Abläufen der bibliothekarischen Arbeitsprozesse mit sich bringen. Zur Erhöhung der Transparenz sollten die Bibliotheken erfahren, welche Initiativen insgesamt ergriffen werden müssten, um den Wechsel auf ein NGS vorzubereiten. Hat die hier angestrebte Verfahrensänderung für den Nachweis von monografischen Reihen in der hbz-Verbunddatenbank einen besonders hohen Stellenwert?

Wir schließen uns daher den Fragen von Frau Eich (RWTH Aachen) an:
  1. Wie viele Titel gibt es überhaupt?
  2. Was muss insgesamt vor der Migration auf das cloudbasierte, neue System getan werden?
  3. Wie kann das hbz uns dabei unterstützen?

    Fazit: Die ULB Düsseldorf steht dem Anliegen positiv gegenüber, ist jedoch gegen eine Änderung zum jetzigen Zeitpunkt und benötigt mehr Informationen. Abgesehen davon ist aus den von der UB Essen-Duisburg genannten Gründen ein längerer zeitlicher Vorlauf zwingend notwendig.
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