RDA-Schulung Modul 3

TT050421812

Bitte tragen Sie vor Ihrem Namen auch die Schulungsgruppe (z.B. "Köln1") und das Bibliothekssigel ein.

Status
= beantwortet, = in Bearbeitung,  = noch offen, = zurückgestellt

Fragen zu Modul 3.01 Zusammengesetzte Beschreibung / erstes Beispiel nach RDA

- Präsentation getrennt für Monografie / fortlaufende Ressource

Nr.
Modul-Teil, ggf. Seite / Folie Frage / Anliegen
Datum der Eintragung
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1 Umfangsangabe, Folie 16
Was macht man bei mehreren vorliegenden Zählungen? In RAK gab es bei über 3 Zählungen die Angabe "Getr. Zählung" (kommt z.B. bei Habil.-Schriften vor). Gibt man nach RDA alle Zählungen an oder macht eine Circa-Gesamtangabe oder bleibt es dem Katalogisierer überlassen, wie er es angibt?
20.08.2015 Köln 1, 38 M/ Adolph
ULB Bonn/Hupperich: Die Anweisung in RDA 3.4.5.2 lautet "Erfassen Sie die letzte gezählte Seite, das letzte gezählte Blatt oder die letzte gezählte Spalte in jeder Folge, gefolgt von dem passenden Terminus." Es sollen also alle Zählungen berücksichtigt werden. Bei komplizierten oder unregelmäßigen Zählungen kann man aber der Ausnahme unter RDA 3.4.5.8 folgen und eine der 3 dort vorgeschlagenen Methoden anwenden: Die dritte Methode c mit der Erfassung "1 Band (verschiedene Seitenzählungen)" entspricht dabei am ehesten der RAK-Angabe "Getr. Zählung". Für Alte Drucke gilt diese Ausnahmeregel nicht.

21.08.2015
2
Beziehung zum geistigen Schöpfer, Folie 20, 23, pdf, S. 10
Beziehung zur Körperschaft als geistigem Schöpfer:
Folie 37, 40, pdf. S. 11
Muss der geistige Schöpfer im Beispiel nicht in 100_ $p bzw. 200_ $k angegeben werden?
25.08.15
Köln 2, hbz/Humpertz für die Teilnehmer
hbz/Humpertz, 25.08.15: Wenn die GND-ID mit angegeben wird, dann muss der Name des geistigen Schöpfers in $p bzw. $k angegeben werden. Bei der Übernahme aus der GND mittels Strg. F3 wird das voreingestellte $a automatisch in $p bzw. $k umgewandelt. In den  vorliegenden Beispielen ist jedoch die GND-ID nicht angegeben worden (ist nicht verpflichtend). Daher ist hier $a korrekt.
3
Folie 18, pdf, S. 7
Warum wurde als Verlagsname nur IFB Hamburg genommen und nicht die vollständige Namensform noch mit übertragen? Bei der Verantwortlichkeitsangabe wurde es so gemacht. Verantwortlichkeitsangabe und Verlagsname werden übertragen. Also müsste im vorliegenden Beispiel die Angabe in beiden Feldern (359 u. 419_ $b) die gleiche sein.
25.08.15
Köln 2, hbz/Humpertz für die Teilnehmer
hbz/Block, 28.8.2015: Das Beispiel wurde auch in der AG RDA diskutiert. Für das Übertragen bei zwei vorliegenden Namensformen in der Verlagsangabe soll noch eine Erläuterung zu RDA 2.8.4.3 erstellt werden. Bis auf weiteres gilt in diesem Fall: Cataloguer's judgement - es könnten also auch beide Namensformen übertragen werden.

(Toolkit-Release 02/ 2016)
4 pdf  S. 6, Stand: 09.09.2015, neue Fußnote zum Erscheinungsdatum Das Erscheinungsdatum wird generell zusätzlich in Feld 425 in normierter Form erfasst.
Tippfehler: Es muss 425a heißen
(Ebenso in der Powerpoint-Folie 7 von Modul 3.02.05: Veröffentlichungsangabe, Aleph, Stand: 27.08.2015)
23.10.2015 S. Kretschmer, 361: UB Bielefeld
(Schulung Essen)
hbz/Block, 23.10.15: Die Fußnote ist tatsächlich "neutral" für Feld 425 mit den unterschiedlichen Indikatoren gedacht und so mit den Aleph-Verbünden abgestimmt worden ...

             

Fragen zu Modul 3.02.01 Titel

Nr.
Modul-Teil, ggf. Seite / Folie Frage / Anliegen
Datum der Eintragung
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Kommentar / Antwort
Status
1 Titel: Grundregeln,
Beispiele,
Folie 7






Ergänzung
Betr. Erfassung von Titeln mit Sonderzeichen, hier das Fall-Beispiel mit dem griech. Buchstaben am Wortanfang "π-stacked polymers and molecules" - Gibt es für die Aleph-Anwender eine allgemein gültige Verfahrensweise für die Erfassung derartiger Zeichen, die nicht über die Sonderzeichenauswahl (Keyboard) verfügbar sind?
Die Frage ist im Hinblick auf den Datentausch mit anderen Systemen vermutlich nicht unerheblich.

Das Keyboard wurde bisher leider noch nicht erweitert. Wir können aber auch keinen Hinweis zu einer allgemein gültigen Verfahrensweise finden (Anfrage s.o.) finden oder haben wir nur falsch gesucht?
19.08.2015









05.04.2016
Köln 1, 98/Jaki








Köln 2,
82/Henges
hbz/Block, 21.8.15: Mit RDA (ab 2016) sollen generell utf8-Zeichen verwendet werden können. Inwieweit die Zeichenauswahl auf dem Keyboard  erweitert wird, ist noch zu klären.
2
3, 2.1, pdf-Version S. 18 In dem Kapitel "Erfassen von Titelzusätzen" steht der Satz: "Wenn in der Informationsquelle für den Haupttitel ein Originaltitel erscheint und dieser in derselben Sprache wie der Haupttitel ist, wird der Originaltitel als Titelzusatz erfasst." Was ist damit gemeint? Dass etwas umbenannt wurde und nun mit neuem und altem Titel erscheint? RDA2.3.4.3 ist leider auch nicht erhellend. 20.08.2015 Köln 1, kn41, Rubart hbz/Block, 21.8.15: Es soll klargestellt werden, wie in diesem Fall mit dem in derselben Informationsquelle erscheinenden Originaltitel ("altem Titel") umzugehen ist -> Festlegung als Titelzusatz

3
3, 2.1, pdf-Version S. 37
In der Zusammenfassung heißt es: "Zu beachten ist, dass bei Monografien nur bis zu zwei Paralleltitel angegeben werden müssen." Ist das nicht mindestens missverständlich? Zumal der nächste Satz auch noch lautet: "Wenn mehrere Titelzusätze vorliegen, muss gleichfalls nur einer davon auf jeden Fall erfasst werden."
21.08.2015 Köln 2, hbz/Martin Mensing
hbz/Humpertz, 21.8.15: Die Betonung bei diesen zwei Sätzen liegt auf "nur" und "müssen" bzw. "muss". Paralleltitel und Titelzusatz sind Standardelemente. Trotzdem müssen bei mehreren vorhandenen Angaben nicht alle erfasst werden, sondern bei Paralleltiteln nur bis zu zwei und bei Titelzusätzen nur einer.
 
4
ppt, Folie 43, pdf, S. 18/19

Ergänzung:
Folie 33
Beispiel "KA - Klassiker anlegen" (fortlfd. Ressource): Kann die Initialform als Titelzusatz oder Anmerkung oder abweichender Titel angegeben werden oder muss sie? Kann die Anmerkung oder der abweichende Titel hier auch ganz entfallen?

Feld 370a müsste als Standardelement fett gekennzeichnet sein, da es sich um eine fortlaufende Ressource handelt
25.08.15



15.11.16
Köln 2, 82/Henges


Köln 2,
82/Henges
hbz/Humpertz, 25.08.15: Im vorliegenden Fall "Abkürzung oder ausgeschriebender Titel"  bei fortlaufenden Ressourcen handelt es sich um Kann-Bestimmungen (RDA 2.3.2.5): Wenn es für die Recherche oder Identifizierung für wichtig angesehen wird, kann die abgekürzte Form als Titelzusatz oder abweichender Titel behandelt werden. Eine Anmerkung ist hier nicht vorgesehen, da die abgekürzte Form im Beispiel in der gleichen Informationsstelle steht wie der Haupttitel.

ULB Bonn/Hupperich, 15.11.16: Formal betrachtet wäre die fette Darstellung richtig, aber hier handelt es sich um Kann-Bestimmungen, d. h. ob man die Initialform überhaupt zusätzlich erfasst, ist Cataloguer's Judgement. Der abweichende Titel ist daher nur eine Option und kann nicht verpflichtend sein.







5
ppt, Folie 12/13, pdf S. 6
Das "Aber:" auf Folie 13 ist meiner Meinung nach hier verwirrend, da die Beispiele so keinen Unterschied zeigen. Aus dem pdf geht hervor, dass -vor allem- Namen von geistigen Schöpfern o.ä. mit aufgeführt werden sollen und dann auch eine Erfassung eines abweichenden Titels ohne den entsprechenden Namen empfohlen wird. Das ist in der Präsentation aber gar nicht erwähnt.
26.08.15
Köln 1, 98/Koring
ULB Bonn/Hupperich, 27.08.15: Die Folie wird in der Präsentation entfernt.
6
ppt, Folie 29, pdf S. 14
Wenn der Originaltitel als Entsprechung zum Hauptitel präsentiert ist und gleichzeitig auch der bevorzugte Titel des Werkes ist, wird er also in 303 und 341 bzw. 335 angegeben. Richtig?
26.08.15
Köln 1, 98/Koring
ULB Bonn/Hupperich, 27.08.15: Ja.
7
ppt Folie 83, pdf S. 33
Anmerkung zum Titel: auf der Folie/dem pdf steht: Datum, an welchem ein Titel angezeigt wurde (nicht gemeint ist das Datum, an dem eine Online-Ressource gesichtet wurde, um sie zu beschreiben) - 1.) In RDA 2.17.13.5 steht aber als Beispiel "gesehen am ...". 2) Welches Datum ist denn sonst gemeint?
27.08.15
Köln 1, 98/Koring
ULB Bonn/Hupperich, 27.08.15: Im RDA-Toolkit wird diese Option nicht näher erläutert und leider auch nicht durch ein Beispiel illustriert. Online-Ressourcen werden von RDA 2.17.2.3 (Quelle des Titels) ausdrücklich ausgenommen und sollen nach RDA 2.17.13.5 (Datum der Anzeige einer Online-Ressource) behandelt werden. Ich interpretiere die Formulierung in RDA 2.17.2.1 so, dass gemeint ist die Quelle, aus der ein Titel entnommen ist, *und ggfs.* das Datum, an dem der Titel angezeigt wurde. Quelle und Datum gehören also zusammen. Vorstellbar sind demnach Anmerkungen wie z. B. "Titel aus einem Verlagskatalog von 2015" oder "Titel von der Homepage am 27.08.2015".
8
z.B. Folie 23, betr. aber mehrere Folien, auch in anderen Modulen
Ich finde generell die Darstellung der Felder "Bevorzugter Titel des Werkes" und "In der Manifestation verkörpertes Werk" nicht so einleuchtend, vor allem, weil die Felder 303_ und 303t, die im Export gebildet werden, nicht erwähnt sind. Könnte man in der der Aleph-Spalte nicht stattdessen angeben: "303_ = 331" bzw. "303t = 331"?
3.9.15
Köln 1, 38 M/Adolph
hbz/Block, 11.9.15: Danke für den Hinweis - Für das September-Release der Schulungsunterlagen wird in den Fällen, bei denen 303t zu verwenden wäre, bei 17.8 (In der Manifestation verkörpertes Werk) auch dies auch angegeben, z.B.:
303t =
=100
=362

9 pdf S. 42
Für Paralleltitel sind lt. Liste die Felder 341, 345, 349 und 353 vorgesehen. Würde man weitere Paralleltitel, die man ja optional angeben kann, mangels weiterer spezieller Felder in 370 unterbringen?
07.10.15
Köln 1, 5/Bertrams
hbz/Block,. 12.10.2015: Die Frage wird noch geklärt. Voraussichtlich sollte die Angabe weiterer Paralleltitel in Feld 353 (nach " = ") erfolgen.

10
Folien 38 + 92
Titelzusatz: Auf Folie 38 steht: Mindestens ein Titelzusatz muss erfasst werden. Auf Folie 92: Titelzusatz: Nur einer ist obligatorisch. -- Ich konnte diese Aussagen in RDA/DACH nicht wiederfinden. Wo steht das?
13.10.15
Köln 1, 38 M/ Adolph
hbz/Block, 13.10.15: RDA 0.6.3 "Nur eine Angabe eines Kernelements ist erforderlich. Weitere Angaben sind optional." gilt analog für Zusatzelemente s. Standardelemente-Set Titeldaten (https://wiki.dnb.de/display/RDAINFO/Regelwerk), S. 1, vorletzter Absatz:  "Tritt ein Kern- bzw. Zusatzelement mehrfach auf, so muss nur eines davon erfasst werden."
11
UTF-8-Zeichen
Wie sollen wir aktuell mit Sonderzeichen verfahren? Ich habe ein griechisches "beta" im Titel vorliegen. Gibt es vielleicht eine UTF-8-Tabelle, mit deren Hilfe man die Zeichen händisch über die Tastatur eingeben kann? Ich habe es nach dieser versucht: http://www.utf8-zeichentabelle.de/unicode-utf8-table.pl?number=1024&htmlent=1 - das klappt aber nicht. 08.01.2016
Köln 1, 38 M/ Adolph
hbz/Block, 8.1.16: Wir werden uns in der kommenden Woche dazu melden.

12
pdf S. 5, Folie 10
In den Schulungsunterlagen werden für die Ausnahme bei Titeln, die von Ausgabe zu Ausgabe variieren, nur die fortlaufenden Ressourcen angegeben. In den Ausnahmen unter RDA 2.3.1.4 "Erfassen von Titeln" werden aber auch die mehrteiligen Monografien genannt: "Wenn ein Titel einer fortlaufenden Ressource oder einer mehrteiligen Monografie ein Datum, eine Benennung, eine Zahl usw. enthält, das/die von Ausgabe zu Ausgabe oder von Teil zu Teil variiert, lassen Sie dieses Datum, diese Benennung, diese Zahl usw. weg. Verwenden Sie ein Auslassungszeichen (…), um ein solches Auslassen anzuzeigen." Könnte das irgendwann noch ergänzt werden, um Missverständnisse zu vermeiden?
25.2.2016
Trier, 385/ Unkhoff-Giske
hbz/Block, 25.6.15: "Irgendwann" ist das richtige Stichwort - für das März-Release kommt der Hinweis leider nach Redaktionsschluss ... - Ergänzung beantragt.


13
Nichtsortierzeichen
 
Bisher war es meiner Erinnerung nach so geregelt, dass bei Artikeln mit Apostroph am Anfang eines Titels, denen z.B. im Italienischen in ununterbrochener Schreibung ein Wort folgt (Beispiel: L'estro armonico), der Übersichtlichkeit halber bei der Erfassung ein Leerzeichen eingefügt wurde: <<L'>>_estro armonico. Wird diese Handhabung beibehalten? Ich habe aus der Schulung in Erinnerung dass diese Regelung in den MAB verankert war, habe aber keine schriftliche Festlegung zum aktuellen Stand gefunden.

10.10.2016
Köln 1, 5/Bertrams
hbz/Block, 10.10.16: Die Erfassung des Blanks ist in der MAB-Dokumentation zu finden und ist auch allgemeine Praxis beim Datentausch im D-A-CH-Raum. Die Praxis ist regelwerksunabhängig.

14
Folie 24 PPS
Alternativtitel ... Il don Giovanni
Müsste Don nicht groß geschrieben werden?
29.11.2016
Köln 2
82/Hg
ULB Bonn/Hupperich, 29.11.16: Bitte die Antwort im PDF berücksichtigen: "Der Titel der Person wird im Italienischen kleingeschrieben (RDA A.43.3)".
15
Sonderzeichen
Gibt es neues zum Thema Sonderzeichen? Viele Zeichen sind weiterhin nicht darstellbar. Können Sonderzeichen aus den Aleph-Fremddaten uneingeschränkt übernommen werden?
13.12.2016
38 M/ Adolph
   

Fragen zu Modul "3.02.01,5" Geistiger Schöpfer / von Vera Kriesten

Nr.
Modul-Teil, ggf. Seite / Folie Frage / Anliegen
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1            

Fragen zu Modul 3.02.02 Verantwortlichkeitsangabe

Nr.
Modul-Teil, ggf. Seite / Folie Frage / Anliegen
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1 Folie 49, pdf S. 13
Bei dem Film-Beispiel stehen die Angaben zu weiteren Darstellern laut Erläuterung über dem Beispiel auf der Rückseite des Behältnisses. Müssten sie dann nicht in 506b stehen (=Angaben zu Mitwirkenden und Interpreten), weil 506a für Angaben aus dem Vor-/Nachspann vorgesehen ist?
08.10.15
Köln 1, 5/sb/bt
hbz/Block, 28.10.15: Danke für den Hinweis, das wird korrigiert!
hbz/Block, 10.12.2015: Das Feld 506 wird lt. Beschluss der Aleph-Verbünde vom 20.11.15 nicht aktiv belegt (stattdessen: Feld 359 bzw. 501), wird nur für den Datenimport genutzt. s.a. hier
hbz/Block, 20.4.16: im März-Release erledigt
2
Folie 44, pdf S. 12
Wenn man nicht alle Autoren der Beiträge erfassen will, gilt für die 2. Verantwortlichkeitsangabe (die ja nicht Standardelement ist) auch RDA 2.4.1.5 einschl. der optionalen Weglassung? Also Herausgeber ... ; Autoren Michael Charlton und 7 andere in eckigen Klammern? Wenn nur 3 Autoren von Beiträgen genannt wären, hieße das, dass man die 2. Verantwortlichkeitsangabe weglässt oder alle 3 Autoren aufführen "muss"?
07.12.15
385, UB Trier/ Unkhoff-Giske
UB Wuppertal/Baumann, 10.12.15: Für beide Fragen gilt: Ja. Es wird weder in 2.4.1.5 noch in 2.4.1.6 zwischen der ersten und weiteren Verantwortlichkeitsangaben unterschieden. Wenn man sich also entschließt, mehrere Verantwortlichkeitsangaben zu erfassen, gelten daher für jede die Bestimmungen von 2.4.1.5.
3
Folie 10;
vgl. auch Modul 3.03.02 Hochschulschriften, Folie11
Die RDA selbst erlauben Kürzungen der Verantwortlichkeitsangabe germäß der optionalen Weglassung zu 2.4.1.4: "Kürzen Sie eine Verantwortlichkeitsangabe nur, wenn das ohne Verlust wesentlicher Informationen gemacht werden kann."
Beispiel:by Harry Smith
In der Informationsquelle steht: by Dr. Harry Smith
DACH zu 2.4.1.4 sieht diese Weglassung nur für "umfangreiche" Verantwortlichkeitsangaben vor.
Dissertationen haben ihre Eigenarten bei den Verantwortlichkeitsangaben; die Schulungsunterlagen gehen nur auf das "vorgelegt von ..." ein.
Wenn der Doktorand neben seinem Namen auch das vollständige Geburtsdatum und -ort angibt, sollten wir dann **alles** in Feld 359 übertragen oder dürfen / sollen wir kürzen?
vgl. z.B. Althoff, Katharina: Biomechanische und sportmotorische Analyse des Frauen- und Männerfußballs (HT018854922), Titelblattkopie s. hier Dissertation_Titelblatt.pdf
13.01.2016 465/br ULB Bonn/Hupperich, 14.01.16: Wird geklärt.

hbz/Block, 5.4.16:
mit April-Release des RDA-Toolkits am 12.4.16 gilt:
"Wenden Sie die optionale Weglassung an, wenn dies aus Datenschutzgründen geboten ist (z. B. wenn die Verantwortlichkeitsangabe das exakte Geburtsdatum, die Postanschrift  oder die Matrikelnummer einer lebenden Person enthält). Fakultativ können Sie die optionale Weglassung auch für die Erfassung umfangreicher Verantwortlichkeitsangaben anwenden."
             

Fragen zu Modul 3.02.03 Grundlage für die Identifizierung einer Ressource

Nr.
Modul-Teil, ggf. Seite / Folie Frage / Anliegen
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1 pdf-Version, S.2 + S.4

In der Schulungsunterlage steht: "Keine eigene Beschreibung wird angelegt bei Ausgabebezeichnungen von unterschiedlichen Einbandarten, wenn die bibliografische Beschreibung ansonsten identisch ist."

Bsp. aus der Praxis könnte lauten:
Es liegt bereits eine eigene Beschreibung für die gebunde Ausgabe vor. Zwei Jahre später erscheint die Paperback-Ausgabe. Allerdings steht in der Paperback-Ausgabe lediglich (zusätzlich zum ursprünglichen Erscheinungsdatum) ein neueres Copyright-Jahr, sonst gibt es keine weiteren Unterschiede in der bibliografischen Beschreibung.
Würde ich nach RDA hier also keine eigene Beschreibung für die Paperback-Ausgabe anlegen, da das Copyright-Jahr kein "echtes" neues Erscheinungsdatum darstellt?
Nach der alten "Praxisregel zur Katalogisierung von Nachdrucken" hätte ich hier nämlich eine eigene Beschreibung angelegt; dort wird ein Copyright-Jahr als Erscheinungsjahr betrachtet, falls kein anderes vorliegt (Praxisregel S. 5).
In der Schulung hieß es ja, es bliebe bei der alten Regelung...
27.08.15
Köln 1, 38M, Lerch
hbz/Block, NEU 9.9.2015:
Beispiel:
Hardcover-Ausgabe: Ersch.-datum 2010, kein Copyright-Datum
Paperback-Ausgabe: altes  Erscheinungsdatum 2010 + neu: c 2014

Da das Taschenbuch ein neueres Copyright-Datum hat, als das eingedruckte Erscheinungsdatum der Hardcover-Ausgabe, kann dieses "Erscheinungsjahr" nicht das Erscheinungsjahr des Taschenbuchs sein.
-> Das Copyright-Jahr wird als ermitteltes Erscheinungsdatum für die Taschenbuchausgabe betrachtet. -> eigene Beschreibung für die Paperback-Ausgabe

2
pdf S. 2, PPT Folie 7
Ist mit dem Satz im pdf "So ist z.B. in einer Angabe wie „3. printing 2007“ das Jahr 2007 ein Herstellungsjahr und gilt nicht als neues Erscheinungsjahr." gemeint, dass man in diesem Fall KEINE eigene Beschreibung anlegen soll oder dass man das (ermittelte) Erscheinungsjahr klammern muss? Irritierend ist, dass der Satz unter "Eigene Beschreibung" steht - könnte man zur Verdeutlichung das Beispiel auch unter "Keine eigene Beschreibung" aufführen, falls es ein Fall für keine eigene Beschreibung ist? In der PPT ist der Sachverhalt so verkürzt dargestellt, dass man meinen könnte, dies sei nur ein Hinweis darauf, dass man das Eja in dem Fall klammern muss. Wie ist es gemeint?
17.08.2016
38 M/ Adolph
UB Wuppertal/Baumann, 18.08.16: Es ist hier lediglich gemeint, dass in diesem Fall KEINE eigene Beschreibung angelegt wird. Für das nächste Release (November 2016) wird der Text im PDF umformuliert. Das Beispiel "3. printing 2007" wird im PDF auf die S. 4 verlagert unter "Keine eigene Beschreibung, Spiegelstrich 3". Eine Angabe sowohl unter "Eigene Beschreibung" als auch unter "Keine eigene Beschreibung" wäre wahrscheinlich auch verwirrend.
In der PPT wird der Text auf Folie 7 etwas ausführlicher formuliert und das Beispiel "3. printing 2007" auf Folie 16 ergänzt.


Fragen zu Modul 3.02.04 Ausgabevermerk

Nr.
Modul-Teil, ggf. Seite / Folie Frage / Anliegen
Datum der Eintragung
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Status
1 3,02,04 Folie 25
In dieser Folie wird auf Aleph-Feld 501 hingewiesen. Früher war 510 eigens für den Ausgabevermerk vorgesehen. 510 gibt es aber über die Auswahl F5 nicht mehr.
30.09.15 Köln 1, Henges/Peters
UB Aachen
hbz/Humpertz, 1.10.15: Das Feld entfällt in RDA. Die Informationen fließen in Feld 501 ein. (Vgl. im hbz-Wiki Dokument "Kurzübersicht: neue Felder (ohne Indexierung), mit wegfallenden Feldern, Indikatoren, Stand: 14.08.2015" (https://wiki1.hbz-nrw.de/x/LwBoB), S. 4 Mitte und unten)

2
Folien 11 + 16
Bezügl. Zeichensetzung gilt auch für den Ausgabevermerk nach RDA 1.7: "Fügen Sie Zeichensetzung hinzu, wenn es aus Gründen der Klarheit notwendig ist." In der Schulung kam bei Folie 16 der berechtigte Einwand, dass man "3. aktualisierte Auflage" auch lesen könnte als: "die 3. Aufl., die aktualisiert wurde, als im Grunde mind. schon die 4. Auflage". Frage: Darf man an dieser Stelle die Ausg.-Bez. ändern in "3., aktualisierte Auflage"?, also das Komma selber ergänzen?
27.10.15
Köln 1, 38 M/ Adolph
hbz/Block, 28.10.15: In diesem Fall würden wir nicht unbedingt die Notwendigkeit sehen, Zeichen hinzuzufügen. Die Anwendung der zitierten Regelung in RDA 1.7.3 liegt aber im Ermessen des Katalogisierenden. -> Wenn die Angabe als unklar empfunden wird, kann das Komma ergänzt werden.

3
Standangabe
Gilt eine Standangabe als Ausgabevermerk? Beispiel: Stand: Drucklegung 8/2014
10.11.2016
38 M/ Adolph
UB Wuppertal/Baumann, 11.11.16: Ja, eine Standangabe gilt als Ausgabevermerk. Siehe RDA 2.5.2.1 b) vi) und Schulungsunterlage S. 3 oben. Außerdem indirekt auch  RDA.0.0 D-A-CH Erläuterung 2, Punkt 1 b).

Fragen zu Modul 3.02.05 Veröffentlichungsangabe / Vertriebsangabe / Herstellungsangabe / Copyright-Datum

Nr.
Modul-Teil, ggf. Seite / Folie Frage / Anliegen
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Name
Kommentar / Antwort
Status
1 3, 2.5, pdf-Version Seite 5
Im Zusammenhang mit der Angabe "[Verlag nicht ermittelbar]" kam in der Fortbildung die Frage auf, ob diese bei audiovisuellen Medien immer Pflicht ist, da es dort fast nie einen Verlagsnamen gibt.
24.08.2015
Köln 2, hbz/Martin Mensing
ULB Bonn/Hupperich, 24.08.2015: Diese Angabe ist Pflicht, wenn Verlagsnamen weder in der Ressource selbst angegeben sind noch mit geringem Aufwand ermittelt werden können (RDA 2.8 D-A-CH). Als nächstes soll dann ein Vertriebsname erfasst werden (RDA 2.8.4.7 D-A-CH). Bei Ressourcen aus dem Nichtbuchbereich ist es aber nicht immer eindeutig, ob eine Angabe einen Vertrieb oder einen Verlag benennt. Im Zweifelsfall wird angenommen, dass es sich um einen Verlag handelt, sodass eine Verlagsangabe möglich ist (RDA 2.9.4.1 D-A-CH).
2
ppt, Folie 27
Wenn - wie auf der Folie genannt - mehrere Verlage mit dem gleichen Verlagsort (hier München) aufgeführt sind und ich möchte den weiteren Verlag angeben, muss ich dann jeweils Feld 419_ $a München $b Verlag 1; 419_ $a München $b Verlag 2 angeben oder genügt die einmalige Angabe des Verlagsortes: 419_ $a München $b Verlag 1; 419_ $b Verlag 2?
25.08.15 Köln 2, hbz/Humpertz für die Teilnehmer
hbz/Humpertz, 25.08.15: Die Angabe des Erscheinungsortes beim Verlag ist Pflicht. Also muss bei einer weiteren Verlagsangabe in einem weiteren Feld 419 der Erscheinungsort erneut aufgeführt werden.
3
  Feld 419 Ind. d, UF c: ich schlage vor, hier eine Unterfeldoption mit dem Copyright-Zeichen zur Verfügung zu stellen. Das wäre einfacher, als immer das Sonderzeichen-Keyboard aufrufen zu müssen.
9.9.2015
Köln 1, 708, Dickenscheid
hbz/Block, 28.9.15: für Implementierung vorgemerkt -> ist erledigt
4
Folie 27 + Feldhilfe Aleph
In der Feldhilfe in hbz07 zu Feld 419 steht: "Hinweis: Die Indikatoren _, a, b und c sind NW bei Monografien und W bei fortlaufenden Ressourcen." -- Feld 419_ ist aber doch wiederholbar bei Monografien? 24.9.15
Köln 1, 38 M/ Adolph
hbz/Block, 24.9.15: Danke für den Hinweis - Feldhilfe wird geändert:
Bei den Indikatoren Blank, a, b und c gilt: Mehrere Orte in $a werden in ein $a mit Trennzeichen „ ; „ eingegeben. Bei mehreren Verlegern etc. mit gleicher Funktion wird jedoch das Feld wiederholt, d.h. $a und $b darf jeweils nur einmal vorkommen.

Bei fortlaufenden Ressourcen spiegeln sich Änderungen im Erscheinungsvermerk in wiederholten 419 wieder. Die Reihenfolge wird in $A abgebildet.
5
pdf, S. 10
Beim Beispiel "$c [zwischen 1970 und 1980?]-" ist für die Angabe in 425b quasi die Mitte angegeben: 1975. Im entsprechenden PICA-pdf steht an der Stelle für 1100 1970. Ein Übertragungsfehler in den Aleph-Unterlagen?
25.9.15
Köln 1, 38 M/ Adolph
hbz/Block, 3.12.15: wird korrigiert
hbz/Block, 20.4.16: im März-Release erledigt -> das früheste Jahr des geschätzten Zeitraums wird angegeben
6
Reihenfolge von pdf und PowerPoint, Beispiele in pdf und PowerPoint
Beim Abgleich von von pdf und PowerPoint habe ich den Eindruck dass die Abfolge des Textes nicht mit den PP-Folien übereinstimmt, auch stehen im PP Beispiele die im pdf-Dokument fehlen. Nur interessehalber: Wird eines der Dokumente (oder beide) zur Zeit überarbeitet?
07.10.15
Köln 1, 5/Bertrams
ULB Bonn/Hupperich, 08.10.15: Der Eindruck ist richtig. Auf diese "Asymmetrie", die das Verfolgen der PP-Folien mittels des PDF-Texts erschwert, sind die Verfasser der Unterlagen bereits angesprochen worden. Eine Überarbeitung findet aktuell nicht statt und wurde auch nicht in Aussicht gestellt.
7
ppt Folie 35
Ein "wahrscheinliches Land" müsste nach RDA 2.8.2.6.4 mit [Polen?] angegeben werden. Oder man ändert den Text auf der Folie in "Es wird ein bekanntes Land erfasst" (RDA 2.8.2.6.3)
29.10.15
Köln 1, 38 M/ Adolph
ULB Bonn/Hupperich, 30.10.15: So wie der Fall vorgestellt wird, wäre "[Polen?]" die richtige Art der Angabe, da das Land nur aufgrund der polnischen Sprache der Ressource nicht gewiss sein kann. Die Lösung ist schon einmal im September als fraglich angemerkt worden, aber die Autoren sahen keinen Änderungsbedarf. Ich habe die Bitte um Änderung jetzt wiederholt.
hbz/Block, 20.4.16: Korrektur wurde im März-Release durchgeführt
8
ppt, Folie 13
Zum Schätzen des Erscheinungsdatums soll man als erstes das Copyright-Jahr heranziehen. Oft hat man aber das nächste (zukünftige) Jahr als copyright-Datum vorliegen. Sollte man in so einem Fall nicht besser gesunden Menschenverstand walten lassen und in 419_c[2015?] angeben? Überhaupt würde ich alle diese "geschätzten" Erscheinungsjahre mit [xxxx?] angeben, denn sicher ermittelt sind sie ja nicht. Ein Fragezeichen ist aber bei den Schulungsunterlagen nur im Fall "Jahr aus Vorwort" angegeben (im Bsp. dazu bei 2.8.6.5 DACH wurde das Fragezeichen übrigens weggelassen).
04.11.2015
Köln 1, 38 M/ Adolph
ULB Bonn/Hupperich, 06.11.15: RDA 2.8.6.6 D-A-CH sagt, dass das Copyright-Jahr auch dann als ermitteltes Erscheinungsdatum verwendet wird, wenn die Ressource schon im Vorjahr vorliegt. Dieses "liegt schon im Vorjahr" kann ja nur festgestellt werden, wenn die Ressource entsprechend früh erworben wird. Erhält eine Bibliothek die Ressource erst im Folgejahr, ergibt sich der eigentliche Sachverhalt gar nicht. Die AWR will also, dass man der Einfachheit halber der Selbstpräsentation der Ressource Vorrang einräumt (vgl. auch RDA 2.8.6.3 D-A-CH).
Auch die Bestimmung, das Copyright-Jahr als ermitteltes "bekanntes" Erscheinungsdatum zu benutzen, wenn es zur vorliegenden Ausgabe gehört, ist der einfachen Erfassung und sicher auch dem Nutzerinteresse geschuldet. Daher legt die AWR fest, dass es sich um ermittelte tatsächliche Jahre und nicht um wahrscheinliche Jahre handeln soll, welche dann mit Fragezeichen angegeben werden müssten. Würde man es hierbei zu genau nehmen, sähen die Nutzer ständig fragliche Erscheinungsjahre im Katalog, was nicht schön aussieht und eher zur Versunsicherung führen kann. Schon die Tatsache, dass viel mehr Erscheinungsdaten eckig geklammert erscheinen werden als bisher, ist sicher eine ziemliche Umgewöhnung.
9
PDF, S. 9
Im Beispiel ist der Erscheinungsort nicht ermittelbar. Stattdessen wird der Vertriebsort  in Feld 419b angegeben. Muss das UF nicht trotzdem $a München heißen?
16.11.2015
Köln 2, 82,
Henges
hbz/Block, 17.11.15: Korrektur ist beantragt
hbz/Block, 20.4.16: im März-Release erledigt
10
  Wenn ich in der Informationsquelle die folgenden und sonst keine (ermittelten) Angaben habe:

München. Druck der Buchdruckerei der "Allgemeinen Zeitung". 1897.

a)  ziehe ich diese Angaben dann "stillschweigend" als Veröffentlichungsangabe für Feld 419_  heran? - oder
b) erfasse ich diese Angaben evt. als Herstellungsangabe in Feld 419c und muss dafür dann in 419_, UF a/b jeweils "[Erscheinungsort nicht ermittelbar]" bzw. "[München]" sowie "[Verlag nicht ermittelbar]" erfassen?

04.12.2015
Köln 1, 98/Jaki
ULB Bonn/Hupperich, 07.12.15: Vorschlag:

419_$a [Deutschland?] $b [Verlag nicht ermittelbar] $c [1897?]
419c$a München $b Druck der Buchdruckerei der "Allgemeinen Zeitung"
425a$a 1897

Da kein Erscheinungsort ermittelt werden kann, wird das wahrscheinliche Land angegeben. Das Herstellungsjahr wird nur in Form eines ermittelten Erscheinungsjahrs mit Fragezeichen erfasst, da es nicht sicher ist, ob es sich um den ersten Druck handelt. Herstellungsort und Herstellername können zusätzlich erfasst werden.
11
Folie 7
•Sonderfall:
Informationsquelle: „Wintersemester 2014/15“, dann Erfassung: „2014/2015“
(RDA 1.8.4)
Wie sieht die Angabe in 425a aus?
2.2.16
Köln 2,
82/Henges
ULB Bonn/Hupperich, 02.02.16: Wenn es sich um das Datum handelt, das mit dem Erscheinen in Verbindung steht: 419_$c Wintersemester 2014/2015 425a$a 2015. Ist die Angabe als chronologische Bezeichnung einer Ausgabe einer Folge zu betrachten, dann: 419_$c [2014] 425a$a 2014 ODER 419_$c [2015] 425a$a 2015 (vgl. RDA 2.8.6.5 D-A-CH, Punkt 5).
12
D-A-CH AWR für 2.8.6.3 Die AWR sieht ja vor, das angegebene Datum zu übernehmen, auch wenn die Ressource schon im Vorjahr vorliegt. Was ist aber bei offensichtlichen Schreibfehlern? Bsp.: HT018929520
01.04.2016
98/Koring hbz/Block, 5.4.16: Grundsätzlich gilt RDA 2.8.1.4, wonach Erscheinungsdaten so erfasst werden, wie sie in der Informationsquelle erscheinen. Außerdem gilt hier RDA 2.8.6.3: "Wenn bekannt ist, dass das Datum, wie es in der Ressource erscheint, fingiert oder falsch ist, machen Sie eine Anmerkung, die das tatsächliche Datum angibt (siehe 2.17.7.3)." Das heißt, das Erscheinungsdatum wird auch in diesem Fall so übernommen, wie es in der Informationsquelle erscheint, zusätzlich wird jedoch eine Anmerkung gemacht.
13
Erscheinungsdatum für TUT (vgl. Zählung von fR)
Scan_Text und Kritik.pdf
In der Vorlage findet sich als Erscheinungsdatum lediglich das Copyright-Jahr c2016 (RHTS). Bei der Zählung der übergeordneten fR findet man die Angabe "März 2016". Auf dem vorderen Umschlag gibt es bei der fR auch noch die Angabe "III/16".
Für die Gesamttitelangabe haben wir in "451 UF v Heft 210 (März 2016)" genommen.
Wie sollte hier 419_c aussehen?
[2016] oder März 2016 oder III/16
01.04.2016
464/bu und 465/br
hbz/Block, 20.4.16:
Als Erscheinungsdatum ist hier das Copyrightjahr zu nehmen. Bei den anderen Datumsangaben handelt es sich um die chronologische Zählung der fR. Eine Angabe kann nicht für unterschiedliche Elemente verwendet werden.

14
RDA 2.8.6.3
Erscheinungsdatum nach verschiedenen Kalendern
Uns liegt eine Ressource vor, in der das Erscheinungsdatum sowohl nach jüdischem als auch in gregorianischem Kalender angegeben ist. Laut RDA 2.8.6.3 werden die Daten nach Reihenfolge der Vorlage erfasst. Geschieht dies in Aleph in einem einzigen Unferfeld c (also 419 $c 2015 5775) oder wird für jedes Datum ein eigenes Unferfeld c belegt?
17.05.2016
6/Nobis
Neu:
hbz/Humpertz, 23.6.16: Gemäß AH-16, Punkt 3.8 "Erscheinungsdaten in christlicher und in einer anderen Zeitrechnung" werden beide Erscheinungsjahre in einem einzigen Unterfeld angegeben gemäß Reihenfolge, Layout oder Typografie in der Vorlage, getrennt durch Leerzeichen Gleichheitszeichen Leerzeichen. Hier also: 419 $c 2015 = 5775.
15
Folie 32 PP'S
Müsste es nicht Feld 359 für die Verantwortlichkeitsangabe heißen?
01.12.2016
Köln 2,
82/Henges
hbz/Block, 5.12.16: Ja - korrigierte Fassung wird veröffentlicht.
16
Bundesstaat als Verlagsort
Auf der Titelseite steht "New Jersey" als "Ort", daneben noch weitere Orte (London etc.). Auf der Rückseite der Titelseite: "publ. by: World Scientific Publ., Singapore ... USA office: ... Hackensack, NJ" - Kann man "New Jersey" als Erscheinungsort nehmen oder würde man auf jeden Fall einen "richtigen" Ort in 419 vorziehen? Wenn ja, welchen?
07.02.2017
38 M/Ad
hbz/Block, 8.2.17: Wir würden es so sehen, dass gemäß RDA 2.8.2.2 primär die Angabe genommen wird, die zusammen mit dem Verlagsnamen präsentiert wird. Die Frage, wie zu verfahren ist, wenn es sich dabei nicht um einen Ort, sondern um eine übergeordnete Gebietskörperschaft handelt, wird in RDA + DACH nicht geklärt. Die übergeordnete Gebietskörperschaft ist in RDA nur als zusätzliche Angabe vorgesehen. Ggf. kann das Nachfolgegremium der AG RDA, die FG Erschließung, zu einem späteren Zeitpunkt eine entsprechende Erläuterung ergänzen.

Fragen zu Modul 3.02.06 Gesamttitelangabe

Nr.
Modul-Teil, ggf. Seite / Folie Frage / Anliegen
Datum der Eintragung
Name
Kommentar / Antwort
Status
1 Folie 7 ff.
Gelten für die Bandangabe generell dieselben Regeln wie für die Zählung bei fortlaufenden Ressourcen (Erscheinungsverlauf)? Bei Supplementen z.B. stehen die Angaben zur Zählung manchmal an mehreren Stellen verteilt - darf man sie dann genauso zusammensetzen wie für 405?
15.9.15
Köln 1/ 38 M/ Adolph
hbz/Block, 29.9.15: Zu RDA 2.12.9 gibt es keine Erläuterung analog zu D-A-CH AWR für RDA 2.6, Punkt 1.b) - dies wäre ggf. noch durch die AG RDA zu klären

hbz/Block, 20.4.16: Eine Erläuterung zu RDA 2.12.9 ist in Vorbereitung. Ein pragmatisches Verfahren analog zu der Erläuterung zu RDA 2.6 wird angestrebt.

hbz/Block, 8.7.16: neue Erläuterung zu RDA 2.12.9.3 beschlossen:
Erfassen Sie die Zählung innerhalb der Reihe analog zur Zählung von fortlaufenden Ressourcen, siehe dazu RDA 2.6 D-A-CH.
(ab 9. August 2016 im Toolkit)
2
  Welchen Begriff fingiert man bei Beilagen, die keinen Begriff wie "Supplement", "Sonderheft" o.ä. aufweisen? Bis jetzt fingieren wir in solchen Fällen [Beil.], da "Beilage" nach ZETA ein Oberbegriff für alles ist. Tritt jetzt "Supplement" an die Stelle?
17.9.15
Köln 1/ 38 M/ Adolph
hbz/Block, 16.10.15: Die Wahl des Begriffs liegt im Ermessen des Katalogisierenden (wie auch für die Bennung im Titel bei fR, s. Modul 5B.04, S. 9).
3

Folie 11 / pdf S. 4
Zwei Fragen bezüglich der Mail von Frau Block v. 18.09.:
1) Das Beispiel "Biblioteca academica" müsste dann noch geändert werden, richtig?
2) Wenn ich es richtig verstanden habe, wird bei einer vorhandenen Zählung der Hauptreihe und einer Unterreihe dann doch in Feld 451 $a Hauptreihe, $v Zählung der Haupttreihe und $a Unterreihe angegeben. In der Beispielsammlung im Beispiel 3.26 steht in der Lösung aber ein Feld 461 für die Unterreihe.
30.09.15 Köln 1 / 98, Koring
hbz/Block, 8.10.15:
zu 1) Ja, das wird korrigiert! -> ist korrigiert
zu 2) Liegen sowohl für die Hauptreihe als auch für die Unterreihe Zählungen vor, so werden für Haupt- und Unterreihe getrennte Beschreibungen erstellt, mit denen die Unterordnung verknüpft wird. Die Feldbelegung für diese Fälle (s. Beispiel 3.26) wird in den Verbundrichtlinien beschrieben, die demnächst veröffentlicht werden.

4
Folien 9, 11, 13
In der Aleph-Feldhilfe zu Feld 451 ist die Belegung in UFv als fakultativ angegeben. Auf den angegebenen Folien wird UFv fettgedruckt dargestellt, ist demnach Standardelement. Muss das UF nun besetzt werden oder nicht?
20.10.15
Köln 2
82, Peters, Henges
hbz/Block, 20.10.15: Grundsätzlich sind Haupttitel der Reihe, die Zählung innerhalb der Reihe, der Haupttitel der Unterreihe und die Zählung innerhalb der Unterreihe als Kernelemente definiert (RDA 2.12). Das Unterfeld v in Feld 451 ist fakultativ zu erfassen, da auch ungezählte Reihen in Feld 451 erfasst werden können.
5
fingierte Zählungen
Gilt "es werden keine Zählungen oder Bandbezeichnungen fingiert" aus Modul 5A.01 (Folie 78) auch für Gesamttitelangaben von monogr. Reihen? Das hat ja lt. Entwurf Verbundrichtlinien zur Folge, dass in den Fällen 451_v und 455_a nicht belegt werden und wäre deshalb auch an dieser Stelle erwähnenswert.
27.10.15
Köln 1, 38 M/ Adolph
hbz/Block, 28.10.15: Ja, auch für Zählungen innerhalb einer Reihe sind fingierte Angaben nicht vorgesehen. Eine entsprechende Ergänzung in Modul 3.02.06 wird angeregt. Danke für den Hinweis!

hbz/Block, 9.12.16: Eine pauschale Formulierung mit entsprechendem Hinweis würde zu kurz greifen, da in bestimmten Fällen eine Fingierung vorgesehen ist (RDA 2.6.3.3, 2.6.4.3, 2.6.5.3, 2.6.6.3, 2.12.9.6 sowie RDA 2.6 D-A-CH, 1,c,IV und 1,c,VI weisen das Fingieren von Zählungen ausdrücklich an.) Der Text bleibt daher unverändert.
6   Wenn es eine gezählte Reihe und eine ungezählte Unterreihe gibt, in der Form $a Titel der Reihe, $v Zählung, $a Titel der ungezählten Unterreihe: Wie würde man 455 besetzen? Nur mit der Zählung oder wie bisher mit "Zählung der Reihe : Titel der Unterreihe"?
04.11.15
Köln 1, 5/Bertrams
hbz/Block, 11.11.15: in Feld 455 wird angegeben: "Zählung der Reihe. Titel der Unterreihe". Wenn Feld 455 nicht erfasst wird, werden die Inhalte automatisch aus den Unterfeldern v und a generiert.

7
  Nach den ersten "echten" RDA-Aufnahmen möchte ich anregen, dass in der Satzschablone für Stücktitelaufnahmen in Kategorie 453 standardmäßig $v mit erscheint.
Edit: Ich meinte natürlich Kategorie 451
06.01.2016
Köln 1, 98/Koring
hbz/Block, 6.1.16: Danke für den Hinweis - wird in allen Satzschablonen mit Feld 451 ergänzt!
8
Aleph, pdf-Fassung, S. 3 (PowerPoint-Fassung 00)
In den Schulungsunterlagen haben wir keine Erläuterungen gefunden, wie man mit parallelen Zählungen (RAK) in der Gesamttitelangabe umgehen soll. Einzig auf S. 3 in der pdf-Fassung findet sich dieser Hinweis:
"Weitere Regelungen zur Erfassung der Zählung innerhalb der Reihe siehe RDA 2.12.9"
Dort erscheint 2.12.9.7 "Alternative Zählsysteme" die passende Stelle zu sein. Leider fehlt mir die Phantasie, die dort vorgestellte Regelung nach Aleph umzusetzen.
Wir haben uns bei HT018847964 für die Angabe mit einem Gleichheitszeichen entschieden, in Anlehnung an die Erfassung alternativer Zählungen in der Zählungsangabe fortlaufender Ressourcen (Feld 405; Modul 5B.06, Aleph, PowerPoint, Folie 19). Ist das OK?
07.01.2016
465/br
hbz/Block, 7.1.16: Ja, das ist ok! (Entspricht auch der Feldbeschreibung für das betreffende MARC-Feld)
9
Feldhilfe zu Feld 451
Die Formulierung "Verknüpfungen zu Verlegerreihen sollen ab 2016 nicht mehr hergestellt werden, ..." führt in der Praxis immer wieder zu Rückfragen. Diese Formulierung legt den Schluss nahe, dass wir *gar keine* Verlegerreihen mehr verknüpfen.
Vorschlag: Verknüpfungen zu bestimmten Verlegerreihen sollen ab 2016 nicht mehr hergestellt werden, siehe Liste der Verlegerreihen ohne Verknüpfung ab 2016
07.01.2016
465/br
hbz/Block, 7.1.16: Die Formulierung müsste dann auch in den Verbundrichtlinien noch geändert werden - sollte in der EG FE-Sitzung am 12.1.16 besprochen werden.
10
nochmals Feldhilfe zu Feld 451
Wäre es wohl möglich, bei "Zählung bei Reihe und Unterreihe" ein anderes Beispiel zu wählen mit einer tatsächlich monografischen Reihe mit Unterreihe (vgl. z.B. HT017767940) oder hier den Hinweis auf die Verbundrichtlinien anzubringen, in denen dieser Fall geklärt wird?
Das Beispiel "451 $a Wilhelm Diltheys Gesammelte Schriften $v 21. Band $a Psychologie als Erfahrungswissenschaft $v 1. Teil" sollte besser mit "mehrteilige Monografie in mehrteiliger Monografie" überschrieben werden.
07.01.2016
465/br
hbz/Block, 7.1.16: wird geändert
11
Indikatoren bei Feld 451
Bisher haben wir im NRW-Verbund beim Feld 451 absichtlich immer den Indikator blank verwendet; unabhängig davon, ob man es mit einem gezählten oder ungezählten Gesamttitel zu tun hatte.
Das MAB-Format sah mit den Indikatoren a und b hier durchaus eine Unterscheidung vor.
Wie gehen wir jetzt vor: bleibt es dabei, dass wir in NRW weiterhin ausschließlich den Indikator blank verwenden?  Bei den beiden Beispielen in der Feldhilfe hat man es so gemacht. Gilt die 3. Zeile in der Feldhilfe noch oder bezieht sie sich auf die RAK-Zeit?
Oder vergeben wir ab jetzt unterschiedliche Indikatoren?
13.01.2016
465/br
hbz/Block, 13.1.16: In Feld 451, 461 ff wird weiterhin nur Indikator Blank erfasst. Wir werden die 2. Zeile mit der Terminologie aus der RAK-Zeit entfernen, um Missverständnisse zu vermeiden.
12
Bandzählung bei Stücktitelaufnahmen von Zeitschriftenheften (RDA 2.12.9), vgl. evt. auch Eintrag 1 in diesem Abschnitt
Wie soll bei "Stücktitelaufnahmen" von Zeitschriften-Einzelheften die Bandzählung in 451 UF v angegeben werden, wenn die Zeitschrift selbst alternative Zählweisen aufweist?. Als Beispiel haben wir "Band 157" des Schulmanagement-Handbuchs vorliegen. (vgl. HT018912542). Diese Zählung ist der bevorzugten Informationsquelle zu entnehmen (Haupttitelseite). Im Impressum auf der Rückseite der HTS steht "Schulmanagement-Handbuch 157, 35. Jahrgang, März 2016".  Bandzählung analog Feld 405 der ZDB-Aufnahme (vorausgesetzt, diese wäre bereits nach RDA), also mit der Angabe der alternativen Zählweise nach "=", oder lediglich Bandzählung, wie in der als erstes zu konsultierenden Informationsquelle gem. RDA 2.12.9.2 erscheint? Die Lösungen, die man in den unterschiedlichen Verbünden sehen kann, sind doch sehr unterschiedlich. Die aktuelle Lösung im HBZ-Verbund scheint uns weder so noch so passend. Wir wären dankbar für "Aufklärung".
27.04.2016
929/th
UB Wuppertal/Baumann, 12.5.16: Auch dieser Punkt müsste noch in der geplanten Erläuterung zu 2.12.9 geklärt werden. Bis dahin sollte die alternative Zählung nach einem Gleichheitszeichen zusätzlich erfasst werden.
13
Groß-/Kleinschreibung am Anfang der "Zählung innerhalb der Reihe"
Frage zur "neuen Erläuterung zu RDA 2.12.9.3.(Erfassen der Zählung innerhalb der Reihe):
Erfassen Sie die Zählung innerhalb der Reihe analog zur Zählung von fortlaufenden Ressourcen, siehe dazu RDA 2.6 D-A-CH."(vgl. Mail von Frau Block vom 8.7.16):
Die Zählung in 405 beginnt mit Großschreibung. Gilt das nun auch für die "Zählung innerhalb der Reihe" in der Gesamttitelangabe trotz der Bestimmungen in "RDA 2.12.9.3 Ausnahme" bzw. RDA A.7 (im Unterschied zu A.6)?
19.07.2016
Köln 1, 708/So
hbz/Block, 20.7.16: Die Zählung innerhalb der Reihe soll weiterhin in Groß/Kleinschreibung gemäß A.7 erfolgen.

Eine entsprechende Ergänzung der D-A-CH AWR für RDA 2.12.9.3 ist beantragt.




14
Erläuterung zu RDA 2.12.9.3 bzw. 2.6
Ich habe auch noch eine Frage zu der Erfassung von Zählungen innerhalb der Reihe:
Bei vorhandener alphanumerischer und chronologischer, nicht durchlaufender Zählung soll man ja bspw. angeben: 2016,5. Was ist aber mit Angaben in der Ressource, wo die Jahreszahl nicht ausgeschrieben ist, wie 5/16? Ergänzen soll man die Jahreszahl ja auch nur bei Zeiträumen. Schreibt man also 16,5? Oder übernimmt man die Form der Vorlage?
12.09.2016
98/ Koring
UB Wuppertal/Baumann, 13.9.16: Die Zählung würde nach RDA 2.6.2.3   als "16, 5" erfasst (siehe 2. Beispielblock), wobei der Schrägstrich gemäß Beispielen in den D-A-CH-Regelungen durch Komma, Blank ersetzt wird.
 
15
hbz-Verbundrichtlinien / Feldhilfe zu Feld 451 Laut den Verbundrichtlinien (Stand: 30.1.17) erfasse ich eine gezählte Reihe, ungezählte Unterreihe in 451 in der Form $a Reihe $v Zählung der Reihe. Ungezählte Unterreihe. In der Feldhilfe zu dem Feld ist aber (noch?) folgendes Beispiel zu finden: 451 $a utb $v 4559 $a Theologie, Religionswissenschaft. Richte ich mich nach den VR? Wird die Feldhilfe angepasst?
03.03.2017
Köln 1, 708/Be hbz/B. Block, 9.5.17 NEU:
Die Verbundrichtlinien wurden mit Stand vom 30.3.17 korrigiert
16
römische Zahlen im Titel von Unterreihen / Untergliederungen Wie werden römisch gezählte Unterreihen bei der Stücktitelangabe in Feld 451 angegeben? Betrachtet man diese römischen Zahlen als sachliche Benennungen / Titel oder als Zählungen?
Gibt es einen Unterschied zwischen mehrteiligen Monografien und fortlaufenden Ressourcen?
  EG FE
hbz/Block, 2.5.17 - Kat-Mail:
"Die D-A-CH AWR für RDA 1.8.2, wonach Zahlen in den unter RDA 1.8.1
aufgeführten Elementen in Form von arabischen Ziffern erfasst werden,
gilt nicht für Zählungen, die zum Titel der Unterreihe bzw. zum Titel
der Untergliederung einer mehrteiligen Monografie gehören."
s. a. Beispiele in Feldhilfen zu Feld 089 und Feld 451

hbz/Block, 11.4.18:
Die o.a. Klärung der EG FE wurde inzwischen revidiert.
Römische Zählungen in Untergliederungen werden  gemäß RDA 1.8.2 bis 1.8.5 (RDA 2.3.1.7 D-A-CH) als arabische Zählungen erfasst. Die Feldhilfen wurden ebenfalls angepasst.
17
451   - kein Indikator bei ungezählten Reihen (s.a. Antwort zu Frage 11)
In den Schulungsunterlagen zu Modul 3.02.06 vom 30.11.2016 ist in dem Aleph-pdf-Dokument auf Seite 6 gleich 3 mal 451_b aufgeführt - in den Aleph-ppt-Folien wird auf Folie 17 ebenfalls noch 451_b verwendet. Auch in der Beispielsammlung 3.07 (15.9.2015) taucht  451_b auf. Könnten diese Dokumente bitte entsprechend korrigiert werden?
03.05.2017
AC,
82/Peters
hbz/Block, 8.5.17: Der - gemäß MAB-Definition korrekte - Indikator b wurde auf Wunsch des KOBV eingebracht. Die Aleph-Verbünde haben hier eine unterschiedliche Praxis in der Verwendung der Indikatoren. Da die Unterlagen für alle gelten, kommt die generelle MAB-Anwendung zum Zuge.
18
Zusatz zu Frage 17
Es geht ebenfalls um die Beispiele zu Feld 451b, hier Beispiel 2.b:
bisher ist nicht moniert worden, dass hier die Reihenangabe auf mehrere Unterfelder (a, v, a) verteilt worden ist. M. E. wäre die Angabe innerhalb eines Unterfeldes "a" gemäß den verabredeten Konventionen ausreichend:
"Neuere Forschungen zur Europäischen Geschichte. Sektion A, Das Mittelalter" - siehe dazu unter anderem auch das Beispiel in der Feldhilfe zu "Reihe mit römischer Zählung im Titel der Untergliederung".
08.05.17
98/Jaki
hbz/Block, 9.5.17:
Ja, das ist korrekt -> wird geändert

Fragen zu Modul 3.02.07 Identifikator für die Manifestation

Nr.
Modul-Teil, ggf. Seite / Folie Frage / Anliegen
Datum der Eintragung
Name
Kommentar / Antwort
Status
1 Folie 7 - DOI
Bei einer Print-Ausgabe wird neben der zugehörigen ISBN auch immer die ISBN des parallelen e-books angegeben. Wird der DOI als zusätzlicher Identifikator ebenfalls angegeben?
19.10.15
Köln 2, 82/Henges, Peters
hbz/Block, 20.10.15: In Feld 552 kann - anders als in Feld 540 - nicht gesondert erfasst werden, auf welche Manifestation sich der DOI bezieht. Daher kann nicht der DOI für eine parallele Ausgabe erfasst werden.

2
Folie 9
Ich hatte mir in der Schulung notiert, dass "(ungültig)" bei einer ISBN "Formal falsch" bedeutet, die Ergänzung "(falsch)" hingegen "Inhaltlich falsch". Auf Folie 9 sind jedoch beide Beispiele formal falsch, erhalten aber unterschiedliche Ergänzungen, leider ohne Erklärung. Wenn ich mir die Beispiele im RDA-Text anschaue scheint meine Annahme nicht zu stimmen, da dort beide formal richtig sind. Ich finde in der Regelwerksstelle keine Aussage darüber, wie "ungültig" und "falsch" zu verstehen sind. Ein Versuch im Testsystem zeigt, dass die Beispiel-ISBN aus RDA offenbar formal in Ordnung ist, die ISSN jedoch zu einer Fehlermeldung führt und offenbar eine falsche Prüfziffer hat. Wann sollte man also "(falsch)" und wann "(ungültig)" ergänzen?
26.10.1 Köln 1, 5/Bertrams
hbz/Block, 29.10.15: M. W. bedeutet
falsch = formal falsch (z. B. falsche Prüfziffer, Länge ...)
ungültig = inhaltlich falsch.

Die Beispiele in der PPT sind unglücklich gewählt, außerdem wäre eine Erläuterung zu RDA 2.15.1.6 hilfreich - in der Hoffnung, dass der Benutzer dann auch das Gleiche darunter versteht ...

Für die Erfassung in Aleph ist diese Unterscheidung jedoch irrelevant, da lt. Vereinbarung der Aleph-Verbünde bei falschen Standardnummern vorerst nur der entsprechende Indikator (b) verwendet wird, zusätzlicher Text wird nicht erfasst. Es wird beobachtet, wie das national/international gehandhabt wird.
-> wird in Aleph-Schulungsunterlagen noch angepasst
hbz/Block, 20.4.16: im März-Release erledigt
3
Folie 10
"Bei Identifikatoren gleichen Typs wird eine Erläuterung ergänzt (z. B. Bindeart)": ist es richtig, dass die Angabe der 10- UND 13stelligen ISBN nicht unter "Identifikatoren gleichen Typs" fallen und man keine Erläuterung ergänzen muss (die Erläuterungen "10stellig" und "13stellig" würden ja auch keinen Mehrwert darstellen)? Woraus könnte man die Erfassung/Nicht-Erfassung von Erläuterungen bei 10stelliger und 13stelliger ISBN schließen?
27.10.15 Trier, 385/ Unkhoff-Giske
hbz/Block, 27.10.15: Die Regelung in RDA 2.15.1.7 dient dazu, den Identifikator der Manifestation eindeutig zuordnen zu können. Bei dem Hinweis "10-stellig" oder "13-stellig" handelt es sich nicht wirklich um eine Erläuterung zu der ISBN - die Information ist sowohl augenfällig als auch maschinell interpretierbar. 2
4
Folie 8
Feld 564 an Stelle von 580.  ISO = Norm
28.10.15
Trier, 385/Wald
hbz/Block, 28.10.15: wird korrigiert
hbz/Block, 20.4.16: im März-Release erledigt
5
Folie 3
Laut den alten Verbundvereinbarungen "Elektronische Ressourcen" sind getrennte Titelaufnahmen zu erstellen, wenn der Volltextzugriff bei einem Anbieter über eine bibliographische URL und bei einem anderen Anbieter über eine lokale URL erfolgt.
1) Darf bzw muss ich denn URN und DOI in beiden Beschreibungen erfassen? Diese beziehen sich ja nicht auf einen bestimmten Anbieter, oder doch?
2) In der Schulung wurde erwähnt, dass ein vorhandener URN / DOI auch immer als URL erfasst werden soll (da Zusatzelement). Wie verfahre ich damit bei meiner Aufnahme mit lokaler URL, wo ja eigentlich nicht mit bibliographischer URL gemischt werden soll?
02.12.15
Köln 1, 38 M, Lerch
hbz/Block, 17.12.15:
Die bisherigen Verbundvereinbarungen werden auch in RDA beibehalten, s. "Vorläufige Richtlinien für den Umgang mit RDA-Titeldaten in der hbz-Verbunddatenbank" hier
zu 1) DOI und URN können als Identifikatoren derselben Manifestation, die von verschiedenen Anbietern gehostet wird, in beiden Beschreibungen erfasst werden. Die Beschreibung der Manifestion ist dabei jeweils praktisch identisch.
zu 2) URN und DOI als URL sind nur in Titelaufnahmen sinnvoll, bei denen der Zugriff nicht ausschließlich über lokale URLs erfolgt.
6
ISBN im pdf
Es liegt ein pdf vor und im pdf selber steht eine ISBN. Weitere ISBNs liegen nicht vor. Ist das dann die ISBN der Online-Ausgabe oder die der Druckausgabe?
10.04.17
38 M/ Ad
hbz/Block, 2.5.17:
Eine generelle Aussage zu der Frage ist aufgrund der unterschiedlichen Verlagspraxis leider nicht möglich. Sofern die ISBN der Druck-/Online-Ausgabe nicht eindeutig ermittelt werden kann -> Tendenz, die im PDF angegebene ISBN als ISBN der Druckausgabe in Feld 776 zu erfassen.

Fragen zu Modul 3.02.08 Anmerkung zur Manifestation

Nr.
Modul-Teil, ggf. Seite / Folie Frage / Anliegen
Datum der Eintragung
Name
Kommentar / Antwort
Status
1 Aleph-Kategorie 501
Bitte helfen Sie mir auf die Sprünge:
Wie trenne ich in 501 mehrere Anmerkungen, die sich alle auf dasselbe RDA-Element beziehen? Beispiel: Es liegen mir mehrere ungezählte Beilagen vor (RDA 7.16 D-A-CH). Erfassung: "501 Ungezählte Beilage: Supplement. Beiträge zur Bankgeschichte" oder "501 Ungezählte Beilage: Supplement ; ungezählte Beilage: Beiträge zur Bankgeschichte"? Oder Erfassung in mehreren Kat. 501?
Außerdem:
Wie erfasse ich mehrere Anmerkungen in 501, die sich auf verschiedene RDA-Elemente beziehen?
24.11.15 Köln 1/ 38M, Lerch
hbz/Block, 26.11.15: Das Feld 501 ist wiederholbar.
-> Jede Anmerkung wird in einem eigenen Feld 501 erfasst (entsprechend MARC 21-Feld 500).

(Das Feld ist aus Gründen des Datenimports technisch schon seit längerem wiederholbar, bisher folgte die Erfassung mehrerer (RAK-)Fußnoten jedoch weiterhin gemäß der MAB-Definition in einem Feld 501 mit den trennenden Deskriptionszeichen ". - ")
2
Aleph-Kategorie 501, Beispiel Leben im Mittelalter (5A.02.06)
Muss die Anmerkung (hier in Form einer unstrukturierten Beziehung) als Zitat mit Anführungszeichen gekennzeichnet werden?
17.12.2015 Münster/kp G. Kemper, 17.12.2015: Zitatkennzeichnungen erfolgen nur bei reinen Anmerkungen, nicht bei Beziehungen in unstrukturierter Form, die in diesem Feld erfasst werden. (Vgl. RDA 24.8)
 
3
wieder das Beispiel "Leben im Mittelalter" (5A.02.06)
Bitte entschuldigen Sie alle, dass ich mich noch so schwer tue mit den Anmerkungen und Beziehungen ... Sorry!
Ist hier Feld 501 das richtige Feld oder sollte es besser 527 sein?
Kann man 527 überhaupt in unstrukturierter Form verwenden?
Wie müßte 527 in strukturierter Form aussehen?
13.01.2016 465/br ULB Bonn/Hupperich, 29.01.2016: Unstrukturierte Beziehungen werden in Feld 501 erfasst. In 527 soll nur die strukturierte Beschreibung (oder ggfs. der normierte Sucheinstieg) erfasst werden.

Beim Beispiel "Leben im Mittelalter" ist die unstrukturierte Beschreibung geeigneter, um die Art der Beziehung verständlich auszudrücken. Die strukturierte Beschreibung ist auch möglich, wäre aber allein genommen, wohl nicht so klar. Die Beziehungskennzeichnung "Erscheint auch als" kann man nicht wählen, weil die Manifestationen eigentlich nicht in verschiedenen Formaten vorliegen. Es bleibt dann nur das sehr allgemeine "Äquivalent". 527 könnte dann z. B. so aussehen: $p Äquivalent $a Spiegel Geschichte. 5/2013.

Wollte man auf die strukturierte Angabe nicht verzichten wollen, sollte man hier zusätzlich die unstrukturierte Form angeben, also 501 und 527 belegen. Nach RDA 24.4 ist es erlaubt, eine Beziehung durch mehrere Methoden auszudrücken.

4
Feld 501/527
Eine Dissertation ist ursprünglich als Zeitschriftenaufsatz erschienen, bei dem aber insges. 4 geistige Schöpfer genannt sind. Dazu gibt es in den Schulungsunterlagen leider kein Bsp., kommt bei 82 aber in der Praxis häufig vor.
527 "Erscheint auch als:" scheint eher für eine parallele Ausgabe gedacht. Ginge auch 501 "Früher erschienen in:" o.ä.
Anderer Fall, noch etwas komplizierter:
Dissertation besteht aus 3 Aufsätzen mit bis zu 11 weiteren geistigen Schöpfern. Wie angeben?
1.2.16
Köln 2, 82, Henges
ULB Bonn/Hupperich, 05.02.2016: Der 1. Fall ist ein gemeinschaftliches Werk der 4 Verfasser. Unterstellt, dass es sich noch um dieselbe Expression handelt, kann die Beziehung als unstrukturierte Beschreibung z. B. so angegeben werden: 501_$a Die Dissertation wurde zuvor JJJJ als Aufsatz in der Zeitschrift "..." (...) veröffentlicht.

Der 2. Fall ist eine Zusammenstellung von Werken verschiedener Personen. Die Erfassung könnte so aussehen:
100b$pPromovend $4 aut $4 ggfs. edt
331_$a 1. Aufsatztitel
359_$a Verantwortlichkeitsangabe, die sich auf den 1. Aufsatztitel bezieht
362_$a 2. Aufsatztitel $v Verantwortlichkeitsangabe
362_$a 3. Aufsatztitel $v Verantwortlichkeitsangabe
501_$a Die Dissertation wurde aus 3 Aufsätzen kumuliert, die zuvor in der Zeitschrift "..." (... - JJJJ) usw. veröffentlicht wurden
520_$b Dissertation $c Institution $d JJJJ $g Kumulative Dissertation

Da bei den genannten Fällen nicht klar ist, ob immer nur der Promovend als Verantwortlicher genannt wird und die anderen Verfasser gar nicht erscheinen, könnte man ggfs. die weiteren Verfasser in einer Anmerkung zur Verantwortlichkeitsangabe oder mit in der unstrukturierten Beschreibung unterbringen.

5
dito
In beiden Fällen ist immer nur 1 Promovend als Verantwortlicher auf der Titelseite der Dissertation genannt, d. h. nur 1 Verfasser hat diesen Aufsatz oder mehrere Aufsätze unter 1 Titel als Dissertation eingereicht.
Fall 1 ist demnach relativ einfach zu beschreiben.
Bei Fall 2, der kumulativen Dissertation, ist der Aufwand schon sehr hoch. Daher stellt sich hier doch die Frage, ob die Angabe aller früher erschienenen Aufsätze verpflichtend ist.
9.2.16
Köln 2, 82, Henges ULB Bonn/Hupperich, 09.02.2016: Die Beschreibung "Dissertation besteht aus 3 Aufsätzen" ließ annehmen, dass es keinen übergeordneten Titel gibt. Wenn das der Fall ist, sieht RDA 2.3.2.9 + RDA 2.3.2.9 D-ACH tatsächlich vor, dass die Titel aller Teile anzugeben sind (331 + 362ff.). Wenn aber ein übergeordneter Titel existiert, ist nur dieser Kernelement - die Erfassung der Titel der Einzelteile als in Beziehung stehende Werke ist fakultativ möglich (331 + ggfs. 303t/521).

Fragen zu Modul 3.02.09 Beschreibung des Datenträgers

Nr.
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1 3.02.09, 11-13,15,16,18,19
Ist der erweiterte Datenträgertyp in Feld 064b ein Standardelement? In den genannten Folien ist das Feld fett gedruckt.
12.10.15
Pe/Hg
hbz/Block, 14.10.15: Gemäß Vereinbarung der Aleph-Verbünde soll diese Angabe immer erfolgen, daher ist das Element in der Aleph-Umsetzung fett dargestellt. Ein entsprechender Hinweis wird auch in den Verbundrichtlinien zu finden sein.

2
Verkleinerungsfaktor bei Mikrofiches, RDA 3.15.1.4 nebst DACH
vgl. Beispiel 5A.01.16
In welchem Aleph-Feld kann man den Verkleinerungsfaktor von Mikrofiches an?
In dem Beispiel 5A.01.16 geht es zwar um Mikrofiches, aber der Verkleinerungsfaktor ist in der Musterlösung nicht erwähnt (ist kein Standardelement, klar)


Nachtrag: Wie gibt man den Verkleinerungsfaktor in 433 an, wenn in runden Klammern auch die Unterheinheiten erfasst sind, z. B. "8 Mikrofiches (781 Seiten)"? Werden dann weitere runde Klammern angeschlossen, also "8 Mikrofiches (781 Seiten) (24x)"?

27.01.2016




29.11.2016
464/sn und 465/br


5/GH
hbz/Block, 28.1.16: Der Verkleinerungsfaktor wird in Feld 433 hinter der Umfangsangabe in runden Klammern erfasst.

hbz/Block, 29.11.16: Meine Rückmeldung vom 28.1. muss ich nach einem Blick in die ISBD (s. dort unter 5.2.5.1) revidieren:
Der Verkleinerungsfaktor wird in Feld 433 mit " : " angeschlossen. Für das Beispiel aus dem Nachtrag müsste es so aussehen:
"8 Mikrofiches (781 Seiten) : 24x"

Inwiefern der Verkleinerungsfaktor künftig in Feld 439 $f (entspricht MARC21 340 $f) zu erfassen ist, ist noch unter den Aleph-Verbünden zu klären. (Der SWB transportiert die Angabe mit MARC21-Feld 300 = Aleph 433).

hbz/Block, 8.3.17:
Der Verkleinerungsfaktor ist künftig in Feld 439 $f zu erfassen.
Dies soll in der Benennung des Unterfeldes verdeutlicht werden:
$f  = Herstellungsgeschwindigkeit/Übersetzung (u.a. Verkleinerungsfaktor)


3
Folie 24 - 26
Folienüberschrift sollte heißen: "Umfang von Online-Ressourcen (RDA 3.4.1.7.5)"
04.04.2016
38 M/Lh
hbz/Block, 20.4.16: Korrektur ist beantragt (nächstes Release der Schulungsunterlagen: November 2016)

Fragen zu Modul 3.02.10 Zugangsinformationen

Nr.
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1 ppt Folie 4, pdf S. 3
Im pdf steht "Anmerkung", auf der Folie "Hinweis". Ich nehme an, es ist schon eine Anmerkung (in 501?) gemeint.
27.08.2015 Köln 1, 98/Koring
hbz/Block, 27.8.15: ja, so ist es gemeint, die PPT wird entsprechend korrigiert.
23.9.15: in PPT vom 2.9.15 erl.
2
  In der Schulung wurde von Herrn Hupperich angeregt, in Aleph Kategorie 655, $3 eine Strg-F8-Liste zu hinterlegen mit den genormten Begriffen, z.B. "Volltext", "Begleitmaterial" usw. (Die Quelle dieser Begriffe ist mir nicht mehr in Erinnerung.)
Wir würden das sehr begrüßen!
01.12.15 Köln 1, 38 M, Lerch
hbz/Block, 1.12.15: Wir werden die Begriffe in der F8-Liste zu 655 $3 hinterlegen!
3
  Könnte man in der Feldhilfe zu Kategorie 655, Auflistung der zugelassenen Werte für Unterfeld x, nicht auch noch auf das Papier http://d-nb.info/972578110/34
verlinken? (Bwz. auf die aktuellere Fassung, falls es eine solche gibt.) (Quelle: Verbundvereinbarungen elektronische Ressourcen)
24.05.16 Köln 1, 38 M, Lerch
hbz/Block 30.5.16: Ja, wird gemacht!

Fragen zu Modul 3.02.11 Eigene Beschreibung für die monografische Reihe

Nr.
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Status
1   Könnte bei der Satzschablone "RDA_Reihe.mrc" in Feld 052, Pos. 8=z (für unregelmäßige Erscheinungsweise) und 064a$aMonografische Reihe vorbelegt werden?
27.10.15
385/ Unkhoff-Giske
hbz/Block, 27.10.15:
Ja, wird ergänzt
2
zusätzliches Beispiel "Laboratorium Aufklärung" mit Musterlösung HT017721817 in HBZ07
hier ist der Haupttitel für die Reihe identisch mit dem Titel des ersten Teiles, beide lauten "Laboratorium Aufklärung"; jeweils in Feld 331.
Müßte man hier zwei  bevorzugte Titel mit identifizierenden Merkmalen bestimmen, um die beiden gleichlautenden Werke voneinander unterscheiden zu können?
Wenn ja, wie könnten die beiden Werktitel aussehen?
26.11.2015 465/brune ULB Bonn/Hupperich, 27.11.15: In diesem Fall sind die normierten Sucheinstiege für die Werke gleichlautend und sie müssen voneinander unterschieden werden. Es genügt, wenn bei einem Sucheinstieg ein ergänzendes Merkmal erfasst wird. Aus meiner Sicht bietet sich die Unterscheidung bei der Reihe an mit der Form des Werks: 303_$t Laboratorium Aufklärung $h Monografische Reihe. Wenn man beim Teil unterscheiden möchte, könnte der Werktitel entsprechend so aussehen: 303_$t Laboratorium Aufklärung $h Aufsatzsammlung.
3
s. 2.
vielen Dank für die Erläuterung von Herrn Hupperich. Meine Bitte ist nun: Könnte jemand aus dem HBZ die Titelaufnahme HT017721817 entsprechend korrigieren? Sie ist im Level 90 abgespeichert, daher kann ich das nicht selbst machen. Dann wäre das sozusagen die "Musterlösung". Vielen Dank schon jetzt!
03.12.2015 465/brune hbz/Block, 4.12.15: Die TA wurde um Feld 303 ergänzt und das Level herabgesetzt.

4
monografische Reihe mit Unterreihe
In welches Feld schreibt man den Titelzusatz: 335 oder 365?


15.01.2016
465/brune
466/Kriesten, 23.02.16:
331 Titel der Reihe
360 Titel der Unterreihe
365 Zusatz zur gesamten Vorlage
5
s. 2 und 3 (Laboratorium Aufklärung)
Wie muss die Gesamttitelangabe beim Stück aussehen, wenn der Titel der monografischen Reihe einen identifizierenden Zusatz hat?
Nur "Laboratorium Aufklärung" oder "Laboratorium Aufklärung ?? Monografische Reihe"
RDA 2.12 hat mir nicht so richtig weiter geholfen, dieser Fall wird nicht aufgegriffen.
19.02.2016
465/brune
UB Wuppertal/Baumann, 22.02.16: Da der identifizierende Zusatz auf Werkebene angegeben wird, wir uns bei der Gesamttitelangabe aber im Bereich der Beschreibung der Manifestation befinden, würde der Titel übertragen, wie er in der Ressource erscheint, also nur "Laboratorium Aufklärung".





6
ISSN einer ungezähten Schriftenreihe
Wird sie berücksichtigt? Wenn ja, wie? Evt. so in Feld 501 In der Vorlage auch: ISSN ...
30.08.2016
Köln 2, 82/Henges
hbz/Block, 31.8.16: Ja, der Hinweis auf die ISSN einer ungezählten Reihe kann bei Bedarf nur in Feld 501 erfasst werden. Dafür wäre nicht ausschlaggebend, dass die ISSN in der Vorlage vorkommt, da es sich hierbei um eine Information über ein in Beziehung stehendes Werk handelt, die aus einer beliebigen Quelle genommen werden kann.
Feld 452 (Standardnummern des Haupttitels der 1. Reihe) wird im hbz-Verbund nicht für die aktive Katalogisierung verwendet - die ISSN wird ja normalerweise in der Aufnahme für die Reihe verankert. Bei Offline-Datenübernahmen wird das Feld - sofern vorhanden - ggf. aber übernommen (Bsp.: Springer-E-Books). Sofern Ihnen die Angabe der ISSN bei einer ungezählten Reihe wichtig ist, könnte ausnahmsweise auch Feld 452 verwendet werden. Dabei ist allerdings zu beachten, dass im hbz-Verbund keine Funktionalität damit verbunden ist (z. B. Anzeige, Indexierung, Aufbereitung mit Präfix "ISSN" beim Export).
7
PDF, S. 3, unten bzw. S. 4, oben (je nach Version abweichend)
An der genannten Stelle wird auf eine Schulungsunterlage "Modul 5B.21, Erscheinungsdatum" verwiesen. Weder findet sich diese Zählung bei den Schulungsunterlagen wieder, noch das explizit genannte Thema. Was/welche Unterlage ist also damit gemeint?
- Zusatz/Lösung (03.07.17): entsprechende Informationen sind stattdessen in AH-016 zu finden.
30.06.17
98/Jaki
hbz/Block, 3.7.17: Die ZDB hatte das Dokument seinerzeit noch im Rahmen der Schulungsunterlagen - zusammen mit weiteren ZDB-spezifischen Unterlagen - durchgezählt - gemeint ist in der Tat die jetzige AH-016. Das müsste geändert werden - vielen Dank für den Hinweis!

Fragen zu Modul 3.03.01 Beschreibung des Inhalts

Nr.
Modul-Teil, ggf. Seite / Folie Frage / Anliegen
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Status
1 Besetzung Feld 518b, Folie 12, 13, pdf, S. 4/5
1. Kann beim Aufzeichnungsort auch das Studio mit angegeben werden oder nur der Ort?
2. Kann zum Aufnahme-Studio bei Filmen und Hörbüchern eine Beziehung hergestellt werden (200b?)
3. Kann in der Feldhilfe zu Feld 518b noch ein Beispiel eingebracht werden?
24.08.15
Köln 2, Humpertz für die Teilnehmer
hbz, Humpertz, 24.08.15:
Zu 1. Ja, das Studio, das Konzerthaus usw. können beim Aufzeichnungsort mit angegeben werden (vgl. pdf, S. 4).
Zu 2. Ja, mehr geht immer.
2
3, 3.1, pdf-Version S. 2: Art des Inhalts
Hier wird ja nur auf die Begriffe eingegangen, die in der Aleph-Liste unter "Formangaben für die Formalerschließung" gelistet sind. Dürfen/sollen die Begriffe aus der Liste "Formangaben für die Sacherschließung" ebenfalls verwendet werden?
24.08.2015 Köln 2, hbz/Martin Mensing
hbz/Block, 26.8.15: Die Darstellung in der Unterlage ist verkürzt, in D-A-CH AWR für RDA 7.2.1.3 steht unter der Liste: "Eine Liste mit weiteren Begriffen zur Beschreibung des Inhaltes steht zur Verfügung und kann bei Bedarf genutzt werden." (in der F8-Liste für Feld 064a entsprechend abgesetzt)
3
pdf S.2
Wird bei der Angabe von bspw. Festschrift in 064a weiterhin auch der Code f in 051 vergeben?
27.08.2015
Köln 1,
98/Koring
hbz/Block, 27.8.15: Ja, die Codierungen in den Feldern 051/052 sollen bis auf weiteres zusätzlich erfasst werden.

4
pdf. S. 8, Farbinhalt (RDA 17.7)
Die hier aufgeführten Beispiele beziehen sich alle auf den Farbinhalt des Illustrierenden Inhalts. Daher logischerweise in Feld 434 in runden Klammern angegeben. Welches Feld benutzen wir allerdings, wenn wir den Farbinhalt des primären Inhalts angeben wollen (Bildband, Bilderbuch) und 434 dafür ja dann flachfällt, sondern nur Inhaltstyp und Art des Inhalts belegt werden. Wohin dann mit dem Farbinhalt?
24.2.2016
Koblenz, 929, th
466/Kriesten, 25.02.16: Gemäß Verbundrichtlinie wird der Farbinhalt dann in Form einer Anmerkung in Feld 501 beschrieben.
5

RDA 7.2.1.3 D-A-CH und Feld 064a Wir haben eine Frage zu der Liste mit den "Formangaben für die Sacherschließung". Kann der Begriff "Film" auch für Fernsehserien verwendet werden? Uns liegt die TV-Serie "Miami Vice" vor und wir haben ermittelt, dass es auch einen Film "Miami Vice" gibt, der sich auf die Serie bezieht. Wäre ein Schlagwort wie "Fernsehserie oder TV-Serie" sinnvoll? Bei CDs gibt es auch den Unterschied Hörbuch und Hörspiel.
30.03.2016 465/Mue 465/br, 31.03.2016: Klärung durch EG FE
6
pdf S. 4, Aufzeichnungsdatum, RDA 7.11

Sollte das Produktionsjahr von Filmen auch in Feld 518b untergebracht werden (bisher Feld 511) oder in Feld 501?
30.03.2016
465/mw
hbz/Block, 25.4.16: Das Produktionsjahr kann in Feld 501 erfasst werden.
7
pdf S. 6, barrierefreier Inhalt, RDA 7.14
Feld 501 oder 516? In der Aleph-pdf-Version ist der barrierefreie Inhalt 'Geschlossene Untertitel für Hörgeschädigte auf deutsch' in Feld 501 angegeben, im Film-Beispiel 3.38 'Buddenbrooks' in Feld 516a (die Untertitel liegen nicht in einer anderen Sprache vor als der gesprochene Text).
30.03.2016
465/mw
hbz/Block, 25.4.16: Angaben zum Barrierefreien Inhalt werden in Feld 501 erfasst.

Fragen zu Modul 3.03.02 Hochschulschriftenvermerk

Nr.
Modul-Teil, ggf. Seite / Folie Frage / Anliegen
Datum der Eintragung
Name
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Status
1 Feld 673 Wenn Feld 673 weiter belegt werden soll, kann es dann nicht in die Satzschablone voreingefügt werden? 24.08.15
Köln 2, Humpertz für die Teilnehmer
Köln 2, hbz/Martin Mensing, 26.08.15: Außerdem sollte das Feld m.E. auch in den Lösungen zu den Übungsaufgaben ergänzt werden (z.B. Beispielsammlung 3.04, 3.22, 3.25)

hbz/Block, 28.8.2015: mit der bisherigen D-A-CH AWR für RDA 7.9 (Angabe der Hochschule gemäß dem normierten Sucheinstieg der Normdatei) in Verbindung mit der Aleph-Implementierung + Indexierung des neuen Feldes 520 sollte gemäß Entscheidung der hbz-EG FE das Feld 673c nicht mehr belegt werden - jetzt ist die Neuregelung zum HS-Vermerk abzuwarten.

2
Diss., gleichzeitig als Druck- u. E-Book-Ausg.
Wenn eine Dissertation gleichzeitig als Druck- und E-Book erscheint, mache ich dann weiterhin 2 Aufnahmen, oder kommt alles unter 1 Aufnahme? Das gäbe Probleme bei der Facettensuche.
24.08.15
Köln 2, Humpertz für die Teilnehmer
hbz, Humpertz, 24.08.15: Es handelt sich um eine Expression, die auf verschiedenen Datenträgern erscheint. Die verschiedenen Datenträger stellen unterschiedliche Manifestationen dar. Also werden getrennte Aufnahmen erstellt.
3
Erscheinungsjahr bei Dissertationen
Kann man das Promotionsjahr als gesichertes, ermitteltes Erscheinungsjahr nehmen, also 419_c[Jahr] ohne Fragezeichen oder mit?


Nachfrage 17.02.2016: Nun berichten die Kolleg/innen, dass die DNB in der Regel das Druckjahr (also das was bei "vorgelegt am ..." o.ä. steht) als Erscheinungsjahr nehmen. Beispiel: "vorgelegt ... 2014", Tag der mündl. Prüfung: 2015
DNB-Fremddatensatz DNB1082093475: 425a a2014 ; 520 d2015 ; 419 c fehlt
Wir würden nach Ihren Erklärungen korrigieren auf (HT018886998):
425a a2015 ; 419 c[2015] ; 520 d2015

Wir bitten darum, eine einheitliche Handhabung mit der DNB abzusprechen, so dass nicht sämtliche Fremddaten zu Dissertationen von uns (und vielleicht nur von uns, da andere Bibliotheken die Fremddaten unkorrigiert übernehmen würden?) geändert werden müssen. Das ist auch gegenüber Auszubildenden z.B. schwer vermittelbar. Ein einheitliches Vorgehen wäre sehr wünschenswert!

14.12.2015
Köln 1, 38 M/ Adolph
ULB Bonn/Hupperich, 05.01.2016: Das Promotionsjahr ist nicht das Erscheinungsdatum einer Dissertation, auch wenn es mit dem Datum der Veröffentlichung übereinstimmen kann. Zu beachten ist, dass das Jahr, in dem der akademische Grad verliehen wurde (RDA 7.9.4) zur Ebene des Werks gehört, es also mit der Manifestation gar nichts zu tun hat. Wenn in der Ressource nur ein Promotionsjahr  angegeben wird, dann muss das Erscheinungsjahr analog zu Fall 4 von RDA 2.8.6.6 D-A-CH bestimmt werden - das Promotionsjahr ist also nur ein Indiz. Daher kann man nicht pauschal sagen, wie eine Entscheidung beispielhaft aussehen könnte:

Promotion 2012 und Katalogisierung 2012 -> [2012]
Promotion 2012 und Katalogisierung 2013 -> [2012?]
Promotion 2012 und Katalogisierung 2014 -> [2012 oder 2013] oder [zwischen 2012 und 2014]
Promotion 2012 und Katalogisierung einer Mikrofiche-Reproduktion 2016 -> [zwischen 2012 und 2016]

hbz/Block, 20.4.16: Die AG RDA hat in der Sitzung am 11./12. April 2016 Erläuterungen zu Erscheinungsdaten bei Hochschulschriften verabschiedet, welche im nächsten Toolkit-Release am 9. August 2016 veröffentlicht werden.
Die Erläuterungen sind im Blog des hbz-Wiki verankert: https://wiki1.hbz-nrw.de/x/K4A5C
Auszug aus ERL zu RDA 2.8.6.3:
Ist in einer Hochschulschrift kein Erscheinungsdatum angegeben, so verfahren Sie gemäß der AWR zu RDA 2.8.6.6. Verwenden Sie also zunächst ein etwaiges angegebenes Copyright-, Vertriebs- oder Herstellungsjahr als ermitteltes Erscheinungsdatum. Ist keins davon angegeben, so verwenden Sie vorrangig das Jahr aus dem Prüfungsdatum als ermitteltes Erscheinungsdatum, ehe Sie weitere Indizien heranziehen.
4
Jahr, in dem der Grad verliehen wurde
Im Hochschulschriftenvermerk soll als 3. Element hinter "Charakter der Hochschulschrift" und "verleihender Institution" das "Jahr, in dem der akademische Grad verliehen wurde" aufgeführt werden.
Als "Verleihung des akad. Grades" könnte man hierzulande wohl am ehesten das Ausstellen der Urkunde verstehen. Diese erfolgt aber zumeist (nicht immer) NACH der Publikation und ist zudem nicht anhand der Vorlage ersichtlich.
In der Praxis wird an unserer Universität die Verleihung des akademischen Grades unterschiedlich gehandhabt.
- Ausgabe der Urkunde erst, wenn der Promotionsvorgang abgeschlossen ist = die Pflichtexemplare wurden abgegeben
- Ausgabe der Urkunde vorab, wenn ein Verlagsvertrag vorliegt und einige Sonderfälle
Beispiel: eine vorliegende Dissertation wurde 2014 erstellt und
eingereicht, zur mündlichen Prüfung kam es dann im Jahre 2015 und der
Publikationsprozeß wird erst 2016 abgeschlossen sein, sodass erst dann der Doktortitel offiziell verliehen wird. Welches Datum ist nun
auschlaggebend? Könnte eventuell nicht weiterhin das Prüfungsjahr angegeben werden, um langwieriges Recherchieren zu vermeiden?
11.01.2016 467/lk, 467/ng
466/Kriesten: Klärung durch EG FE

hbz/Block, 13.7.16: Neuformulierung der AWR zu RDA 7.9 (Hochschulschriftenvermerk):
"... Geben Sie als Jahr, in dem der Grad verliehen wurde, vorrangig  das Prüfungsjahr an. Ist dieses nicht bekannt, so verwenden Sie ersatzweise das Jahr der Urkundenübergabe  bzw. das Jahr, in dem die Arbeit von der Hochschule angenommen wurde. Ist auch dies nicht angegeben, so verwenden Sie das Jahr, in dem die Arbeit eingereicht wurde."
(ab 9. August 2016 im Toolkit)
5
Kumulative Dissertationen Im Bereich Medizin gibt es mehr und mehr Dissertationen, die nur aus 1 oder mehreren bereits früher veröffentlichten Zeitschriftenartikeln bestehen, die sog. "kumulativen Dissertationen". Wie wird damit umgegangen? 5.1.2016 Köln 2, 82/Henges hbz/Humpertz, 14.1.16: Es wird nach individueller Aktenlage erfasst:
Sind die Aufsätze in der Dissertation mit abgedruckt, handelt es sich um eine Zusammenstellung mit/ohne übergeordneten Titel.
Sind die Aufsätze nur als Link angegeben, handelt es sich um eine Monografie mit mehreren Links zu begleitenden Ausgaben. Der Sachverhalt "Kumulative Dissertation" kann beim Hochschulschriftenvermerk in Feld 520_ $g angegeben werden.
(EG-FE-Sitzung am 12.1.16)


6
Cotutelle-Dissertationen
Dissertation wurde an 2 Unis eingereicht. Titelseite für die RWTH und auf der Rückseite für die Palermo.
In Feld 419 die beiden Orte angeben ... ; ... und in 420 die beiden Unis ... ; ... ?
HT018872076 rudimentär als Test-TA angelegt
1.2.16
Köln 2,
82/Henges
hbz/Humpertz, 3.2.16: Ja, es werden die Angaben zu beiden Universitäten aufgeführt, da beide Universitäten gleichermaßen an der Entstehung und Prüfung der Dissertation beteiligt sind.
7
Mehrteilige Diss. (Altbestand)
Folgendes Problem: Wir haben in unserem Altbestand öfter den Fall, dass eine "mehrteilige" Diss. vorliegt, d.h. auf den Titelblättern steht immer der gleiche Sachtitel, alle Prüfungen wurden an der gleichen Uni abgelegt, der Präses ist immer der gleiche, aber die Respondenten wechseln, die Stücke sind teilweise in verschiedenen (in der Regel aufeinander folgenden) Jahren erschienen. Wir haben aus den Schulungsunterlagen zu Modul 6 Alte Drucke entnommen dass der Präses als hauptverantwortlicher geistiger Schöpfer anzusehen ist (dies ist weder dem RDA-Text noch den DACH zu entnehmen), und haben eine mtM mit TATs angelegt, haben den Präses in der ÜO untergebracht und die Respondenten in den TATs. Da die Respondenten und die Jahre variieren kann man 520 nicht in der ÜO besetzen, also haben wir es in die Bände verlagert, was laut Feldhilfe erlaubt ist. Leider scheitert ein Abspeichern an der roten Fehlermeldung "Feld 520 nur im RDA-Satz (Diss.) erl.". Offenbar ist bei der Plausiprüfung Feld 520 an ein Vorhandensein von 051 Position 1 y gekoppelt, aber in TATs wird 051 ja nicht verwendet. Wie verfahren wir nun? Besetzen wir 520  nicht, oder besetzen wir 520 und zugleich 051 sy (oder lieber my ?) obwohl das Feld in TATs nicht besetzt werden soll? Führt die Besetzung von 051 in TATs, was ja technisch ohne Fehlermeldung möglich ist, trotzdem an irgend einer Stelle im hbz oder in Lokalsystemen zu Problemen? Oder lösen wir den Fall ganz anders, indem wir alle Teile zu unabhängigen Werken deklarieren und gar keine ÜO anlegen, obwohl der Sucheinstieg für alle Teile identisch wäre?
Eine weitere Frage ist, wie wir mit Datumsangaben in alten Diss. umgehen, in denen eine Lücke gelassen wurde wo später handschriftlich der Tag der mündlichen Prüfung eingetragen werden sollte, häufig in der Form "die        avgvsto anno MDCLXXV". In RAK-Zeiten haben wir alles brav abgeschrieben und in 335 verfrachtet. Würde so eine Formulierung unter die DACH von 2.3.4 fallen? Falls nein, wie würde man die "Leerstelle" angeben? Denkbar wäre z.B. "die ... avgvsto anno MDCLXXV" oder ""die [...] avgvsto anno MDCLXXV".
9.2.16
Köln 1, 5/Bertrams
466/Kriesten: Klärung durch EG FE
8
Staatsexamensarbeit
Ist es möglich, zusätzlich den Begriff "Staatsexamensarbeit" in der Strg-F8-Liste bei Feld 520 $b aufzunehmen? Da er bei uns häufiger vorkommt, ist dies ein Wunsch aus dem Dezernat Hochschulschriften. 29.3.16
Köln 2,
82/Henges
hbz, Humpertz, 2.5.16: "Staatsexamensarbeit" drückt keinen akademischen Titel aus. -> Überprüfung in AG RDA.
Sollte der Begriff nicht in die Auswahlliste "Charakter der Hochschulschrift" aufgenommen werden, kann er trotzdem als Ausnahme angegeben werden gemäß AWR zu RDA 7.9 "Wenn Sie den in der Informationsquelle vorliegenden Begriff für den Charakter der Hochschulschrift keinem der Begriffe der Liste zuordnen können, benutzen Sie ausnahmsweise den in der Informationsquelle vorliegenden Begriff."
(Telko EG FE, 22.4.16)

hbz, Humpertz, 31.8.16: 
Der Begriff "Staatsexamensarbeit" wurde nicht in die Auswahl-Liste der Hochschulschriftenbegriffe aufgenommen.
Rückmeldung aus der TG Hochschulschriften (Auszug):
"Bei der Recherche in der Wikipedia stößt man auf folgenden Inhalt: ... Einige Hochschulen verleihen ihren Absolventen mit Bestehen des ersten Staatsexamens auf Antrag auch einen akademischen Grad. ...

Dies macht deutlich, dass der von einigen Hochschulen verliehene Grad nicht identisch mit dem Staatsexamen ist, sondern etwas Zusätzliches daneben, zumal wenn er nur auf Antrag verliehen wird und weitere Leistungen dafür nötig sind. ... Der Hinweis auf das Faktum "Staatsexamensarbeit'  kann bei Bedarf in einer allgemeinen Anmerkung erfasst werden und ... gehört formal zu 7.2 Art des Inhalts." .


9
noch nicht genehmigte/gesperrte Dissertationen
Bei uns werden Dissertationen oft lange vor der Genehmigung abgegeben. Wir katalogisieren sie quasi vorab mit dem Hinweis 078r_a82:noch nicht genehmigte Dissertation, damit sie wenigsten für die Recherche verfügbar sind, wenn auch noch nicht zur Benutzung, und keine Dubletten bei Buchhandelsdissertationen angelegt werden. Die Freigabe durch die Uni erfolgt dann oft erst im nächsten Jahr oder noch später, so dass Prüfungsjahr und Verfügbarkeitsdatum (also das offizielle Erscheinen???) sehr deutlich voneinander abweichen.
Dies ist auch häufiger der Fall bei gesperrten Dissertationen.  Wie kann man hier, auch um evt. spätere rechtliche Dinge berücksichtigen zu können, verfahren? Gibt man das Jahr der Freigabe als ermitteltes Erscheinungsdatum an oder das frühere Druckjahr, das mit dem Prüfungsjahr (Datum der mündlichen Prüfung) übereinstimmt?
29.3.16 Köln 2,
82/Henges
hbz, Humpertz, 2.5.16:
- noch nicht genehmigte Dissertationen: Bis zur Freigabe und damit auch Veröffentlichung wird das Jahr der mündlichen Prüfung als ermitteltes Erscheinungsdatum (Feld 425a) angegeben.
 - gesperrte Dissertationen: Sie sollten nur lokal erfasst werden.
 - Nach der Freigabe/Veröffentlichung gilt das Jahr der Freigabe/Veröffentlichung als Erscheinungsdatum (Feld 425a). Das Jahr der mündlichen Prüfung wird in Feld 520 $d angegeben.
(Telko EG FE, 22.4.16)

10
eingeklebte Dissertations-Titelblätter
In unsere Druckausgabe wurden ein normales Diss-Titelblatt und ein auf der Rückseite um den Diss-Vermerk D 82 (Diss. RWTH Aachen University, 2015) korrigiertes Buchhandels-Titelblatt eingeklebt.
Bei meiner Vorlage soll es sich um das Diss-Exemplar handeln. Dann katalogisiere ich doch auch nur nach der Diss-Titelseite, oder? Dann habe ich aber nur den Tag der mündlichen Prüfung als Ersatz für das Erscheinungsdatum, wogegen auf der Rückseite der Buchhandels-Titelseite im Diss-Vermerk 2015 steht und noch im Copyright 2016 angegeben ist.
02.05.16
Köln 2, 82/Henges
hbz, Humpertz, 13.5.16:
Folgende Ergänzung zur AWR zu RDA 2.1 ist in der AG RDA in Arbeit: Bei Buchhandelsausgaben mit eingeklebtem Dissertations-Titelblatt soll die Verlags-Titelseite als primäre Informationsquelle angesehen werden. Damit würden Sie das Jahr aus dem Diss.-Vermerk der Buchhandels-Titelseiten-Rückseite verwenden.


11
Hochschulort als Verlagsort
Wie gibt man einen Doppelcampus wie "Erlangen-Nürnberg" in der 419 an? Die Kollegen berichten, dass aus den Fremddaten unterschiedliche Versionen ankommen. Ich würde zur Vorlageform neigen, obwohl das natürlich nicht "der" Ort ist. Oder besser: "Erlangen ; Nürnberg"? Oder ermitteln, in welchem Ort die betr. Fakultät sitzt?
17.08.2016
38 M/
Adolph
hbz, Block, 18.8.16: Im Zusammenhang mit der D-A-CH AWR für 2.8.2.1 wurde in der AG RDA besprochen, dass in diesem Fall "Erlangen ; Nürnberg" zu erfassen ist.
Das sollte aber idealerweise noch als Beispiel ergänzt werden ... (ist beantragt)
12 Veränderte Diss. als Verl.-Ausg.
Welches Feld sollte belegt werden, wenn es sich bei der Vorlage um eine veränderte Version einer Dissertation handelt? In einigen Fällen haben wir eine entsprechende Information im Feld 520 gefunden (UF g), das aber nach unserem Verständnis der Beschreibung der Dissertation an sich vorbehalten bleiben und daher keine Informationen enthalten soll, die die Vorlage (= Verlagsausgabe) beschreiben. In unseren Augen plausibler wäre ein Eintrag im Fußnotenfeld mit einem Text wie z.B.: Überarbeitete Fassung der Dissertation.

15.09.2016 Köln1,
708/Storch
hbz/Block, 7.10.16: Ja, eine entsprechende Angabe sollte bitte in Feld 501 erfasst werden, nicht in Feld 520. (Dies entspricht auch der Beschreibung des MARC21-Feldes 502 für die Dissertation Note.)

Fragen zu Modul 3.03.03 Behandlung der Werkebene

Nr.
Modul-Teil, ggf. Seite / Folie Frage / Anliegen
Datum der Eintragung
Name
Kommentar / Antwort
Status
1 pdf, S. 8 mehrere geistige Schöpfer
Wenn mehrere geistige Schöpfer eines Werkes vorliegen, wird dann nur Feld 303 für den hauptverantwortlichen geistigen Schöpfer gebildet? Die weiteren geistigen Schöpfer (z.B. 104a, 108a) erhalten dann keine eigenen Felder 303?
24.08.15 Köln 2, hbz Humpertz für die Teilnehmer
hbz, Humpertz, 24.08.15: Ja, der normierte Sucheinstieg für das verkörperte Werk wird nur mit dem hauptverantwortlichen geistigen Schöpfer erstellt. Es wird für das gemeinschaftliche Werk nur ein Feld 303 mit $p u. $d der Person aus Feld 100_ besetzt (Feld 100_ $p, $d wird beim Abspeichern automatisch eingezogen). Für die restlichen geistigen Schöpfer desselben Werkes bleibt es bei den Beziehungseinträgen in 104a, 108a.
2
RDA 6.27.1.5 D-A-CH
Die Anwendungsregel gilt nur für Adaptionen/Überarbeitungen mit geistigen Schöpfern.
1) Vorstellbar ist aber auch, dass die ersten Auflagen z.B. bei Hand- und Lehrbüchern Werke mit geistigem Schöpfer sind, die späteren Auflagen aber nach und nach zu Zusammenstellungen "mutieren", die von Herausgebern realisiert werden, die dann die aktualisierten Kapitel von verschiedensten Verfassern einsammeln.
Könnte ich die Anwendungsregel dann hier auch anwenden? Würde ich dann beim Wegfall des ersten hauptverantwortlichen Verfassers genauso von einem neuen Werk ausgehen mit normiertem Sucheinstieg unter dem Titel?
2) Evtl wäre auch der umgekehrte Fall vorstellbar, allein schon durch den Regelwerksumstieg, da man es ja nach RAK eher mit "Sachtitelwerken" zu tun hatte.
Frühere Auflagen nach RAK also Sachtitelwerk, bei den späteren Auflagen würde ich mich nun nach RDA und Cataloguers judgement für ein Werk mit geistigem Schöpfer/Schöpfern entscheiden --> neues Werk? Dürfte ich dann auch eine Nachfolge-Beziehung zwischen RAK- und RDA-Aufnahme erstellen?
25.11.15 Köln 1/ 38 M, Lerch
hbz/Block, 27.11.15:
zu 1)
Die AWR zielt auf formale Kriterien ab zur Klärung, wann ein neues Werk vorliegt. In dem geschilderten Fall würde ich allerdings davon ausgehen, dass in den späteren Auflagen auch in der Verantwortlichkeitsangabe deutlich wird, dass es sich jetzt um eine Zusammenstellung handelt. Dann würde unabhängig von der DACH-Regelung die erste Ausnahme unter RDA 6.27.1.5 gelten:
-> Anwendung der Bestimmungen unter RDA 6.27.1.4
-> normierter Sucheinstieg unter Verwendung des bevorzugten Titels für die Zusammenstellung (neues Werk)
zu 2)
Da die Werkebene in einer RAK-Titelaufnahme noch nicht berücksichtigt ist und somit nicht vergleichbare Kriterien für die beiden Aufnahmen vorliegen, kann in einem solchen Fall keine Nachfolge-Beziehung zwischen RAK- und RDA-Aufnahme erstellt werden.
Bei einem entsprechenden Wechsel von Zusammenstellung zu Werk mit geistigem Schöpfer innerhalb von RDA-Aufnahmen, käme wie auch im ersten Fall die AWR nicht zum Tragen: Zunächst würde für die Zusammenstellung die erste Ausnahme unter RDA 6.27.1.5 gelten (-> normierter Sucheinstieg unter Verwendung des bevorzugten Titels für die Zusammenstellung gemäß 6.27.1.4), bei dem Werk mit geistigem Schöpfer käme die Grundregel zum Tragen.

3
Aleph, Power Point, Folie 19
Hier geht es um eine Titeländerung von "echter" Diss. zu Buchhandelsdiss.
Eine Titeländerung von der 1. zur 2. Auflage eines Werkes müßte analog behandelt werden (vgl. auch Wiesenmüller, S. 72 unten): Titel der "echten" Diss, bzw. Titel der 1. Auflage wird zum Werktitel und als solcher in Feld 303 bei der Buchhandelsdiss., bzw. bei der 2. Auflage angegeben.
Soll man / darf man / kann man den Werktitel auch noch in einer Anmerkung angeben, damit diese Information auch im Katalog sichtbar wird? Welches Feld ist dafür vorgesehen? Feld 501 in freier Formulierung? Feld 531, mit welcher Beziehungskennzeichnung?
27.01.2016 464/sn und 465/br
ULB Bonn/Hupperich, 28.01.2016: Will man den Sachverhalt der Titeländerung zusätzlich ausdrücken, handelt es sich nicht um eine Anmerkung, denn "Anmerkungen" (RDA 1.10) sind Elemente der Manifestations- oder Exemplarebene. RDA betrachtet dies als Beziehung zwischen verschiedenen Expressionen bzw. Manifestationen. Wie man diese Beziehung am besten ausdrückt, hängt vom Einzelfall ab: Beim Beispiel auf Folie 19 würde man dieselbe Expression unterstellen. Dann bietet sich eine unstrukturierte Beschreibung in 501 an (z.  B.: Verlagsausgabe der Dissertation des Verfassers, die unter dem Titel "Die geschlechterspezifische Strukturierung des Niedriglohnsektors in Frankreich, Großbritannien, Schweden und Deutschland aus vergleichender Perspektive" erschien). Möglich ist auch eine strukturierte Beschreibung in 527, dann aber nur mit der unspezifischen Beziehungskennzeichnung in $p "Äquivalent", was nicht sehr schön aussieht.
Würde es sich um eine überarbeitete/gekürzte Verlagsausgabe handeln, liegen unterschiedliche Expressionen vor, was man so ausdrücken kann:
501_$a Gekürzte Version der Dissertation des Verfassers
534_$p Kurzfassung von $a Die geschlechterspezifische Strukturierung des Niedriglohnsektors in Frankreich, Großbritannien, Schweden und Deutschland aus vergleichender Perspektive / ...
Vgl. auch Wiesenmüller, S. 153.
4
dasselbe Werk oder unterschiedliche Werke
Unter dem Titel "Traditionelle und kritische Theorie" wurden Aufsätze von Max Horkheimer zusammengestellt. Da es sich nicht um eine vollständige Zusammenstellung aller seiner Aufsätze handelt, kann man nicht zum Formaltitel flüchten.
Zunächst waren es 4 Aufsätze (in HBZ01 bis 1980), später 5 Aufsätze (in HBZ01 ab 1992).
Handelt es sich hier um dasselbe Werk "Horkheimer, Max: Traditionelle und kritische Theorie (Aufsatzsammlung)". So wie eine erweiterte 2. Auflage meistens immer noch dasselbe Werk ist  wie die ursprüngliche 1. Auflage.
Ein identifizierende Zusatz, wie z.B.  "Aufsatzsammlung" ist nötig, weil zu allem Überfluss einer der enthaltenen Aufsätze natürlich auch so heißt.
Oder hat man es mit 2 verschiedenen Werken zu tun? Wie lautet dann jeweils der Werktitel?
"Horkheimer, Max: Traditionelle und kritische Theorie (Aufsatzsammlung, 4 Aufsätze)" bzw. "... (Aufsatzsammlung, 5 Aufsätze)"?
31.03.2016
464/sn und 465/br
hbz/Block, 20.4.16: Die Frage wird in die Themengruppe Werke der AG RDA gegeben.
hbz/Block, 21.4.16: Die neue Auflage mit einem weiteren Aufsatz wird nicht als neues Werk angesehen. Der Fall ist zu betrachten wie eine Neuauflage mit einem zusätzlichen Kapitel.

Sonstige Fragen zu Modul 3

Nr.
Thema Frage / Anliegen
Datum der Eintragung
Name
Kommentar / Antwort
Status
1 Feld 370a in Erfassungsmasken
Könnte nicht das Feld 370a standardmäßig in die Erfassungsmasken eingebracht werden?
24.08.15 Köln 2, hbz/Humpertz für mehrere Teilnehmer
hbz, Block, 28.8.15: Die Änderung wird in den nächsten Tagen erfolgen.
-> Änderung ist am 8.9.15 erfolgt
2
Satzschablone 1_RDA_DVD-Video.mrc
Könnte man hier standardmäßig das Feld 433 ergänzen?
24.08.2015
Köln 2, hbz/Martin Mensing
hbz, Block, 28.8.15: Die Änderung wird in den nächsten Tagen erfolgen.
-> Änderung ist am 8.9.15 erfolgt
3
Beispielsammlung, Bsp. 3.19
Felder 442 und 443: Wenn ich, wie in der Lösung angegeben, Unterfeld $b bzw. $e belege, verlangt Aleph jeweils zusätzlich Unterfeld $a. Aus der Lösung geht aber nicht hervor, was ich dort eingeben muss. (Habe mich auf Verdacht für "Laser optical" und "Videodatei" entschieden.)
24.08.2015 Köln 2, hbz/Martin Mensing
hbz, Block, 26.8.15: Die Plausibilität ist noch zu ändern, das Unterfeld a sollte gemäß neuer Absprache der Aleph-Verbünde nicht obligatorisch sein. 
-> Änderung ist am 8.9.15 erfolgt
4
Beispielsammlung, Bsp. 3.21
Wenn Rainer Eisenschmid in Feld 104 berücksichtigt wird, sollte man ihn dann nicht zum geistigen Schöpfer machen, da er ja auch bei den Autoren mit aufgeführt ist?
25.08.2015
Köln 2, hbz/Martin Mensing hbz, Block, 26.8.15: Stimmt - Da Rainer Eisenschmid sowohl als geistiger Schöpfer (wenn auch in dieser Funktion nicht verpflichtend zu berücksichtigen) als auch als Herausgeber fungiert, würde er aufgrund der in der D-A-CH AWR für RDA 18.4.1 aufgeführten Priorität als geistiger Schöpfer erfasst (104a). Gemäß AWR zu RDA 18.5.1.3 können zwei Beziehungskennzeichnungen erfasst werden: aut + edt
 
5
Satzschablone 1_RDA_Mbd_begr_Werk.mrc (HBZ07) Es wird gewünscht, die Bezeichnung der Satzschablone an die RDA-Terminologie anzupassen. Statt mehrbändiges begrenztes Werk -> mehrteilige Monografie (z.B. mtM)
25.08.15
Köln 2, hbz/Humpertz für mehrere Teilnehmer
hbz, Block, 26.8.15: Die Änderung wird in den nächsten Tagen erfolgen.
-> Änderung ist am 8.9.15 erfolgt
6
Primäre Erfassung von zeitschriftenartigen Reihen
Bei der Primärerfassung von zeitschriftenartigen Reihen verfahren die Schulungsteilnehmer unterschiedlich. Teils werden diese Publikationen primär in der ZDB erfasst. Die darin erscheinenden Teile mit unabhängigen Titeln werden anschließend in der HBZ01 mit der ZDB-Aufnahme verknüpft. Teilnehmer, die nicht in der ZDB katalogisieren, legen Verbunddubletten der ZDB-Aufnahme an und verknüpfen ihre Teile damit. Gibt es hierzu eine einheitliche Lösung? Wichtig ist, dass auch die nicht ZDB-Bibliotheken eine Möglichkeit haben, ihre Stücke zu verknüpfen.
25.08.15
Köln 2, Humpertz für die Teilnehmer
hbz, Block, 26.8.15: Die Regelung, eine ZDB-Aufnahme zu duplizieren gilt gemäß bisheriger Verbundvereinbarung nur für Serien / Reihen  (052, Pos. 0 = r). Bei zeitschriftenartigen Reihen können in den Fällen, bei denen eine Bibliothek sich entscheidet ihre Bestände nicht in der ZDB nachzuweisen, die Bände / Teile unter der ZDB-Aufnahme in HBZ01 verzeichnet werden. So kann auch weiterhin verfahren werden, eine dublette TA ist hier nicht notwendig. 
7
Satzschablone RDA_CD-ROM
Bei dieser Schablone ist in 051 Pos. 0 mit m besetzt, aber es sind zusätzlich die Kategorien 451 - 456 aufgeführt - müsste 051 dann nicht in Pos. 0 mit s besetzt sein?
07.09.15
Köln 1, Bertrams
hbz/Block, 8.9.15: Wir haben nur eine Schablone für eine CD-ROM vorgesehen, die allerdings prophylaktisch auch die 45X-Felder enthält. Sofern die CD-ROM in einer gezählten Reihe erscheint, müsste 051, Pos. 0 angepasst werden.
8
DACH AWR 6.27.1.5
RDA J.3.6
pdf 5A.04, Seite 5
Bei Titeländerungen bei Adaptionen und Überarbeitungen (DACH AWR 6.27.1.5) sind keine chronologischen Beziehungen zwischen den Manifestationen erlaubt, wenn kein neues Werk entsteht (so wurde es unserer Erinnerung nach in der Schulung gesagt). Bei integrierenden Ressourcen wurden aber Nachfolgebeziehungen als (nicht RDA-gerechte) Möglichkeit geschult (5A.04, Folie 36). Könnte man diese hilfreiche Krücke nicht auch für die "Adaptionen und Überarbeitungen" erlauben? #### Oder, neuer Aspekt: Handelt es sich bei Aufl.-Titeländerungen (kein neues Werk) überhaupt um verschiedene Manifestationen oder eher um verschiedene Expressionen (s. pdf 5A.09, S. 5 unten)? Und Nachfolge-Beziehungen auf Expressionsebene wären nach RDA J.3.6 doch erlaubt!?
28.09.15
Köln 1, 38 M/ Adolph
hbz/Block, 8.10.15: Die Fragen sind noch in der AG RDA bzw. in der Themengruppe Implementierung zu klären.
9 Geistiger Schöpfer bei Schulbüchern
Frage aus der Gruppe: werden auch Schulbücher, im Gegensatz zu RAK, in RDA wie normale Werke mit geistigen Schöpfern behandelt? Vermutung: da es keine gesonderten Regelungen für Schulbücher in den RDA und den AWR gibt, sollten die generellen Regelungen zu geistigen Schöpfern angewendet werden. 8.10.15 Koblenz / Lan 1/lo, für die Teilnehmer
ULB Bonn/Hupperich, 09.10.15: Ihre Vermutung ist richtig. Da es keine speziellen Bestimmungen für Schulbücher u.Ä. gibt, gelten die normalen Regeln von RDA 19.
10
Satzschablonen RDA_WWW_  Könnte in den Satzschablonen RDA_WWW_Diss und RDA_WWW_Mono das Feld 433 ergänzt und Feld 086 entfernt werden?
30.10.15
Trier, 385/ Unkhoff-Giske hbz/Block, 30.10.15: wird gemacht - danke!








11
Satzschablone für WWW_Diss.
Feld 078i ist mit iall belegt, obwohl in der Feldhilfe steht:
Aktiv zu erfassen (Strg + F8):
iall: Internet-Ressource allgemeiner Art (Online-Ressourcen, die nicht durch spezifischere Kennzeichen, wie z.B. "ldd" und Kennzeichen für E-Book-Pakete, abgedeckt werden.)
Demnach würden wir 078i nicht mehr belegen, weil bereits lzdiss als spezifisches Kennzeichen vergeben ist.
21.01.16
Köln 2, 82/Henges
hbz/Block, 21.1.16: Bei Hochschulschriften wurden bisher immer beide Selektionskennzeichen "iall" und "lzDiss" vergeben. Eine mögliche Änderung der Kennzeichnung müsste in der EG FE besprochen werden.
Bis zu einem anderslautenden Beschluss sind beide Selektionskennzeichen zu vergeben, um ggf. negative Konsequenzen für Datenselektionen zu vermeiden.
12
Beispielsammlung, Beispiel 3.19
Ist die Beziehungskennzeichnung "aus=Drehbuchautor"  hier bei der Titelaufnahme für einen Film korrekt?
"aus=Drehbuchautor" ist die Beziehungskennzeichnung für einen Verfasser, also geistigen Schöpfer (wenn man das Drehbuch an sich katalogisiert, RDA I.2.1).
Gemäß Wiesenmüller/Horny S. 139 unten fehlt derzeit noch eine geeignete Beziehungskennzeichnung, so dass wir hier "oth=Sonstige" nehmen müßten?
22.01.2016
465/mw und br
hbz/Block, 25.1.16: Der Hinweis in dem Lehrbuch ist inzwischen überholt -> maßgeblich ist die D-A-CH Erläuterung für RDA I.2.1:
Drehbuchautor
Verwenden Sie die Beziehungskennzeichnung "Drehbuchautor" (abweichend von ihrer Positionierung in Anhang I) nicht, wenn Sie ein Drehbuch katalogisieren. Verwenden Sie in diesem Fall "Verfasser" für den geistigen Schöpfer. Verwenden Sie "Drehbuchautor" nur dann, wenn Sie einen Film katalogisieren. Die Person ist in diesem Fall nicht geistiger Schöpfer, sondern gehört zu den sonstigen Personen, Familien und Körperschaften, die mit einem Werk in Verbindung stehen.

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