RDA-Schulung Modul 5A

HT018919291

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Status
= beantwortet, = in Bearbeitung,  = noch offen, = zurückgestellt

Fragen zu Modul 5A.01 Mehrteilige Monografien

Nr.
Modul-Teil, ggf. Seite / Folie Frage / Anliegen
Datum der Eintragung
Name
Kommentar / Antwort
Status
1 Beispiele für Untergliederungen, Folien 44 + 45
Könnte man hier die Aleph-Kategorien und Unterfelder noch ergänzen? In der Schulung gab es noch ein extra Flipchart für 089 (TAT) und 451 (TUT), zur Weiterschulung fände ich die ergänzten Kategorien ganz anschaulich.
3.9.15 Köln 1, 38 M/Ad
hbz/Block, 4.9.15: Danke für den Hinweis - Änderung wurde beantragt
2
Folie 53
Wie ist das Fazit "Es werden nur zwei Hierarchieebenen gebildet" zu verstehen in Bezug auf die DACH-Alternative "... oder mit Hilfe einer zusätzlichen übergeordneten Aufnahme beschrieben."? Würde man diese Alternative anwenden (im hbz-Verbund nicht, ich weiß), dann hätte man doch mehr als zwei Ebenen?
3.9.15 Köln 1, 38 M/Ad
hbz/Block, 4.9.15: Die Alternative bezieht sich auf die im PDF (S. 21) dargestellte Variante 2. Auch damit wären nur zwei Hierarchieebenen vorhanden,
s.a. Datenmodelle in der Arbeitshilfe „Grundsatzpapier Mehrteilige Monografien“ (AH-015) Kap. 3.3.2
3
pdf, S. 23 vs. S. 25
Hier stehen die Angaben m.E. in direktem Widerspruch zueinander:
S. 23: "Wenn die gesamte mehrteilige Monografie in unterschiedlichen Verlagen erscheint, wird eine neue Aufnahme gemacht."
S. 25: "Wenn sich in einer Ausgabe oder einem Teil einer mehrteiligen Monografie [...] der Verlagsname ändert oder ein anderer Verlag genannt ist [...], wird eine Anmerkung gemacht."
(Tatsächlich bezieht sich "in einer Ausgabe oder einem Teil" im Regelwerk wohl nur auf den Erscheinungsort.)
04.09.15 Köln 2, hbz/Mensing
hbz/Block: Die Angabe auf S. 23 bezieht sich auf eine Verlagsänderung, die für die gesamte mehrteilige Monografie gilt. (Maßgebliche Regelwerksstelle ist nicht RDA 2.8, sondern RDA 2.1 D-A-CH -> Änderung in Schulungsunterlage ist beantragt).
Die Angabe auf S. 25 bezieht sich auf eine Verlagsänderung nur für einen Teil der mehrteiligen Monografie.
4
  Ich mußte während der Schulungen an einen konkreten Fall denken, den ich gerade zur Bearbeitung liegen hatte. Ich habe auf dessen Basis nun ein vereinfachtes Beispiel erstellt. Vielleicht mögen Sie es sich mal anschauen:
https://www.dropbox.com/s/t59s84t6xwk738b/RDA-Beispiel%20Mehrbaendiges%20Werk%2001.docx?dl=0
Bitte entschuldigen Sie, dass ich das erst so spät einstelle. Es reicht mir, wenn die Antwort erst nach den Schulungen erscheint.
9.9.2015
Köln 1, 708, Dickenscheid
ULB Bonn/Hupperich, 21.9.15: Lösungsmöglichkeit siehe HBZ07 HT017724124. Der normierte Sucheinstieg für das Werk lautet "Meier, Alfons. Handelsgesetzbuch" und bleibt durch alle 5 Auflagen gleich, weil die ursprünglichen Verfasser weiterhin als Begründer an erster Stelle genannt werden (RDA 6.27.1.5 D-A-CH). Auf die Änderung(en) der Verantwortlichkeitsangabe(n) kann in Form von Anmerkungen hingewiesen werden (RDA 2.17.3.6.1). Entsprechend können später hinzutretende geistige Schöpfer und Mitwirkende Beziehungen erhalten. Der geänderte Haupttitel der 5. Auflage wird als späterer Haupttitel erfasst (RDA 2.3.2.12.1 + RDA 2.3.2.12.1 D-A-CH), da durch ihn kein neues Werk entsteht; die Quelle des späteren Haupttitels kann als Anmerkung zum Titel vermerkt werden (RDA 2.17.2.3). Die Ausgabebezeichnungen der gezählten Auflagen werden in den untergeordneten Aufnahmen der Teile erfasst (RDA 2.5.1.5 D-A-CH), die an einer übergeordneten Aufnahme für alle Auflagen hängen (RDA 2.5 D-A-CH).
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Beispiel 5A.01.02
In der Lösung (ÜO) wird nicht erwähnt, aus welcher Sprache übersetzt wurde, streng genommen wäre die Sprache des Originals wohl auch nur Bestandteil eines fakultativ anzulegenden Normsatzes für das Werk. Könnte man alternativ  517 besetzen mit "Aus dem Hebräischen übersetzt"? Zweite Frage: Ist in der ÜO die Besetzung von 425_c 1981 erlaubt?
24.9.2015
Köln 1, Bertrams
hbz/Block, 25.9.15: Feld 517 wird in RDA-Aufnahmen nicht mehr verwendet, die Angabe "Aus dem Hebräischen übersetzt" kann stattdessen in Feld 516a erfasst werden.
In der ÜO ist die Besetzung des Feldes 425c mit dem Jahr des letzten Teils durchaus erlaubt. Das Erscheinungsdatum wurde in dem Beispiel offen gelassen, für den Fall, dass Bände in späteren Auflagen hinzugefügt werden. Dies kann aber auch anders gehandhabt werden: Wenn Bände in späteren Auflagen hinzugefügt werden, muss Feld 425c angepasst werden.
6
Beispiel 5A.01.07
In der Lösung werden die Verlagsorte in 419 durch _;_ getrennt. Laut RDA 2.8.1.4 sollen Verlagsorte so übertragen werden wie sie in der Ressource vorgefunden werden. Ist die verbindende Wendung zwischen Verlagsorten, wie hier "Weinheim und Basel", von der Übertragungsregel nicht betroffen?
25.9.2015
Köln 1, Bertrams
BB, 8.10.15: Die Frage wurde von Frau Wiesenmüller im Blog "Basiswissen RDA" beantwortet:http://www.basiswissen-rda.de/2015/10/08/mehrere-erscheinungsorte-mit-und-verbunden/

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PPT Folie 52 + 55
Wie und wo gibt man Werkangaben bei u-Sätzen von "mtm in mtm" an? Sind sie Kernelement?
28.09.15
Köln 1, 38 M/ Adolph
hbz/Block, 29.9.15: Die Angabe der Werkebene für mtm in mtm ist noch in der hbz-EG FE zu klären. (Es gibt dazu keine einheitliche Regelung in der AG RDA.) -> Klärung voraussichtlich am 21.10.15, ggf. auch in November-Sitzung der AG RDA zu thematisieren
hbz/Block, 4.1.16 -  Entscheidung der Aleph-Verbünde vom 20.11.15: Angaben zur Werkebene der untergeordneten mehrteiligen Monografie werden in der übergeordneten mehrteiligen Monografie in Feld 303t erfasst. (Entscheidung wurde von der AG RDA bzw. TG Implementierung zur Kenntnis genommen)
8 PDF, S. 8, PPT Folie 21
Es kam die Frage auf zur Belegung von Feld 051/052. Wenn lt. RDA alle übergeordneten Einheiten zu denen es TUT gibt als Reihe gelten, egal ob fortlaufend oder begrenzt erscheinend, welche Belegung gilt dann in der übergeordneten Titelbeschreibung? Soll in den Fällen, bei denen wir bisher von begrenzten mehrteiligen Werken ausgegangen sind, auch wenn sie Stücktitel hatten, nun Feld 052, Pos. 0 r belegt werden, weil es sich laut RDA-Definition in dem Sinne nicht um mehrteilige Werke handelt, oder weiterhin 051, Pos. 0 n/t?
Bsp. im Schulungssystem: HT017724227
8.10.15 Koblenz / Lan 1/lo, für die Teilnehmer
ULB Bonn/Hupperich, 09.10.15: Die Felder 051/052 werden weiterhin gemäß MAB2 codiert. Indirekt wird über die Codierungen das Standardelement "Erscheinungsweise" nach RDA 2.13 D-A-CH abgebildet:

051,Pos. 0 "a"/"m"/"s" = Einzelne Einheit
051,Pos. 0 "n"/"t" = Mehrteilige Monografie
051,Pos. 0 "m"/"n"/"t" + Pos. 1-3 "o" = Integrierende Ressource (Loseblattsammlung)
052,Pos. 0 "r" = Fortlaufende Ressource (monografische Reihe)
052,Pos. 0 "p" = Fortlaufende Ressource (Zeitschrift)
052,Pos. 0 "z" = Fortlaufende Ressource (Zeitung)
052,Pos. 0 "i" = Integrierende Ressource (integrierende Online-Ressourcen)

ULB Bonn/Hupperich, 12.10.15: Die Definition von "Reihe" im RDA-Glossar ist keine Definition für "monografische Reihe". Unter einer "Reihe" verstehen RDA jeden übergeordneten Titel, egal ob es sich um mehrteilige Monografien oder fortlaufende Ressourcen handelt. Der Titel der "Reihe" wird bei Teilen mit unabhängigem Titel in der Gesamttitelangabe erfasst (RDA 2.3.1.7 + RDA 2.3.1.7 D-A-CH). D. h. in der übergeordneten Beschreibung wird als mehrteilige Monografie kodiert, wenn das auf die Ressource zutrifft.
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  Im Zusammenhang mit den Untergliederungen kam die Frage auf, wie die Belegung der einzelnen Unterfelder in 089 erfolgen soll wenn z.B. eine Zählung weiter unterteilt ist. Alle Zählungen in ein UF n?
Bsp. im Schulungssystem: HT017724451 (1. Serie, 3. Abteilung)
8.10.15
Koblenz / Lan 1/lo, für die Teilnehmer hbz/Block, 12.10.2015: Je Zählung wird ein UF n verwendet. In der Feldhilfe wird ein entsprechendes Beispiel ergänzt.
-> 089 $n 1. Serie $n 3. Abteilung $p Geschichte des Volkes Israel $n 1. Band
331 $a Palästina in der Urzeit - das Werden des Volkes
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  Bei MTM in MTM hängt es von der untersten Hierarchieebene ab, ob eine TUT- oder TAT-Beschreibung erstellt wird, oder? Ich habe bei einem Beispiel aus unserem Bestand aber eine eher unbefriedigende Lösung bekommen: HT017724448 / HT017724449 - zum "Lexikon zur Geschichte der Kartographie" gehört noch ein Titelzusatz, sowie Bearbeiter, die ja so völlig unter den Tisch fallen. Oder kann man diese Angaben dann trotzdem machen?
09.10.2015
Köln 1/98, Koring
hbz/Block, 12.10.15: Ja, für die Entscheidung TUT oder TAT bei mtm in mtm ist die unterste Hierarchieebene entscheidend. Die Angaben zum Titelzusatz und Bearbeiter können in Unterfeld p mit ISBD-gemäßen Deskriptionszeichen erfasst werden. Darüber hinaus wäre in dem u-Satz auch die Erfassung eines 1XX-Feldes für den Bearbeiter möglich.
11
Beispiel 5A.01.02 In der Begründung zur Lösung heißt es zwar: "Die formale Bandbezeichnung wird übernommen ....., allerdings unter Beachtung der Regelungen zur Großschreibung gemäß Anhang A, d.h. gemäß den Richtlinien für die betreffende Sprache". Für die engl. Sprache läge somit nahe in Feld 089 der untergeordneten Aufnahmen jeweils "volume" zu erfassen.
Bitte helfen Sie mir doch auf die Sprünge, wo die Regelung zu finden ist bzw. wie die genaue Argumentationskette lautet, dass an dieser Stelle das Wort großgeschrieben wird.
09.10.2015
Köln1/98, Jaki
hbz/Block, 12.10.15: Bei der Groß-/Kleinschreibung ist der Bandbezeichnung ist neben den Richtlinien für die betreffende Sprache zu beachten, ob die Angabe in einem TUT oder in einem TAT an erster Stelle auftaucht.
Bei einem TAT bildet die Angabe in Feld 089 den Beginn des Haupttitels, daher wird die Bandbezeichnung in diesem Fall großgeschrieben. Bei einem TUT hingegen handelt es sich bei der Angabe in Feld 451 um die Zählung innerhalb der Reihe - "volume 1" wird dort gemäß der englischen Rechtschreibung kleingeschrieben. Siehe dazu auch PDF 5A.01, S. 12 (Beispiele mit Erläuterung).
12 Nachfrage zu Nr. 8, (Folie 21) Herr Hupperich, heißt "Indirekt wird über die Codierungen das Standardelement "Erscheinungsweise" nach RDA 2.13 D-A-CH abgebildet" dann, dass das Feld 523 mit den Tabelleninhalten (Tabelle 2.1) nur fakultativ oder überhaupt nicht zu belegen ist? 12.10.2015 Aachen/A96, Horita ULB Bonn/Hupperich, 12.10.15: Die Termini für die Erscheinungsweise werden nicht in Feld 523 erfasst. Für die Erscheinungsweise sind die Codierungen in 051/052 relevant. In den Erfassungsbeispielen in tabellarischer Darstellung wird 051/052, Pos. 0 daher stets mit Bezug auf RDA 2.13 wiedergegeben und zu den Codes werden die daraus abzuleitenden Termini in runden Klammern angezeigt.
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Folie 58, Neue Beschreibung, Änderung der Erscheinungsweise
Die Erscheinungsweise gehört zur Expressionsebene, daher müsste bei einer Änderung der Ew (bei gleichbleibendem Titel) eine Nachfolge-Beziehung erlaubt sein lt. RDA 26. In der Schulung hatte ich mir zur "Liste der zu verwendenden Termini (RDA 2.13)" notiert, dass diese für Anmerkungen gelten, wenn ich auf die neue Aufnahme hinweisen will. Wie würde der Text für eine Nachfolgebeziehung lauten - darf ich diese Termini und die Begriffe aus Anhang J.3.6 dann kombinieren? Also z.B. bei Änderung von mehrteiliger Monografie zu Loseblattausgabe:
533z p Fortgesetzt als integrierende Ressource
        a (Titel)
        9 (HT-Nr.)


Neu 21.10.15: Wäre ergänzend erlaubt: 501 2015 fortgesetzt als integrierende Ressource ??
16.10.15












21.10.15
Köln 1; 38 M/ Adolph
hbz/Block, 16.10.15: Die Erscheinungsweise gehört zur Ebene der Manifestation. Für Manifestationen sind nach RDA keine Nachfolgebeziehungen vorgesehen, es kann daher nur eine Äquivalenzbeziehung hergestellt werden. Bei geänderter Erscheinungsweise käme z.B. folgende Darstellung einer Beziehung in Frage:
527 $p Erscheint auch als $n integrierende Ressource $a ... $9 ...
bzw. ohne Verknüpfung:
501 $a Erscheint auch als integrierende Ressource

(Hinweis: 5A.04 (Integrierende Ressourcen), Punkt 6.1 gibt in der Aleph-Umsetzung noch einen veralteten Stand wieder - die Unterlage wurde noch nicht aktualisiert! aktueller Stand s. formatneutrale Version)

hbz/Block, 23.10.15 zu der neuen Frage vom 21.10.:
Die Formulierung von Beziehungen in einer unstrukturierten Beschreibung ist zwar frei, allerdings sollen auch in dieser Variante nur die in RDA vorgesehenen Beziehungen verwendet werden. Die vorgeschlagene Formulierung wäre daher nicht möglich.
hbz/Block, 27.11.15 NEU/Korrektur: Gemäß D-A-CH AWR für RDA 1.6.2.1 (Änderung der Erscheinungsweise einer fortlaufenden Ressource) wäre die vorgeschlagene Formulierung in Feld 501 doch möglich.
















14 Folie 89 ppt
ist hier bei der Element-Bezeichnung für Feld 521 irrtümlich noch "in Beziehung stehendes Werk" stehengeblieben? Im pdf inzwischen in "in Beziehung stehende Manifestation" geändert...
29.10.15
Köln 1; 832 Lichter
hbz/Block, 29.10.15: Danke für den Hinweis - Korrektur ist beantragt
15
Folie 87, S. 29
In 521 wurde $a mit dem Titel der Bände besetzt. Lt. Feldhilfe soll $a nicht aktiv besetzt (also nur aus Fremddaten übernommen) werden. Wäre hier $t richtig(er)?
04.11.15
Köln 1, 5/Bertrams
hbz/Block, 6.11.15: Der Hinweis zu $a in der Feldhilfe müsste eigentlich lauten "... wird i. d. R. nicht aktiv erfasst". In der Regel sollten die Angaben in den entsprechenden Unterfeldern t (Titel) und r (Verantwortlichkeitsangabe) erfasst werden. In diesem Beispiel werden jedoch auch weitere Angaben zu der in Beziehung stehenden Manifestation erfasst (Ausgabevermerk und Veröffentlichungsangabe). Daher wird hier die "unstrukturierte" Angabe in Unterfeld a gewählt, auch wenn die Angaben im Sinne von RDA durchaus strukturiert (ISBD folgend) erfasst werden. "Unstrukturiert" bedeutet hier in der Feldhilfe, dass die Angaben nicht auf spezifische Unterfelder verteilt werden.
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Folie 58 - 60
Bei diesen Folien kam bei uns erneut die Diskussion auf, ab wann wir es mit neuen Werken zu tun haben. Stimmt es so?

1) Bei Änderungen der Erscheinungsweise/Medientyp/Bandeinteilung ohne weitere Titeländerung: Kein neues Werk, Beziehung wird als Äquivalenzbeziehung erfasst.

2) Werk ohne geistigen Schöpfer: Bei Änderungen der Erscheinungsweise/Medientyp/Bandeinteilung mit gleichzeitiger Titeländerung: Kein neues Werk, Beziehung wird als Äquivalenzbeziehung erfasst und zusätzlich Kat. 303 mit dem Originaltitel erfasst.

3) Bei Änderungen der Erscheinungsweise/Medientyp/Bandeinteilung mit gleichzeitiger Änderung des hauptverantwortlichen bzw. erstgenannten geistigen Schöpfers: Neues Werk, Beziehung wird als Nachfolgebeziehung erfasst.
06.11.15
Köln 1, 38 M/Lerch
ULB Bonn/Hupperich, 10.11.15: Die entscheidende Stelle in RDA ist 6.1.3.1 (Änderungen mit Auswirkungen auf die Identifizierung eines Werks - Werke, die als mehrteilige Monografien erscheinen). Darin geht es um die Entstehung eines neuen Werks, wenn es zusätzlich zur Änderung der Erscheinungsweise/des Medientyps auch eine Änderung der Verantwortlichkeit für das Werk gibt. Der Haupttitel der Manifestation (ob identisch oder verändert) hat damit nichts zu tun - er ist ja grundsätzlich vom Titel des Werks zu unterscheiden.
Zur Änderung an Ausgabevermerken bei geänderter Bandeinteilung: Aufgrund von RDA 6.1.3.1 ergibt sich kein neues Werk, auch wenn sich die Verantwortlichkeit ändert. Ein neues Werk kann ggf. aufgrund von RDA 6.27.1.5 bestimmt werden.
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Nochmal zu Folie 87
Die Erläuterung kann ich gut nachvollziehen, wenn sie zu Folie 89 gehörte; auf Folie 87 ist aber UFr zusätzlich besetzt. Ist  das nicht doch ein Widerspruch zu UFa?
10.11.15
Köln1, 832, Li
hbz/Block, 10.11.15: Ja, die Belegung der Unterfelder ist hier leider nicht ganz schlüssig. Das Thema wird am 20.11.15 unter den Aleph-Verbünden besprochen.
-> Ergebnis s. Feldhilfe zu Feld 521 bzw. unter https://wiki1.hbz-nrw.de/x/LwBwBg
18
Lösung Bsp. 5A.01.17 Trennzeichen Semikolon in Titelzusatz in Doppelpunkt ändern
10.11.15
385, Trier/ Unkhoff-Giske
hbz/Block, 10.11.15: Korrektur ist beantragt

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Lösung Bsp. 5A.01.09, Mischform aus hierarch. und umfassender Beschreibung
Wenn es sich bei der Benennung der Untergliederung eigentlich um einen abhängigen Titel handelt: kann dafür eine eigene Beschreibung mit dem Haupttitel (z.B. "Das 20. Jahrhundert") angelegt werden? Wäre "Das 20. Jahrhundert" nicht in Teilbände untergliedert, sondern ein einzelner Teil von "Geschichte des politischen Denkens", würde es ein Teil mit abhängigem Titel. Ist es dann logisch, für eine Untergliederung mit dem selben Titel eine umfassende Beschreibung anzulegen mit einem "abhängigen Haupttitel"?
11.11.15
385, Trier/ Unkhoff-Giske
hbz/Block, 19.11.15: Diese Konstellation finden wir auch unlogisch -> wurde an die Verfasser der Unterlage zur Prüfung weitergeleitet

hbz/Block, 8.12.15: Rückmeldung der Verfasser / IDS:
Wir wollten mit diesem Beispiel einfach zeigen, dass bei sehr umfangreichen mehrstufigen mehrteiligen Monografien die rein umfassende Beschreibung oft stark aufgebläht und damit auch etwas unübersichtlich wird. Die Möglichkeit, nur auf unterer Ebene umfassend zu beschreiben ergibt oft für die Benutzenden eine bessere Übersicht über das ganze Werk.
Im IDS haben wir mehrstufige mehrteilige Monografien schon bisher meist in dieser Art erschlossen und haben damit gute Erfahrungen gemacht. Dabei nehmen wir auch in Kauf, dass hie und da auch mit abhängigen Titeln auf mittlerer Ebene  eine umfassende Beschreibung erstellt wird.
Durch den Beschluss der Standardisierungsausschusses, künftig nur noch maximal zwei Hierarchieebenen zuzulassen, müssen wir vielleicht öfters etwas pragmatisch vorgehen.
hbz/Block: Es handelt sich bei dieser Lösung lediglich um eine mögliche Option.

20
pdf S. 25, Folie 73
"Nicht gemeint sind hier Teile mehrteiliger Monografien, die nachträglich gezählt werden." Wie würde man denn in diesen Fällen verfahren, gesetzt den Fall dass zu einem ersten, noch nicht gezählten Band keine Infos in gedruckten Quellen zu finden sind, auch nicht in Vorworten/Klappentexten von Folgebänden - sprich wie verfahre ich 089/090 betreffend wenn ich die Zählung ausschließlich aus dem Sachzusammenhang erschließen kann? Gilt der Sachzusammenhang als Quelle die genutzt werden darf -> dann würde man 089 mit [1] besetzen, oder besetze ich evt. 089 gar nicht und nur 090?
16.11.15
Köln 1, 5/Bertrams
hbz/Block, 14.12.15: Den Sachzusammenhang würden wir nicht als Informationsquelle werten. Gemäß der Behandlung der Sonderfälle (S. 26, Punkt 2, 1 -> keine fingierte Zählung) würde Feld 089 nicht erfasst werden, nur Feld 090 wird mit einer Sortierzählung erfasst.
21 Folie 18 + Standardelemente-Tabelle
Laut der Standardelemente-Tabelle für mehrteilige Monografien wird der Umfang nur in den Aufnahmen der Teile erfasst. Kann man bei einer abgeschlossenen mehrteiligen Monografie den Umfang zusätzlich in der übergeordneten Aufnahme angegeben (gemäß RDA 3.4.5.16)?
19.11.15 Münster, 6/Nobis
466/Kriesten, 23.11.15: Die Standardelemente-Tabelle ist eine Hilfestellung, welche Elemente wo erforderlich sind. Wenn darüber hinaus mehr erfasst werden soll, ist dies prinzipiell möglich -> in der übergeordneten Aufnahme dann Umfang = x Bände (xxx Seiten)
22
  noch eine Frage zum Thema "Umfang" bei mehrteiligen Monographien: was ist mit Feld "523 Erschienen: Bd. 1 - 5"; bisher genutzt, wenn ein mehrbändiges Werk abgeschlossen vorlag? Wird dieses Feld beibehalten oder wird es zugunsten von 433 aufgegeben?
03.12.2015
465/brune
hbz/Block, 4.12.15: Das Feld 523 wird in RDA-Aufnahmen eigentlich nicht benötigt, da entsprechende Angaben in Feld 433 (z. B. "3 Bände") bzw. in Feld 501 ("Fortgesetzt als einzelne Einheit") zu erfassen sind -> Klärung durch Aleph-Verbünde

hbz/Block, 18.12.15: Umbenennung des Feldes 523 in "Anmerkung zur Zählung" - betrifft RDA 2.17.5
23
MTM in 3 Bänden -> in 6 Bänden -> in 3 Bänden
(2 Aufnahmen oder 3)?
Mehrteilige monografische Ressourcen:
Manifestation kehrt nach geänderter Bandeinteilung zur alten Bandeinteilung zurück. Wir trotzdem eine neue Beschreibung angelegt oder die erste Beschreibung für die aktuellen Titel "mitgenutzt"?
Fingiertes Beispiel:
<<Die>> Geschichte der Kosaken : in drei Bänden -> <<Die>> Geschichte der Kosaken : in 6 Bänden -> <<Die>> Geschichte der Kosaken : in 3 Bänden.

Bei fortlaufenden Ressourcen, die nach geändertem Titel zur alten Titelfassung zurückkehren, ist geklärt:  Es wird für den aktuellen Titel (der dem ersten Titel entspricht) eine neue Beschreibung angelegt.

Kann das auf begrenzte mehrteilige Ressourcen mit geänderten und wiedergekehrten Bandeinteilungen übertragen werden?
28.12.15
hbz/Humpertz für Köln 2
hbz/Humpertz/Block: Für begrenzte mehrteilige Ressourcen muss separat entschieden werden.
(EG-FE-Sitzung am 12.1.16)

Grundsätzlich: Geänderte Manifestationstitel bedeuten nicht immer gleichzeitig geänderte Werktitel. Diese Entscheidung muss in einem separaten Schritt getroffen werden. (s. Antwort Hupperich zu Frage 16 im Schulungsmodul 5A.01)

hbz/Block, 13.7.16: Rückmeldung aus der entspr. Themengruppe der AG RDA: Erfahrungsgemäß handelt es sich um einen extrem seltenen Fall, daher wird eine D-A-CH-Regelung als nicht nötig angesehen.
Tendenz: nicht zu der alten Aufnahme zurückkehren, sondern eine neue Beschreibung erstellen

24
AH-010
Gilt AH-010 analog für Bände/Stücke von Reihen? Ich hatte einen TAT mit issue editor zu einer Reihe vorliegen - bei MTM würde ich dem Editor eine 100b im u-Satz geben, gilt das auch für Bände von Reihen?
15.01.2016
38 M/ Adolph
ULB Bonn/Hupperich, 18.01.16: wird geklärt.
25 pdf S. 17
Würde bei einem TAT die 089 genauso belegt werden wie in dem Beispiel 451 für TUT, wenn man zwei Benennungen hintereinander hat? Beispiel abgewandelt: 089 $pGesammelte Werke._ Schriften zur Literatur $nBand 1
12.02.2016
38 M/ Adolph
hbz/Block, 19.2.16: In Feld 089 wird der GT nicht mehr aufgeführt, da dieser in TAT generell nicht zu wiederholen ist. Das Feld würde also so aussehen:
089 $p Schriften zur Literatur $nBand 1
26 zu Frage 24
Als Ergänzung zu 24: Ich habe einen ähnlichen Fall vorliegen. Die Jahresbroschüren eines Landesverbandes ohne eigenen Titel, bei denen es sich teilweise um die Tagungsbände der Jahreshauptversammlung handelt. Für die fR gibt es bereits eine p-Aufnahme der ZDB, wo ich die Bandsätze ja dran hängen könnte. Die Konferenz ist doch aber auch noch geistiger Schöpfer - also eine 200_ im Bandsatz anlegen?
26.02.2016 98/ Koring
hbz/Block, 2.3.16: Wir versuchen die Frage in der Telefonkonferenz der Aleph-Verbünde am 11.3.16 zu klären.
hbz/Block, 20.4.16: Ja, es spricht nichts dagegen Feld 200_ im Bandsatz zu erfassen.
27 pdf, S. 27, Sonderfälle, Nr. 2
Dort heißt es, wenn Teile weder Titel noch Bandbezeichnung oder Zählung aufweisen, kann bei gleichem Datenträgertyp der Teile ein geeigneter Titel frei gewählt werden, z.B. "[Text]". Kann/darf/soll eine solche Angabe auch in Feld 089 in Aleph erfasst werden? Oder sollte man besser ganz scharf nach Sachverhalt trennen und derartige Angaben in Feld 331 erfassen und dann nur noch Feld 090 für die Sortierung belegen?
Ich habe für einen solchen Fall leider bislang kein entsprechendes offizielles Beispiel gefunden oder evt. übersehen?! Beispiel 5A.01.14 kann hier wohl nicht herangezogen werden, da es sich dabei um eine Medienkombination (unterschiedliche Datenträgertypen) handelt? 
12.07.2016 98/Jaki
hbz/Block, 13.7.16: Hier kommt der in den Verbundrichtlinen (S. 7) geschilderte Fall zur Anwendung:
"Bei Teilen, die weder Titel, noch eine Bandbezeichnung oder Zählung haben, kann ein Titel fingiert werden (angelehnt an RDA 2.3.2.11). Da Feld 331 die unterste Ebene für den Bandtitel ist, wird der fingierte Titel dort angegeben und nicht in Feld 089 $$p. Feld 090 wird mit der Bandangabe in Sortierform gebildet.
Abhängiger Teil ohne Zählung oder Titel
 010_$$a ID-Nr. der übergeordneten Aufnahme
 090_$$a Bandangabe in Sortierform
 331_$$a [Fingierter Titel] (Bezeichnung des Datenträgers)"
Die Angabe bei Feld 331 "Bezeichnung des Datenträgers" ist hier vielleicht verwirrend - diese Art der Erfassung gilt auch für Teile mit gleichem Datenträgertyp.

Fragen zu Modul 5A.02.01 Zusammenstellungen - umfassende Beschreibung

Nr.
Modul-Teil, ggf. Seite / Folie Frage / Anliegen
Datum der Eintragung
Name
Kommentar / Antwort
Status
1 pdf, S. 19/20, ppt, Folie 37/38
Beispiel "<<Die>> Region Merzig ...": Wird Feld 303t für das erste Teilwerk hier auch durch 100_ und Feld 331 abgedeckt? Werden die Verfasser der Teilwerke in Feld 100_/104a angegeben oder in 100b/104b? Bitte die Eintragungen für die Verfasser der Teilwerke noch im Beispiel mit angeben.
18.9.15
Köln 2, hbz/Humpertz für die Teilnehmer
hbz/Humpertz, 18.9.15: Das Feld 303# wird allgemein nur durch Feld 100_ und Feld 331 abgedeckt, wenn der Verfasser der geistige Schöpfer des gesamten Werkes ist. Im vorliegenden Fall (Teilwerke verschiedener Verfasser, kein übergeordneter Titel) gibt es keinen geistigen Schöpfer für das gesamte Werk. Dementsprechend werden die Eintragungen für die geistigen Schöpfer der Teilwerke in den Feldern 100b/104b untergebracht (mit jeweils $4 aut) und das Feld 303t muss besetzt werden. Die Ergänzung der Felder 100b $4 aut und 104 $4 aut ist beantragt.
2
pdf, S. 11, ppt, Folie 25
Beispiel "Dutschke". Müsste für den Werktitel "Hänsel und Gretel" nicht Feld 303t belegt werden, weil der Werktitel vom Manifestationstitel "Hänsel und Gretel oder Die Armen zündet man an" abweicht? 18.9.15
Köln 2, hbz/Humpertz für die Teilnehmer hbz/Humpertz, 18.9.15: Die Frage wurde von anderer Seite bereits eingebracht. Ja, der Werktitel muss berücksichtigt werden. Die Korrektur ist im Release vom 15.9. enthalten.
3
pdf, S. 19
Wie ist der Satz zu verstehen: "Nachdem eine Möglichkeit der Angabe von in der Manifestation verkörperten Werken in der Erfassung des normierten Sucheinstieges besteht (RDA 17.8.1.3), sind mittels RDA 6.27.1.4 für diese Art von Ressourcen im Grunde alle in der Manifestation verkörperten Werke zu erfassen." - Das klingt so, als solle man alle in der Manifestation verkörperten Werke erfassen, obwohl ja nur das erste Kernelement ist. Ich verstehe die Begründung nicht.
19.10.15
Köln 1, 38 M/ Adolph
hbz/Block, 20.10.15: Der Satz ist in der Tat unverständlich. -> Umformulierung wird beantragt

Man kann eigentlich nur sagen, dass gemäß RDA 6.2.2.10.3 der bevorzugte Titel für jedes Werk in einer Zusammenstellung zu erfassen ist. Gemäß RDA 17.8 ist jedoch nur das erstgenannte in der Manifestation verkörperte Werk Standardelement.
Sofern der Manifestationstitel mit dem Werktitel identisch ist, ist mit den Angaben in Feld 362 allerdings auch bereits die Werkebene abgedeckt. Die gesonderte Erfassung von Feld 303t ist dann nicht notwendig.
4
PPT, Folie 36
Gilt "Erfassung der bevorzugten Titel für jedes Werk" auch für Werke, die nicht auf der (Haupt-)Titelseite stehen, sondern eine eigene Titelseite im Inneren der Manifestation haben? Wenn ja: wie sähe dann die Kat. 590 bei einer analytischen Beschreibung bei eins der Werke aus - kämen da nur die Titel der "Haupt"titelseite rein oder die von allen Titelseiten?
19.10.15
Köln 1, 38 M/ Adolph
hbz/Block + ULB Bonn/Hupperich, 23.10.15:
Es geht um alle verkörperten Werke und dabei geht es nicht um Merkmale der Manifestation. Es spielt daher keine Rolle, ob die Werke auf der Titelseite oder durch eigene Titelseiten in der Ressource ausgewiesen sind. Auch das Vorhandensein von Titelseiten ist keine Bedingung.
Gemäß D-A-CH AWR für RDA 2.3.2.9 wird bei Ressourcen ohne übergeordneten Titel der Titel des ersten Teils als Haupttitel erfasst. Dieser würde entsprechend auch in Feld 590 erfasst werden.
Hinweis: Die Belegung von Feld 590 in 5A.02.02 S. 9 / PPT 25 ist nicht korrekt -> Korrektur ist beantragt 









5
  Mich verwirrt die Bezeichnung "bevorzugter Titel des Werkes" generell - kann es sein, dass damit nicht der Werktitel, sondern der bevorzugte Titel des Werkes in dieser Manifestation gemeint ist, also der Manifestationstitel? Dann würde das ja auch mit Folie 10 zusammenpassen. Ansonsten widersprechen sich ja auch RDA 17.8 und die anderen Stellen (zumindest in der Erfassungspraxis).
20.10.15
Köln 1, 98/Koring
hbz/Block, 20.10.15: Mit dem bevorzugten Titel des Werkes ist schon die Werkebene gemeint. Aufgrund der D-A-CH AWR für RDA 6.2.2.8 muss diese Ebene jedoch nicht explizit erfasst werden, wenn der Manifestationstitel mit dem Werktitel identisch ist. Der Haupttitel der Manifestation in den Feldern 331 und 362 übernimmt dann zugleich auch die Funktion des bevorzugten Titels des Werkes.
6
PPT, Folien 31 + 35
Mir fehlt hier noch das Element "Bevorzugter Titel des Werkes" (für die Teilwerke) - das wäre aber im Prinzip auch mit 303t abgedeckt?
02.11.2015
Köln 1, 38 M/ Adolph
hbz/Block, 3.11.15: Auf die explizite Aufführung des Elements "Bevorzugter Titel des Werkes" für die Teilwerke wurde vermutlich aus Platz- und Übersichtlichkeitsgründen verzichtet, das Element ist mit 303t abgedeckt.

7
pdf, S. 15 - 16
Mich irritiert die unterschiedliche Angabe von Lebensdaten bei 303t: mal in $d, mal mit Komma in $p angeschlossen, mal gar nicht. Sind das alles wählbare Optionen? Wahrscheinlich MUSS man die Lebensdaten gar nicht verpflichtend angeben, oder?
02.11.2015
Köln 1, 38 M/ Adolph
hbz/Block, 3.11.15: Bei den Lebensdaten in $p, mit Komma angeschlossen, handelt es sich um einen Umsetzungsfehler in der Aleph-Version -> Korrektur ist beantragt
8 pdf, S. 11/12,
PPT, Folie 24/25
Der Titelzusatz "Stücke" im Beispiel für einen geistigen Schöpfer ohne übergeordneten wird in den Beispielen nicht angegeben. Müsste u.E. in Feld 365 erfasst werden. Es wäre schön, wenn der Titelzusatz im Beispiel noch ergänzt werden könnte.
11.11.2015 385, Trier/ Unkhoff-Giske
hbz/Block, 11.11.15: Ergänzung ist beantragt
9 pdf, S. 19/20, PPT, Folie 37/38
Im Beispiel für mehrere geistige Schöpfen ohne übergeordneten Titel ist angegeben, dass es sich bei "Kriegstagebuch ..." um einen Titelzusatz handelt. Wie wird der Titelzusatz zu einem Haupttitel in Feld 362 angegeben? 
11.11.2015 385, Trier/ Unkhoff-Giske
466/Kriesten, 23.11.15: Ich würde in 362 nach ISBD so verfahren -> 362_$aTitel des Teils : Titelzusatz $vGeistiger Schöpfer

hbz/Block, 26.11.15: Ja, sollte so sein, endgültige Absprache unter den Aleph-Verbünden steht noch aus (Dez. 15)

hbz/Block, 18.12.15: In Feld 362 soll nach Beschluss der Aleph-Verbünde nur der Titel erfasst werden, nicht auch der Titelzusatz.
10
pdf S. 8, PPT Folie 18
Wenn es sich um eine vollständige Zusammenstellung handeln würde (Liberalismus und gesellschaftliches Handeln : die vollständige Aufsatzsammlung): wären dann Originalausgabe und Übersetzung unterschiedliche Expressionen eines Werkes mit dem bevorzugten Titel "Essays"? Also Formaltitel und 534 $ pÜbersetzung von $aLiberalism and social action?

20.11.2015
385, Trier/ Unkhoff-Giske
ULB Bonn/Hupperich, 23.11.15: Ja. Die Beziehung würde in 527 erfasst werden (s. Feldhilfe)

ULB Bonn/Hupperich, 01.12.15: Nachtrag: Die Beziehung könnte z. B. auf zweierlei Weise erfasst werden:
- 527 $p Übersetzung von $n englisch $a Dewey, John, 1859-1952. Essays [normierter Sucheinstieg für die englischsprachige Expression der vollständigen Zusammenstellung]
- 527 $p Übersetzung von $a Liberalism and social action / John Dewey ... [strukturierte Beschreibung für die ursprüngliche Expression mit Merkmalen der Manifestation, in der diese sich verkörpert]
10a
s. 10
Wenn der englische Originaltitel in 534 oder 527 untergebracht wird, ist er aber nicht suchbar. Richtig?
Die Felder 527 und 534 werden beide nicht indexiert.
Das Gute am bisherigen Feld 304 war doch, dass der Einheitssachtitel suchbar war; wer mit dem englischen Originaltitel gesucht hat, hat auch gleich alle Übersetzungen gefunden. Das klappt hier nicht mehr.
Der Benutzer muss dann von selbst so pfiffig sein, mit Verfassername und Formaltitel zu suchen, wenn er wissen will, ob evtl. eine deutsche Übersetzung auch in der Bibliothek vorhanden ist?
30.11.2015
465/br
ULB Bonn/Hupperich, 01.12.15: In diesem Fall wäre es günstig, einen Werknormsatz in der GND zu erstellen und in 303 zu verknüpfen, da die vorliegenden Haupttitel im Normsatz als abweichende Titel für das Werk erfasst werden können (s. RDA 6.2.2.10.2 D-A-CH).
11
Lösung zu 5A.02.04 Wenn bei Zusammenstellungen ohne übergeordneten Titel RDA 6.2.2.10.3 "Erfassen Sie den bevorzugten Titel für jedes Werk in einer Zusammenstellung" gilt, müsste dann nicht 303t $tGuards! Guards" verpflichtend erfasst werden? Dass der normierte Sucheinstieg für das in der Manifestation verkörperte Werk nur für das 1. Werk "Mort" verpflichtend ist, ist gemäß RDA 17.8 hingegen klar 20.11.2015
385,Trier/ Unkhoff-Giske 466/Kriesten, 20.11.15: Als Kernelement nach RDA 17.3 gilt nur: "Wenn in der Manifestation mehrere Werke verkörpert sind, ist nur das hauptsächliche oder das zuerst genannte in der Manifestation verkörperte Werk erforderlich."
12
pdf S. 20 und PPT, Folie 38, Bsp.
Lt. RDA 6.27.1.4 und den Verbundrichtlinien müsste doch für jedes Werk ein normierter Sucheinstieg gebildet werden, also 303t für das zweite Werk ebenfalls fett gedruckt werden?
08.01.2016
Köln 1/98, Koring
hbz/Block, 19.1.16: Der scheinbare Widerspruch von D-A-CH AWR für 17.8 bzw. RDA 6.27.1.4 zu RDA 17.3 (Kernelemente) ist in der AG RDA zu klären.
13
PPT, Folie 29
Die Erfassung einzelner Beiträge einer Aufsatzsammlung als Manifestation und/oder als Werk wird dem Katlogisierer freigestellt. Eine reine Erfassung als Manifestation in 521 ist jedoch nicht suchbar, die Erfassung ohne 303t also wenig hilfreich bei der Recherche. Die Frage stellt sich, wie sinnvoll diese und/oder-Regelung ist.
18.02.2016
6/lowisch
hbz/Block, 18.2.16: Die Unterfelder a und t aus Feld 521 werden indexiert, s. a. Indexierungskonzept für neue, geänderte Felder aufgrund von RDA

14


 
pdf S. 11
Heute erst fällt mir hier die Kategorie 369 auf, lt. Aleph-Feldhilfe "Verantwortlichkeitsangabe zur gesamten Vorlage". Wenn ich nach der Elementbezeichnung in dem Schulungs-Beispiel gehe, müsste hier eher eine 359 belegt sein. Auch in RDA finde ich keine "VA für die gesamte Vorlage".
17.06.2016
38 M/ Adolph
hbz/Block, 1.7.16: In dem Beispiel gibt es nur eine Verantwortlichkeitsangabe für alle Titel. Sie ist dort trotzdem als Verantwortlichkeitsangabe, die sich auf den Haupttitel bezieht, bezeichnet. So sind alle Verantwortlichkeitsangaben für die gesamte Vorlage zu sehen. Es sind Verantwortlichkeitsangaben, die sich auf die Haupttitel jedes einzelnen Teils beziehen. Dass wir sie nur einmal angeben, liegt an der umfassenden Beschreibung, die uns das erlaubt. Wenn wir analytisch beschreiben würden, müssten wir in allen Teilen die gleiche Verantwortlichkeitsangabe erfassen.

15
pdf S. 5
Hier heißt es "Briefwechsel gelten grundsätzlich als Zusammenstellungen von Werken verschiedener Personen..." Bedeutet das, die Verfasser der Briefe gelten nicht als geistige Schöpfer der Zusammenstellung und man kann nur eine Beziehung als Mitwirkende herstellen?
12.10.2016
Kn 28/Kern
466/Kriesten, 13.10.16: Wenn der Briefwechsel einen übergeordneten Titel hat, gelten in der Tat die Verfasser der Briefe nicht als geistige Schöpfer des Werks der Zusammenstellung. Sie können aber gemäß dem Beispiel "Totem und Tabu" s. Anmerkung (Aus pragmatischen Gründen ist es in der Praxis erlaubt, die Verfasser der Teilwerke in der Gesamtaufnahme mit der Beziehungskennzeichnung "Verfasser" aufzuführen, ohne Beziehungen zu den Teilwerken herzustellen.) auf S. 12/13 im pdf behandelt werden. Alternativ ist die Erfassung als in Beziehung stehende Werke oder in Beziehung stehende Manifestation möglich, wenn die Teile der Zusammenstellung, also die jeweiligen Briefe einer Person, einen eigenen Titel aufweisen.

Die Angabe der Verfasser der Briefe würde dann in 100b, 104b mit Beziehungskennzeichnung $4aut erfolgen.
 

Fragen zu Modul 5A.02.02 Zusammenstellungen - analytische und hierarchische Beschreibung

Nr.
Modul-Teil, ggf. Seite / Folie Frage / Anliegen
Datum der Eintragung
Name
Kommentar / Antwort
Status
1 Unselbstständiges Werk, Folie 24
Kann man noch Illustrationen zu unselbstständigen Werken erfassen und wenn ja wo? Bisher habe ich sie in 596 erfasst - geht das weiterhin?
4.9.15 Köln 1, 38 M/ Adolph
hbz/Block, 10.9.15: Der illustrierende Inhalt wird künftig in Feld 434 erfasst. Die Feldbenennung von 596 ist noch zu ändern in "Zählung und Umfang des Teils innerhalb der Quelle".
1a
Unselbstständiges Werk in mehreren Teilen
Bei mehrteiligen Aufsätzen wurde in der NW-Bib bisher 596 mehrfach belegt und dabei auch die Illustrationsangabe beim jeweiligen Band erfasst (vgl. im Echtsystem HT017663616). Laut Antwort auf Frage 1 jetzt also in 434. Dann kann man aber den einzelnen Teilen nicht mehr die Illustrationen oder "Nicht-Illustrationen" zuordnen. Wie sollen man damit jetzt umgehen?
13.1.2016
ULB Münster, kp + nie
hbz/Blankenhagen, 20.1.16: Bei mehrteiligen Aufsätzen sollen die Illustrationsangaben beim jeweiligen Band im Anschluss an die Zählung nach ". - "  erfasst werden.

2
pdf, S. 15 ff Beschreibung von Einzelbeiträgen im Bereich AV-Materialien Gibt das hbz eine Empfehlung ab, ob Einzelbeiträge im Bereich AV-Materialien besser umfassend oder hierarchisch-analytisch beschrieben werden?
18.9.15
Köln 2, hbz/Humpertz für die Teilnehmer
hbz/Block, 25.9.2015: Die Entscheidung für eine analytische Beschreibung von Einzelbeiträgen im Bereich AV-Materialien liegt im Ermessen der katalogisierenden Institution. Hierzu gibt es keine verbundweite Empfehlung.
3
Folie 29
Fehlt da nicht noch ein ausgegrauter Werktitel "In der Manifestation verkörpertes Werk" für Parasiten (=100_ + =362)?
19.9.15 Köln 1, 38 M/ Adolph
hbz/Block, 25.9.15: In dem Beispiel wird (wie auch im PDF, S. 10/11) nur das erstgenannte in der Manifestation verkörperte Werk als Element aufgeführt, da nur dies gemäß RDA 17.8 Standardelement ist.
Hingegen ist gemäß RDA 6.2.2.10.3 der bevorzugte Titel für jedes Werk in einer Zusammenstellung zu erfassen. 

4 Folie 34
= 331 <<Die>> Schönheit der Leere (bitte NSZ ergänzen).
30.09.15 Köln 2, hbz/Humpertz für die Teilnehmer hbz/Humpertz, 30.09.15: In den ausgegrauten Feldern sind die NSZ teilweise ergänzt worden, teilweise nicht. Dort, wo sie nicht stehen, werden sie auch nicht mehr ergänzt. Die Erfassung ist in diesem Fall Feld 331 zu entnehmen.
5
Folie 33
In Feld 596 noch die Bd.-Zählung der Quelle ergänzen.
30.09.15
Köln 2, hbz/Humpertz für die Teilnehmer hbz/Humpertz, 30.09.15: Ist in Folie 34 im ausgegrauten Feld 596 enthalten. Getrennt in Folie aufgeführt, weil zu verschiedenen Regelwerksstellen gehörend. Ausgegraut bedeutet, dass das Feld hier nicht wiederholt werden soll, sondern dieser Wert im bereits vorhandenen Feld 596 ergänzt wird.
6
Folie 36
= 331 <<Die>> Lust aufs Unwahrscheinliche (bitte NSZ ergänzen). 30.09.15
Köln 2, hbz/Humpertz für die Teilnehmer hbz/Humpertz, 30.09.15: s. Punkt 4
 
7
pdf Aleph-Version ASEQ, S. 10
Feld 051  m (Einzelne Einheit)
21.10.2015
Trier, Wald
385/Wald: streichen: ---> unselbständig erschienenes  Werk
hbz/Block, 22.10.15: Korrektur beantragt
8
Richtigstellung
Aleph S. 9 / PPT 25
D-A-CH Erläuterung zu RDA 2.3.2.9 wird neu formuliert (Kommentierungsfrist der AG RDA läuft noch):
Erfassen Sie die Haupttitel der Teile jeweils als eigene Elemente in der Reihenfolge, die die Gestaltung der Ressource nahelegt. Das gilt auch für grammatikalisch miteinander verbundene Haupttitel. Konjunktionen werden in diesem Fall vor den Titeln angegeben, auf die sie sich beziehen.

Aufgrund der bisherigen, missverständlichen Formulierung der Erläuterung wurde bei dem "Feuergesicht"-Beispiel in Modul 5A.02.02 in der analytischen Beschreibung des Teils als Haupttitel bei der in Beziehung stehenden Manifestation in Feld 590 nur "Feuergesicht" erfasst (Aleph S. 9 / PPT 25).
Richtig gemäß RDA ist jedoch: "Feuergesicht ; Parasiten"
9.11.15
hbz/Block
-> Korrektur ist beantragt

9
Folie 28
Mich irritiert die Bezeichnung "In der Manifestation verkörpertes Werk" und Verwendung von ALEPH 303t$t. Ich hatte mir 303t im Gegensatz zu 303_ so gemerkt, dass Indikator t für "in Beziehung stehende Werke" verwendet wird. In Folien bei Modul 5A.2.01 wurde für "In der Manififestation verkörpertes Werk" 303_  verwendet. (An anderen Stellen der Schulungsunterlagen auch). Allerdings nennt die ALEPH-Feldhilfe für Indikator t beides (t = In der Manifestation verkörperte Werke/In Beziehung stehende Werke). Worin unterscheiden sich denn die Fälle, in denen 303_ für "in der Manifestation verkörpertes Werk" genutzt wird, von denen, wo 303t für denselben Sachverhalt genutzt wird? Ist hier bei Folie 28 vielleilcht eigentlich zu denken, es handelt sich -evtl. gleichzeitig- um das enthaltene Werk, weil es bei dem Bsp. ja keinen übergeordneten Titel gibt?
10.11.15
Köln 1, 832, Lichter
ULB Bonn/Hupperich, 11.11.15: 303t kann je nach Sachverhalt für ein in der Manifestation verkörpertes Werk oder ein in Beziehung stehendes Werk stehen. 303_ wird für das in der Manifestation verkörperte Werk benutzt; das ist bei Zusammenstellungen mit übergeordnetem Titel oder Formaltitel das Werk der Zusammenstellung. 303t kann dann für die in Beziehung zum Werk der Zusammenstellung stehenden Teilwerke besetzt werden. In einer Zusammenstellung ohne übergeordneten Titel/Formaltitel werden die in der Manifestation verkörperten (Teil-)Werke in 303t angegeben. In diesem Fall wird 303_ nicht belegt.
10
Aleph S. 7 / Folie 20 Das in der Manifestation verkörperte Werk ist in diesem Beispiel nicht aktiv zu erfassen, da der Formaltitel für das Werk dem Haupttitel entspricht -> grau markieren bzw. =100 =331 12.11.15
hbz/Block
Korrektur ist beantragt
11
Folie 44, PDF S. 14/17/18
Auch hier (analog Punkt 8) in Feld 590 <<Der>> Tangospieler ; Mein lieber Robinson? Lt. PDF handelt es sich um einen Teil einer Zusammenstellung ohne übergeordneten Titel. Auf S. 17 in der umfassenden Beschreibung auch 331 <<Der>> Tangospieler 362 Mein lieber Robinson. Auf dieser Seite als bevorzugter Titel des Werkes nur "=331" angegeben. Müsste nicht auch "=362" angegeben werden? Oder soll das der Satz auf Seite 18 oben "6.2.2. und 17.8. sind hier nur illustrierend angegeben, die Erfassung erfolgt innerhalb der hierarchischen Beschreibung in der analytischen Beschreibung des jeweiligen Teils" (den ich leider nicht wirklich verstehe) aussagen?
13.11.15
385, UB Trier/ Unkhoff-Giske
hbz/Block, 16.11.15: wie Punkt 8 -> Korrektur ist beantragt

Der Werktitel des 2. Teils ist mit Feld 362 bereits abgedeckt, "= 362" sollte ergänzt werden (analog zum Wildenhain-Beispiel).
12
Feld 596
Wir bräuchten dringend ein paar Tipps zur Befüllung von Kategorie 596.
1. Wenn ich In-Aufnahmen von Artikeln/Konferenzen aus Zeitschriften anlege und darin Bd.- und Heft-Zählung der Quelle angebe, muss ich dann 596a belegen (Indikator a)?
2. Da 596 auch den Umfang der Ressource abdeckt, müsste man bei analytischen Aufnahmen von Online-Aufsätzen angeben z.B.:
596a a Bd. 1, Nr. 10 (2015), 1 Online-Ressource (51 Seiten) ?? Oder wo packe ich die "1 Online-Ressource" hin?
3. Wir haben uns bis jetzt bei den Zählungen der Teile (451 v, 455, 596) an der Form orientiert, wie man Zählungen für fortlfd. Ressourcen (405) angibt, also Jahr in Klammern nach hinten etc. Bei RDA 2.12.9.3 steht jedoch: "Erfassen Sie die Zählung der Ressource innerhalb der Reihe wie sie in der Informationsquelle erscheint." Haben wir das die ganze Zeit falsch gemacht oder wird dazu noch näheres von der AG RDA geklärt (siehe auch Frage Nr. 1 zu Modul 3.02.06)?

Nachfrage hierzu (26.1.16):
In 2.12.9 wird teilw. auf 2.6 verwiesen, z.B. in 2.12.9.4 auf 2.6.3.3. Zu 2.6 gibt es umfangreiche DACH. Kann man also generell sagen, dass DACH 2.6 generell auch für die Angabe von Zählungen bei Einzelbänden gilt (also für 451 v, 455, 596)? Das RDA-Beispiel in 2.12.9.4 soll wahrscheinlich als EIN Beispiel gelesen werden, also "v. 3, no. 2, Sept. 1981" ?? Dann wäre HIER das Jahr nicht geklammert, nach DACH 2.6, Erl. 1) c) I) würde es aber geklammert werden.
Weiteres Beispiel aus der Praxis: die Zählung lautet: "2015, 1:61" - die 1 ist eine Jg.-Zählung, die 61 eine Nr.-Zählung. Verfahre ich "vorlagegemäß" nach 2.12.9: "2015, 1:61"? Oder nach DACH 2.6: "1, 61 (2015)"?

13.01.2016
+ 26.01.16
38 M/Adolph
hbz/Blankenhagen + Block, 25.1.16:
zu 1: Es ist ausreichend, in Feld 596 nur Indikator Blank zu verwenden (Die in den Indikatoren vorgenommene Differenzierung ist für den MARC21-Datentausch auch nicht relevant.) Wir werden in der Feldhilfe noch einen entsprechenden Hinweis einfügen.

zu 2: Die Angabe "1 Online-Ressource" entfällt bei der analytischen Beschreibung des Teils. Die Seitenzählung innerhalb der Quelle ist wie gewohnt in der Form "S. XX - XX" zu erfassen.

zu 3: Wir interpretieren es genauso, dass auch bei Aufsätzen die Angabe gemäß RDA 2.12.9.3 erfolgt.

hbz/Block, 27.1.16 zur Nachfrage:
Die Frage wurde an die Autorinnen der Schulungsunterlage zu Zählungen weitergeleitet.
hbz/Block, 20.4.16: Eine Erläuterung zu RDA 2.12.9 ist in Vorbereitung. Ein pragmatisches Verfahren analog zu der Erläuterung zu RDA 2.6 wird angestrebt.
hbz/Block, 8.7.16: neue Erläuterung zu RDA 2.12.9.3 beschlossen:
Erfassen Sie die Zählung innerhalb der Reihe analog zur Zählung von fortlaufenden Ressourcen, siehe dazu RDA 2.6 D-A-CH.
(ab 9. August 2016 im Toolkit)
















Fragen zu Modul 5A.03 Begleitmaterial

Nr.
Modul-Teil, ggf. Seite / Folie Frage / Anliegen
Datum der Eintragung
Name
Kommentar / Antwort
Status
1 ppt F. 18, pdf S.8
In der Schulung wurde gesagt, dass "erscheint auch als" die richtige Beziehungskennzeichnung wäre, lt. pdf bzw. RDA J 3.2 müsste es aber wohl doch "bearbeitet als / Bearbeitung von" sein. Oder habe ich mir da was falsches notiert?
4.9.2015 Köln 1, 98/Koring
hbz/Block, 9.9.15:  Die Beziehungskennzeichnung "Bearbeitet als / Bearbeitung von" gemäß RDA J.3.2 ist korrekt. Für die Angabe der unstrukturierten Beschreibung in Feld 501 gibt es keine Vorschrift, "Erscheint auch als Hörbuch" ist daher ok, könnte z.B. auch lauten: "Erscheint auch als Hörbuch-Bearbeitung".
2
pdt, S. 12 ff, ppt, Folie 21 ff Integrale Bestandteile
Werden textliche integrale Bestandteile, die auf ungezählten Seiten präsentiert sind, in der normalen Umfangsangabe mitberücksichtigt, z.B. ..., ... ungezählte Seiten?
18.9.15
Köln 2, hbz/Humpertz für die Teilnehmer
hbz/Humpertz, 29.9.15: Dieser Fall ist sehr speziell. Wir schlagen vor, einen konkreten Praxisfall abzuwarten und dann eine Lösung dafür zu finden. Vorab kann man aber sagen, dass neben einer Anmerkung in Feld 501 die Angabe "..., xxx ungezählte Seiten" sicher eine pragmatische Lösung wäre (RDA 3.4.5.3.1, a) u. b).
3
ppt Folie 15 und pdf S.7
Beim Bsp. "Hubble, das Universum...." wird auf der pp-Folie die Kategorie 437 ganz weggelassen. Im pdf ist sie aber sogar fett gedruckt.
Handhabung nach Ermessen?
19.10.15 Köln 1, 38M/Lerch
hbz/Block, 20.10.15: In der Aleph-PPT wird der Umfang insgesamt nicht aufgeführt (auch Feld 433), ist analog zu formatneutraler Version zu ergänzen
-> Korrektur der Schulungsunterlagen beantragt

4
ppt Folie 18,
pdf S. 8
Beziehungskennzeichnung "Bearbeitung von/Bearbeitet als":
Da diese Beziehungskennzeichnung als häufig beschrieben wird: Sollte man sie nicht in Kat. 527, $p in der Auswahlliste anbieten?
19.10.15
Köln 1, 38M/Lerch
hbz/Block, 20.10.15: Die Beziehungskennzeichnung "Bearbeitung von/Bearbeitet als" wird als abgeleitete Beziehung auf Werkebene in Feld 534 erfasst und ist dort in der Auswahlliste für $p hinterlegt.
-> Korrektur der Schulungsunterlagen beantragt



5
ppt Folie 18
Der Haupttitel muss noch an die pdf-Version angeglichen werden: Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn! (ohne Sprecherin und Verfasser). Auf dem Silberling als bevorzugter Informationquelle stehen nur der Titel und die Verfasser.
27.10.15
Essen,
468/Baumann nach Mailanfrage aus Teilnehmerkreis
468/Baumann: Ist ins DNB-Wiki eingetragen.
6
pdf, S. 10/11 / TL zu Beispiel 5A.03.09 In Feld 527 sind verschiedene Möglichkeiten der Beziehungseinträge genannt. Im Lösungsblatt zum gleichlautenden Beispiel 5A.03.09 sind noch weitere Alternativen genannt. Bitte alle Alternativen zusammentragen und sowohl im pdf als auch im TL einheitlich aufführen. 04.11.15
Köln 2, hbz/Humpertz für die Teilnehmer
hbz/Humpertz, 4.11.15: Ist ins DNB-Wiki eingetragen.
7
Beispiel 5A. 03.09
Auf der DVD ist kein Verlagsort genannt. Müsste dann in der Aufnahme für die DVD nicht der Erscheinungsort in Feld 419 $a in eckige Klammern gesetzt werden? 04.11.15
Köln 2, hbz/Humpertz für die Teilnehmer hbz/Humpertz, 4.11.15: Ist ins DNB-Wiki eingetragen.
8
Nachfrage zur Antwort zu Folie 18 Nachfrage zu der Antwort zur Frage Nr. 4:
Bei dem Bsp.auf Folie 18 handelt es sich doch um eine "Abgeleitete Beziehung auf Expressionsebene". Wird für diese Expressions-Ebene also auch ALEPH 534 verwendet?
Warum sind dann aber in der Auswahlliste zu  527 $p auch solche Beziehungskennzeichnungen genannt, die sich auf die Expressionsebene beziehen? (z.B. "Übersetzt als"...)
Auch mit dem genannten genannten Bsp zum Weiterschulen HT017721634 kommen wir nicht klar: es handelt sich um ein Bsp. für  "2 Expressionen"  und auch hier ist das ALEPH Feld 527z  belegt. Richtig oder auch 534? Müßte der Vortext "Erscheint auch als" nicht in diesem Fall "Bearbeitet als" lauten? Weil es sich um Beziehungen zwischen Expressionen handelt?
12.11.15 Köln 1, 832, Lichter + Middelmann hbz/Block, 26.11.15:
Die Zuordnung der Beziehungen folgt den entsprechenden MARC21-Feldern, diese entsprechen jedoch nicht 1:1 der RDA-Logik und sie sind auch nicht nach FRBR-Ebenen aufgeteilt. Sämtliche Beziehungskennzeichnungen aus Anhang J sind in den F8-Listen der betreffenden Aleph-Felder untergebracht. Diese sind bei unklaren Zuordnungen zu berücksichtigen.

Zu der Frage betreffend die Beziehungskennzeichnung (BZK) in HT017721634 melden wir uns noch.

hbz/Block und ULB Bonn/Hupperich, 4.1.16:
Die Beziehungskennzeichnung (BZK) "Bearbeitet als" ist hier nicht zutreffend: BZK "Bearbeitet als" setzt, wie aus den spezifischen BZK ersichtlich, eine Umarbeitung voraus, damit man von einer Adaption sprechen kann. Dies ist bei einem Hörbuch nicht der Fall, da der Text durchaus auch zum Vorlesen intendiert ist.
Für diese Art der Beziehung ist in RDA offensichtlich kein BZK vorgesehen. Unseres Erachtens könnte auf die strukturierte Beziehung / Verlinkung auch gut verzichtet werden. Andernfalls kann gemäß D-A-CH AWR für 3.1.4 eine strukturierte Beschreibung mit "In Beziehung stehende Expression" gemacht werden, auch wenn dieses BZK nicht sehr nutzerfreundlich ist.
Neben der Lösung mit der unstrukturierten Beschreibung könnte man in der Schulungsunterlage auf diese Möglichkeit hinweisen.








9
TL zu den Beispielen 5A.03.08 und 5A.03.09
Beim normierten Sucheinstieg sind in Feld 527z die UF p, n und 9 belegt. In Aleph ist lt. Feldhilfe UFa obligatorisch. Ist neben dem Titel die Angabe des geistigen Schöpfers auch verpflichtend? 
23.11.2015
Essen, 294/Webert
hbz/Block, 1.12.15: Gemäß Beschluss der Aleph-Verbünde ist $a in Feld 527 weiterhin obligatorisch zu erfassen u. a. für OPAC-Anzeige, Discoveries,  MAB2-Export ... In Unterfeld a sollten sowohl der Titel als auch der geistige Schöpfer angegeben werden.

Fragen zu Modul 5A.04 Integrierende Ressourcen

Nr.
Modul-Teil, ggf. Seite / Folie Frage / Anliegen
Datum der Eintragung
Name
Kommentar / Antwort
Status
1 Folie 25
Ist hier bei 375_ die Elementbezeichnung falsch, muss es heißen "Frühester Haupttitel"?
21.9.15
Köln 1, 38 M/ Adolph
hbz/Block, 22.9.15: Der Elementname richtet sich hier (wie auch im PDF-Dokument) lediglich nach der Benennung in RDA 2.3.7, auch wenn es sich hier genauer um den frühesten Haupttitel handelt.

2
z.B. Folie 17 ff.
In unserer Inhouse-Schulung kam die Frage auf, ob es bei Loseblattausgaben auch Möglichkeiten in Aleph zur Angabe von ISBNs gibt, die über das (zuerst erschienene) Grundwerk hinausgehen? Dass die ISBN in den nebenstehend erwähnten PPT-Folien nicht genannt ist, ist aber wohl nur ein Zufall?
20.10.15
Köln 1, 98/Jaki
hbz/Block, 2.11.15: Hier gibt es offensichtlich noch eine Lücke im Regelwerk. Wir schlagen in der AG RDA folgende Erläuterung zu RDA 2.15.1.5 vor:
"Bei Loseblattausgaben werden nur die Identifikatoren, die sich auf das Grundwerk beziehen, angegeben. Bei Lieferungswerken werden nur die Identifikatoren, die sich auf das Gesamtwerk beziehen, angegeben."
Da in den PPT generell nicht sämtliche Elemente aufgeführt werden, sind die fehlenden ISBN der Auswahl der dargestellten Elemente zum Opfer gefallen.
hbz/Block, 4.1.16: Die vorgeschlagene Erläuterung wurde abgelehnt, da sie als zu einschränkend angesehen wurde.
3
Folie 25
Welche Indikatoren in Feld 375 stehen für was?
5.11.2015 Köln 2, hbz/Humpertz für die Teilnehmer
hbz/Humpertz, 5.11.15: 375_ steht für den frühesten Titel, 375e für weitere frühere Titel
4
Folie 32
Müsste hier der Feldinhalt nicht auf die Unterfelder p und n aufgeteilt werden? "$p Erscheint auch als" und "$nCD-ROM-Ausgabe" ?? Oder würde man vielmehr diese unstrukturierte Beziehung in Feld 501 unterbringen müssen?
6.11.2015
Köln 1, 38 M, Lerch
hbz/Block, 6.11.15: Die unstrukturierte Beziehung wird in Feld 501 erfasst. -> Korrektur ist beantragt
5
pdf, S. 2 / ppt, Folie 7
Bitte hinter "In einer Anmerkung wird verankert, welche Iteration als Vorlage für die umfassende Beschreibung dient. Diese Angabe wird bei jedem Update der Aufnahme aktualisiert." hinzufügen: "Es wird in der Anmerkung also immer die aktuellste Iteration nachgewiesen".
9.11.2015
Köln 2, hbz/Humpertz für die Teilnehmer
hbz/Humpertz, 9.11.15: Die bisherige Aussage reicht aus, um zu verdeutlichen, dass immer die aktuellste vorliegende Iteration angegeben werden soll.
6
ppt, Folie 36
Die Folien-Überschrift müsste doch lauten: "Beispiel: Äquivalenzbeziehung zu einer fortlaufenden Ressource...." ??
11.11.15
Köln 1, 38 M/Lerch
hbz/Block, 13.11.15: Korrektur ist beantragt
7
pdf, Seite 8, Abschnitt 6.1
Ändert das Werk mit der Änderung der Erscheinungsweise auch zusätzlich seinen Titel, dann muss ich in meiner (jetzt abgeschlossenen) integrierenden Ressource auch 303 mit dem neuen/geänderten Werk-Titel des "Nachfolgers" besetzen, sehe ich das richtig? (Entsprechend geht man ja auch in den Fällen auf Seite 9, Abschnitt 6.2.2 und 6.3 vor.)
11.11.15
Köln 1, 38 M/Lerch
hbz/Block, 13.11.15: Der Abschnitt ist unseres Erachtens unklar -> zur Klärung an Autorin der Unterlage
8
D-A-CH AWR für 1.6.3.2
(Änderung des Medientyps einer iR)
In der D-A-CH Erläuterung steht: "Beachten Sie, dass eine Nachfolge-Beziehung .... nur möglich ist, wenn der Wechsel des Medientyps mit einer Änderung des Werktitels verbunden ist." (Ich verstehe das so, dass mit "Änderung des Werktitels" das Vorliegen eines neues Werkes gemeint ist.)
Nun habe ich aber in RDA 6.1.3.3 gelesen, dass man bei iR immer auf den Werktitel der jüngsten Iteration aktualisiert (und zwar in allen Beschreibungen). Was sollen das also für Fälle sein, bei denen man es dann doch mit einer Änderung des Werktitels (bzw. mit einem neuen Werk, dass eine Nachfolge-Beziehung erlaubt) zu tun hat?
Ich hoffe, ich konnte mich verständlich ausdrücken...
11.11.15
Köln 1, 38 M/Lerch
hbz/Block, 13.11.15: Der letzte Satz der Erläuterung in RDA 1.6.3.2 ist unseres Erachtens missverständlich -> zur Klärung an AG RDA

9
TL zu Beispiel 5A.04.03
Bei Feld 451 müsste der Indikator "b" entfallen - analog zu Beispiel 5A.04.02 / TL   Für Loseblattsammlungen, die aktualisiert werden, fügen Sie die Erläuterung (Loseblattsammlung) zum Identifikator hinzu. 23.11.2015
Essen, 294/Webert
hbz/Block, 1.12.15: Im hbz-Verbund wird weiterhin nur Indikator Blank verwendet, andere Aleph-Verbünde nutzen jedoch die differenzierte Angabe der Indikatoren.

10
Ohne Bezug zur Präsentation
Bisher (unter RAK-Bedingungen) war es im Verbund möglich für die einzelnen Ordner von Losebl.-Ausg. vereinfachte Bandaufführungen anzulegen. Könnte man das auch unter RDA-Bedingungen so handhaben? Momentan scheitert der Versuch aber daran, dass man aufgrund der Plausibilität Feld 425# zwingend erfassen soll/muss. Das Feld ist aber für den Zweck des Ordnernachweises gar nicht erforderlich.
18.01.2016
Köln 1, 98/Jaki
hbz/Block, 20.1.16: Bei einer Loseblattsammlung, die aus mehreren Bänden besteht, kann auch in RDA eine hierarchische Beschreibung gewählt werden (s.a. Modul 5A.04, Punkt 2). Das Erscheinungsdatum (419 $c) ist in Unterordnungen generell obligatorisch zu erfassen und damit auch Feld 425. (AH-10 gilt im Grunde generell für hierarchische Beschreibungen, die Umbenennung der AH wird beantragt).
11
Nachtrag zu Punkt 10
Okay, so weit - so gut! Ich könnte mir aber ebenso gut vorstellen, dass viele Anwender aus praktischen Gründen lieber auf die Erfassung eines Erscheinungsdatums verzichten würden. Vor allem welches Datum/Jahr soll man zugrundelegen? Die Ordner selbst weisen üblicherweise keine Datierung auf, so dass man auf die Datierung des Grundwerks bzw. der Erg.-Lfg. zurückgreifen (z.B. in der vorliegenden Form : "72. Aktualisierungs-Lieferung 11/2015") müsste, welche im Idealfall zusammen mit den jeweiligen Ordnern geliefert werden. Da diese Angaben aber per Definition keine Erscheinungsjahre sind, müsste man daraus also entweder ein wahrscheinliches oder ein ermitteltes Erscheinungdatum ableiten?
- Abschließende Frage: was gebe ich dann in Feld 419, Unterfeld c im MU-Satz an, wenn ich obiges Beispiel zugrunde lege und dabei das genaue Jahr bekannt ist? Wäre dann "[2015]-" zutreffend?
22.01.2016
Köln 1, 98/Jaki
hbz/Block, 27.1.16: Die Angabe des Erscheinungsdatums im untergeordneten Datensatz der Loseblattsammlung folgt den gleichen RDA-Regeln wie die Angabe in der Überordnung. Bei einer bestehenden RAK-Aufnahme für die Loseblattsammlung, muss die Überordnung nicht gemäß RDA umgearbeitet werden. Ein neu zu erfassender Bandsatz ist gemäß RDA zu erfassen. (Ein Passus zur Behandlung von gemäß RAK erstellten hierarchischen Beschreibungen wird noch in den Verbundrichtlinien ergänzt.)
12
Äquivalente Manifestationen. pdf S. 7/8
In den Schulungsunterlagen sieht es so aus, als dürfe man eine Beziehung in 527 zwischen CD-ROM und Druckausgabe nur bei verschiedenen Titeln angeben. Aber bei unterschiedlichen Datenträgern ist doch eine Beziehung generell erlaubt? Warum wird bei "Äquivalenzbeziehung zu einer CD-ROM-Ausgabe mit gleichem Titel" nur eine 501 erfasst?
20.09.2016
38 M/ Adolph
hbz/Block, 5.10.16: Die Angaben sind nur beispielhaft gemeint, theoretisch sind alle Beziehungsformen erlaubt. Im November-Release der Schulungsunterlagen wird dies erläutert.

13
kumulierende CD-ROM
Wie wird eine kumulierende CD-ROM behandelt, die parallel (und mit dem gleichen Inhalt jeweils aktualisiert) zu einer Loseblatt-Ausgabe erscheint? Von der Sache her wäre sie doch eher eine integrierende Ressource. In den Schulungsunterlagen finde ich aber keinen Hinweis darauf. Es gäbe auch keinen passenden Begriff dafür in PICA 1131 (ZDB) / 064a (Aleph). Also fortlaufende Ressource?
21.09.2016
38 M/ Adolph
hbz/Block, 21.9.16: Bei einer kumulierenden CD-ROM handelt es sich um eine integrierende Ressource, die derzeit jedoch nicht entsprechend codiert werden kann. Diese Lücke ist der AG RDA (TG Implementierung) bewusst und muss vorerst in Kauf genommen werden. Die CD-ROM wird als fR codiert.

Fragen zu Modul 5A.05 Reproduktionen

Nr.
Modul-Teil, ggf. Seite / Folie Frage / Anliegen
Datum der Eintragung
Name
Kommentar / Antwort
Status
1   Auch hier hat mich ein konkreter Fall dazu aufgefordert, daraus ein Beispiel zu machen. Diesmal allerdings ohne Änderungen. Es geht um eine Reproduktion mit verändertem Titel - und die Bearbeiter/Verfasser des Originals sind auf der HTS der Reproduktion nicht aufgeführt. Link: https://www.dropbox.com/s/kecodo9j9uzc5cd/RDA-Beispiel%20Reproduktion%2001.pdf?dl=0 9.9.2015 Köln 1, 708, Dickenscheid
ULB/Hupperich, 21.9.15: Lösungsmöglichkeit siehe HBZ07 HT017724053. Der bevorzugte Werktitel muss in 303_ erfasst werden, da der Nachdruck mit verändertem Haupttitel erscheint. Die Verantwortlichkeitsangabe mit dem geistigen Schöpfer und der Person, die die Vorlage geliefert hat, ist als Zitat von der nachgedruckten Titelseite des Originals in einer Anmerkung zur Verantwortlichkeitsangabe, die sich auf den Haupttitel des Nachdrucks bezieht, übernommen worden. 674a wurde als Äquivalent zu 425a erfasst.
2
Feldhilfe zu 649
Mir ist aufgefallen, dass in den Beispielen der Feldhilfe zu Feld 649 die HT-Nr. in § 9 jeweils der HT-Nr. in Feld 021/022 entspricht. Müssten die nicht ausgetauscht werden?
20.10.: Ach so, ich habe die Felder 021/022 mit 026 verwechselt - da hätte man dann ja auf den selben Datensatz verwiesen.
16.10.2015 Köln 1, 98/Koring
hbz/Block, 16.10.15: Die ID-Nummern in 021/022 entsprechen den ID-Nummern in Feld 649, das ist richtig. Die IDN in den Feldern 021/022 werden beim Erfassen von $9 in Feld 649 maschinell generiert. Die Angaben sind somit redundant, führen aber die bisherige Feldbelegung fort.
3
Folie 24 Die Ausgabebezeichnung gehört in Feld 403; pdf-Datei S. 8 ist korrekt
23.11.2015 Essen, 294/Webert
hbz/Block, 1.12.15: Korrektur ist beantragt
4
PPT Folie 25, pdf S. 9 Ist es für "Veröffentlichungen im Publishing-on-Demand-Verfahren, die in gleicher physischer Form erscheinen" wichtig, ob die Kopie von einer anderen physischen Form gemacht wurde, z.B. die Dissertationen von University Microfilms International, die als Papierkopie vorliegen aber von "a microfilm copy of the original document" erstellt wurden. Nach VK §2,2b Erl. galt "Wird von einer Dissertation, die als Sekundärform vorliegt, eine Papierkopie erstellt, wird diese als eine "Published-on-demand-Kopie" der Primärform angesehen" - können wir das auch auf die D-A-CH AWR für 2.1, Pkt. 1.3 Kopien übertragen? 26.11.2015 385, Trier/ Unkhoff-Giske
ULB Bonn/Hupperich, 02.12.15: Nein. Nur die gleiche physische Form der Veröffentlichung ist wichtig, aber nicht der Herstellungsweg. Beim Publishing-on-Demand entstehen die unterschiedlichen Kopien von einer digitalen Druckvorlage - es handelt sich also genau genommen auch nicht um Kopien von einem ursprünglichen Druckexemplar.
5
Feld 649
Ich habe eine Schriftenreihe vorliegen, in der Zeitschriftenartikel nachgedruckt als Monos heraus gegeben wurden. Dabei handelt es sich ja um Reproduktionen - doch in welchem UF von 649 bringe ich den Zeitschriftentitel und die Zählung unter? Oder reicht es in dem Fall wie bisher 525 zu belegen?
29.02.2016
98/Koring
hbz/Block, 22.7.16 nach Klärung in der EG FE und Bestätigung der Aleph-Verbünde:
Hier handelt es sich um eine doppelte, verschachtelte Beziehung.
Die Angaben können folgendermaßen in Feld 649 erfasst werden:
649a$i Nachdruck von $a Geistiger Schöpfer des Artikels $t Titel des Artikels $n Enthalten in: Titel der Zeitschrift. Titel des Hefts
6
PPT Folie 25
Ich habe hier einen Zweifelsfall der Sorte "Published-on-demand-Kopie", eine UMI-Dissertation: HT018919291.
Eigentlich sollte hier ja eine Aufnahme für das Original, und keine eigene für die Reproduktion erstellt werden (s. auch Wiki-Eintrag Nr. 4 in diesem Abschnitt).
Hier ist der Fall aber so gelagert, dass das Original wahrscheinlich in zwei Bänden erschienen ist. Es gibt eine Vol-Zählung auf den Titelblättern, aber eine durchlaufende Seitenzählung.
Die Published-on-demand-Kopie ist nun in einem Band erschienen. Ungern würde ich jetzt für unsere einbändige Kopie ein mehrbändiges Werk anlegen (das ich dann lokal als Bindeeinheit behandeln müsste?). Ich habe deswegen ausnahmsweise die Reproduktion katalogisiert.
Okay so?
12.05.2016
38 M/Lerch
6. Telko EG FE (20.5.2016): es gilt die Festlegung, die Kopie auf Exemplarebene abzubilden, unabhängig davon, ob die physische Fassung vom Original abweicht.
7
  Wir wollen eine freie Online-Ressource, deren gedruckte Ausgabe von 1975 ist, katalogisieren. Würde man ja erstmal als Reproduktion behandeln, da die Online-Ausgabe sicher nicht zeitnah mit der Print-Ausgabe erschienen ist. Die Überordnung (HT015098344, Dubl. dazu muss noch angelegt werden) ist als Parallelausgabe katalogisiert. D.h. wir würden das Stück als Reproduktion mit der ÜO=Parallelausgabe verknüpfen. Solche Fälle werden ja sicher öfter vorkommen, auch bei noch laufenden Online-Zeitschriften-Aufnahmen. Bis zu welchem Erscheinungsjahr soll man die Stücke als Reproduktion behandeln? Wäre es sinnvoll, da einen Schnitt festzulegen? Man kann ja schlecht ermitteln, wann ein Verlag mit der parallelen Veröffentlichung als Online-Ausgabe begonnen hat und bis wann er im nachhinein digitalisiert hat.
17.08.2016
38 M/ Adolph
hbz/Block, 17.8.16: In der AG RDA ist derzeit eine geänderte D-A-CH-Erläuterung zu RDA 1.11 in der Diskussion, bei welcher die Jahresgrenze 2005 vorgesehen ist:
Liegt das Erscheinungsdatum vor 2005, so wird angenommen, dass es sich um eine Reproduktion handelt.
8
eja bei Digitalisaten ermitteln
Im unseren Beispiel aus Frage Nr. 7 katalogisieren wir ein Digitalisat, das wir nicht selber hergestellt haben, somit können wir kein Erscheinungsjahr ermitteln. Das Original ist von 1975, über archive.org habe ich herausgefunden, dass der Jg. 1975 von Sage wohl erst 2015 ins Netz gestellt wurde. In dem Fall könnte ich also [2015?] in 419 c angeben. Aber wie soll generell mit solchen Fällen umgegangen werden? Vielleicht "Erscheinungsdatum nicht ermittelbar" doch zulassen?
19.08.2016
38 M/ Adolph
hbz/Block, 24.8.16: Wenn ein Erscheinungsdatum nicht ermittelt werden kann, soll immer eine Schätzung erfolgen. Notfalls kann man den Zeitraum von 2005 (Jahresgrenze in geplanter D-A-CH-Regelung, s.o.) bis zum Jahr der Katalogisierung nehmen.
9
Repro-Schablonen in Aleph
Bei den beiden Repro-Schablonen ist z.Zt. 050 Pos. 8 mit "g" belegt, 061/062 allerdings mit "n/nc". Hier Schablone korrigieren auf "c/cr"? Die Schablone soll wahrscheinlich eher für die Online-Ausgabe gelten? Könnte man dann noch ergänzen: 078 i a iall ?
19.08.2016
38 M/ Adolph
hbz/Block, 24.8.16: wird entsprechend geändert
10
Verknüpfung zum Digitalisat bei der Druckausgabe
Nochmal zu Frage 7+8: Wie soll die Verknüpfung im Original (RAK-Aufnahme) zur Digitalisataufnahme erfolgen?
- Einfügung der HT-Nr. d. Digitalisats in Kat. 022?
- Erfassung nach RAK von Kat. 527?
- Erfassung nach RDA von 649?
Gibt es eine Empfehlung oder wird es uns freigestellt?
13.09.2016
38 M/ Adolph
hbz/Block, 28.9.16:
- Feld 022 sollte nach Belegung von 021 in der Aufnahme des Digitalisats automatisch belegt werden - wenn dies nicht passiert -> bitte melden!
- RAK-Aufnahme: 527
- RDA-Aufnahme: 649

Fragen zu Modul 5A.06 Bildbände, Kunst- und Ausstellungsmaterialien

Nr.
Modul-Teil, ggf. Seite / Folie Frage / Anliegen
Datum der Eintragung
Name
Kommentar / Antwort
Status
1 PPT, Folie 19 / pdf, S. 9
Warum wurde der Eintrag in Feld 100b für den Mitwirkenden Michael Bracewell fett gedruckt? Hat er eine bedeutende Einleitung geschrieben?
10.11.2015
Köln 2, hbz, Humpertz für die Teilnehmer
hbz/Humpertz, 10.11.15: Anfrage im DNB-Wiki eingestellt, da formatneutrale ppt-Version ohne Fettdruck.
2
PPT, Folie 23
Im Beispiel ist Veit Stoss als Mitwirkender (BZK: ctb) angegeben. Lt. RDA 20.2 auch korrekt. Aber ctb ist nicht in der Strg-F8 in aleph vorgesehen und die TA lässt sich auch nicht abspeichern. Welche BZK soll gewählt werden?
11.11.2015 kp hbz/Block, 11.11.15: Der Code ist in der F8-Liste noch zu ergänzen - danke für den Hinweis!

3
PPT Folie 27, pdf S. 12
"Werkverzeichnis" ist (bis jetzt) nicht in der D-A-CH-Liste zu 7.2.1.3 aufgeführt. Ist die gesamte Liste der AH-007 gemeint?
24.11.2015 385, Trier/ Unkhoff-Giske hbz/Block, 26.11.15: Ja, das ist mit der "_erweiterten_ Begriffsliste zur Art des Inhalts" - im Gegensatz zu der kurzen, in D-A-CH direkt aufgeführten Liste - gemeint.
4
Einzelausstellungen für Altdaten oder ältere Fremddatenaufnahmen
Einzelausstellungen werden in der FE nicht ab 2016 nicht mehr berücksichtigt. Was bedeutet das für die Bearbeitung von Altdaten oder die Übernahme von älteren Fremddaten? Kann/soll ich dort die Einzelausstellung noch einfügen, ggf. sogar einen neuen RAK-GND-Satz dafür anlegen?
13.1.2016
hbz, Humpertz, Frage aus Bibliothek
hbz/Humpertz, 14.1.16: Ab Bearbeitungsjahr 2016 werden in der FE für Einzelausstellungen keine Normdatensätze mehr angelegt (weder nach RDA noch nach RAK-WB). Ebenso werden in der FE keine RDA-Titelaufnahmen mit bestehenden  Einzelausstellungs-Normdatensätzen verknüpft.

Ein RAK-WB-Titelsatz oder eine ab 2016 übernommene RAK-WB-Fremddaten-Titelaufnahme können auch ab Bearbeitungsjahr 2016 nachträglich mit einer bestehenden GND-Aufnahme für eine Einzelausstellung verknüpft werden. Fehlt eine GND-Aufnahme für die Einzelausstellung, bleibt der RAK-WB-Titeldatensatz entweder unverändert (ohne Berücksichtigung der Einzelausstellung), oder er wird nach RDA umgearbeitet, dann können die Angaben zur Einzelausstellung in Feld 064a (Art des Inhalts) aufgeführt werden. 
(Quelle: EG-FE-Sitzung am 12.1.2016)

hbz/Humpertz, 17.1.17: Seit der Einführung der Mischformen in RAK-codierten Aufnahmen (Feld 030, Pos. 4 = c) können die Angaben zur Einzelausstellung in Feld 064a (Art des Inhalts) auch in Mischaufnahmen eingefügt werden.
5
Angabe von Zeiträumen anstelle exakter Daten bei Ausstellungen
In einem uns vorliegenden (englischsprachigen) Ausstellungskatalog wird als Ausstellungszeitraum "August 2015  - February 2016" angegeben. Wie wird das in Feld 064 UF y angegeben? 08.2015-02.2016 oder "August 2015-February 2016"?
28.1.2016
465/Mue
385/Unkhoff-Giske: Nach Erläuterung zu D-A-CH AWR für 7.2.1.3 ("Datum bzw. Daten der Ausstellung: Geben Sie das Datum bzw. die Daten der Ausstellung im Format TT.MM.JJJJ bzw. TT.MM.JJJJ-TT.MM.JJJJ an. Möglich sind auch Angaben wie MM.JJJJ-MM.JJJJ oder JJJJ-JJJJ) wie 1. Vorschlag: 08.2015-02.2016
6
PPT, Folie 33
Sollte hier nicht für den 1. geistigen Schöpfer 200_ Geistiger Schöpfer fett gedruckt sein? Im PDF ist es richtig.
04.05.2016 Köln 2/82 Henges
hbz/Humpertz, 4.5.16: Ja, richtig. Fettdruck ist beantragt.
7
Bildanteil bei Ausstellungskatalogen: wann Bildband?
Gilt bei Ausstellungskatalogen auch die "mind. 40%"-Regel, um sie als Bildband zu behandeln? Oder beurteilt man da eher danach, ob die Abbildungen inhaltlich den Hauptteil ausmachen?
05.10.2016
38 M/ Adolph
hbz/Block, 6.10.16: Die Definition für Bildbände ist auch bei Ausstellungskatalogen anzuwenden: "Ressource, die zu einem wesentlichen Teil (mindestens 40%) aus Abbildungen besteht und bei der die Abbildungen nicht nur zur Illustration des Textes dienen."
8
064 bei Ausstellungskatalogen
In den "Vorläufigen Richtlinien" ist unter Punkt 14 geregelt, dass bei Ausstellungen, die an einem Ort gleichzeitig bei mehreren Institutionen stattfinden, UF x innerhalb eines Feldes 064 wiederholt wird, bei unterschiedlichen Orts- und Zeitangaben soll 064 wiederholt werden. Ich habe nun den Fall, dass der Ort zwar der gleiche ist, die Dauer in den Institutionen aber divergiert: Der Beginn der Ausstellung ist bei beiden Institutionen der gleiche, aber das Ende ist unterschiedlich (einmal in Juni, einmal im September 2016). Welche Regelung kommt hier zur Anwendung?
06.10.2016
Köln 1, 5/bt
hbz/Block, 6.10.16: Wenn nur der Ort identisch ist, Institution und Zeitraum aber unterschiedlich sind, soll Feld 064 wiederholt werden, damit die Zuordnung eindeutig ist.
Wir werden in der Verbundrichtlinie das "und" durch ein "und/oder" ersetzen.

Fragen zu Modul 5A.07 Konferenzen

Nr.
Modul-Teil, ggf. Seite / Folie Frage / Anliegen
Datum der Eintragung
Name
Kommentar / Antwort
Status
1 pdf ASEQ Seite 6, Punkt 2
in der pdf (ASEQ) zu 5A,7 steht auf Seite 6 (und auf PP-Folie 11)
unter "2. Abgrenzung": "Nach RDA 2.6 D-A-CH, Punkt 5 werden Konferenzen
grundsätzlich mongrafisch behandelt." Punkt 5 von 2.6 DACH betrifft aber
die Statistischen Berichte. Mittels der Suchfunktion finde ich die Abgrenzungs-DACH aber bei 0.0 unter Punkt 5... Fehler im Text der
Präsentation?
27.08.2015 Köln1, Bertrams
hbz/Block, 1.9.15: Danke für den Hinweis - Änderung wurde beantragt
2
pdf ASEQ Seite 12 und PP-Folie 21
Im Beispiel werden in Kategorie 335 die Titelzusätze durch _;_ getrennt, müsste _:_ sein? Betrifft auch pdf Seite 17 (auf der Folie 36 fehlt in diesem Beispiel das Deskriptionszeichen ganz) und pdf Seite 18 (keine Entsprechung in der PPP)
27.08.2015 Köln 1, Bertrams
hbz/Block, 1.9.15: Danke für den Hinweis - Änderung wurde beantragt
3
Folie 17 + 18
Wo erfassen wir in Zukunft ermittelte Kongressdaten (z.B. aus dem Vorwort oder von außerhalb der Vorlage)? Bisher kann ich alles in 335 erfassen - ab RDA dann als Anmerkung? 501?
4.9.15 Köln 1, 38 M/ Adolph
hbz/Humpertz, 9.9.15: Kurze Anwort: Ist Bestandteil von Modul 5A.06 (Bildbände, Kunst- und Ausstellungskataloge). Wird als Nachtrag im Rahmen der Schulung zu Modul 5B erläutert.
ULB Bonn/Hupperich, 9.9.15: Lange Anwort:
Wenn diese Daten nicht von derselben Quelle wie der Haupttitel stammen, sind sie kein Titelzusatz. Titelzusätze werden außerdem im Allgemeinen nicht ermittelt (nur für Ausnahmen). Man erfasst also nur das als Titelzusatz, was zum Haupttitel erscheint und sonst nichts. Konferenzdaten von anderen Stellen der Ressource oder von außerhalb können z. B. als Anmerkung zum Titel in 507 501 (RDA 2.17.2.5 Sonstige Informationen, die sich auf einen Titel beziehen) formuliert werden. Dann würde es sich anbieten, diese Information als Zitat gemäß RDA 1.10.3 zu formulieren (z. B. "..." - Vorwort oder "..." - Homepage der Konferenz). Alternativ oder zusätzlich ist auch eine Erfassung als Art des Inhalts in Feld 064a möglich, d. h. zusätzlich zum Begriff "Konferenzschrift" können weitere Angaben in strukturierter Form in Unterfeldern untergebracht werden. Diese Option orientiert sich an der Erläuterung für Ausstellungs- und Auktionskataloge in RDA 7.2.1.3 D-A-CH. In Unterfeld x können veranstaltende Institutionen, in Unterfeld z die Konferenzorte und in Unterfeld y die Konferenzdaten angegeben werden. Natürlich wird bei Konferenzschriften im Normalfall auch eine Beziehung zum Normsatz der Konferenz gemacht werden, in dem solche Daten enthalten sind. Da diese Daten im Detail in der zusammengesetzten Beschreibung aber nicht alle sichtbar sind, bietet sich eine Anmerkung zum Titel in 507 501 und/oder die Angabe in 064a an.
(hbz/BB: Verwendung von Feld 501 anstelle von 507 seit Nov. 2015 gem. Vereinbarung der Aleph-Verbünde)
4
Folie 10
Wie ist eine Kombination aus untergeordneter Konferenz und Thema zu behandeln? Beispiel (vorliegend): "45th Annual Meeting of the International Society of Psychoneuroendocrinology Stress and the Brain: From Fertility to Senility"? (Lt. Website lautet der Konferenzname "Stress and the Brain: From Fertility to Senility", aber solche kombinierten Angaben können auch als einzige Namensform vorkommen).
4.9.15
Köln 1, 38 M/ Adolph
ULB Bonn/Hupperich, 9.9.15: Wenn es darum geht, was als Haupttitel zu erfassen ist, so würde "45th Annual Meeting of the International Society of Psychoneuroendocrinology Stress and the Brain: From Fertility to Senility" der Haupttitel sein, wenn dies so als eine Angabe in der Informationsquelle erscheint. "Stress and the Brain: From Fertility to Senility" als abweichender Titel in 370a wäre aber sicher sinnvoll.
5 Folie 10, Nachtrag
Ergänzung zu Punkt 4: Ich meinte den Normsatz für den Kongress: Wie würde der bevorzugte Name des Kongresses lauten?
11.9.15
Köln 1, 38 M/ Adolph
hbz/Humpertz: Ich neige dazu, vorlagegemäß anzusetzen. Würde hier also bilden: 111 $e Annual Meeting of the International Society of Psychoneuroendocrinology Stress and the Brain: From Fertility to Senility?" $d $c. Und würde folgende zusätzlichen Sucheinstiege machen: 411 $e International Society of Psychoneuroendocrinology $b Annual Meeting $n 45. $d $c; 411 $e Stress and the Brain: From Fertility to Senility $d $c. Ich gebe die Frage aber in die GND-Expertenrunde weiter, damit sie auf der nächsten GND-Telko (29.09.) besprochen werden kann.
hbz/Humpertz, 30.9.15: Fall wurde besprochen. Diskussion aber noch im Gange.
hbz/Humpertz, 23.11.15: Es konnte in der GND-Telko keine Einigung für eine klare Aussage erzielt werden. Der Kompromiss: Es liegt im Ermessen des Katalogisierenden, wann ein Thema als zum Konferenznamen dazugehörend betrachtet wird oder davon getrennt.

6
  Kann 673_ weiterhin mit dem Veranstaltungsort der Konferenz belegt werden? Und 674_ mit dem Veranstaltungsjahr?
11.9.15
Köln 1, 38 M/ Adolph
hbz/Humpertz, 11.9.15: Ja, beide Felder können weiter belegt werden.
NEU:
hbz/Block, 7.10.15: Gemäß Vereinbarung der Aleph-Verbünde wird Feld 673 Ind. Blank, a, b, d in RDA-Aufnahmen nicht mehr verwendet. Die Angaben werden stattdessen in Feld 676 erfasst.
Beziehungscode in 676 $4 für den Veranstaltungsort: "evt" (Event place) -> F8-Liste für 676 wird noch ergänzt







7
  Wir würden uns für folgende Fälle noch Beispiele in den Schulungsunterlagen wünschen:
- Konferenz, die nur aus der abgekürzten Form des Veranstalters besteht, z.B.: "XIX PASPCR 2015"
- Konferenz, in der der bevorzugte Name des Veranstalters nicht vollständig enthalten ist, z.B.: "PASPCR Conference"
- "Meeting of the Hawaii Macademia Nut Association" - würde diese Konferenz einen GND-Eintrag bekommen?
11.9.15
Köln 1, 38 M/ Adolph
hbz/Humpertz, 11.9.15: Zum dritten Spiegelstrich: ja, diese Konferenz wird nach RDA 11.2.2.14.6 folgendermaßen angesetzt: 111 $e Hawaii Macademia Nut Association $b Meeting $n $d $c.
hbz/Humpertz, 30.10.15: Zum 1. Spiegelstrich:  Dieser Fall wurde beim GND-Umstieg geschult (vgl. https://wiki1.hbz-nrw.de/x/F4ACAQ "Körperschaften, Konferenzen, Geografika, Folie 253). Ebenso RDA 11.2.2.5, ERL 3 u. EH-K-5, S. 4 unten ff: Wenn die einzig vorkommende Form des Konferenznamens aus den Initialen des Veranstalters besteht, wird so angesetzt. Bei Gleichnamigkeit mit dem normierten Sucheinstieg des Veranstalters (hier nicht  gegeben) wird der Zusatz (Veranstaltung) hinzugefügt.
Zum 2. Spiegelstrich: Das Beispiel ist zur Ergänzung für die Schulungsunterlagen zum Vollumstieg für Modul 4 eingereicht.  
8
Folie 8
Da "$h Veranstaltung" in Zukunft häufiger besetzt werden muss, wäre es vielleicht gut, sie in der Satzschablone für Konferenzen zu ergänzen? Ich könnte mir vorstellen, dass man $h sonst schon mal vergisst ...
Nachtrag: Ich meinte nur das Unterfeld h ergänzen, ohne Vorbelegung des Inhalts mit "Veranstaltung".
11.9.15
Köln 1, 38 M/ Adolph hbz/Humpertz, 11.9.15: Nein, wir gehen davon aus, dass in den meisten Fällen ein Konferenzbegriff im Namen enthalten ist und dadurch der Konferenzcharakter klar hervorgeht. Nur in den Fällen, in denen ein Konferenzname nur aus dem Thema besteht, müsste $h Veranstaltung vergeben werden. Würden wir den Zusatz in der Satzschablone standardmäßig voreinstellen, würde dessen Wegnahme sicher häufig vergessen.
hbz/Humpertz, 14.9.15: Zum Nachtrag: Ja, das könnten wir einrichten. Wir geben den Wunsch weiter.





9
PPT, Folien 9 ff.
Wird es eine eigene Satzschablone für untergeordnete Konferenzen geben? Der Fall wird bei uns sehr oft vorkommen, eine vorgefertigte Schablone mit Unterfeld b und Feld 510 wäre da sehr nützlich.
29.9.15
Köln 1, 38 M/ Adolph
hbz/Humpertz, 29.9.15: Ja, richtig, diese neue Entität kommt mit dem Vollumstieg hinzu. Dafür wird es eine Satzschablone geben.
10
ppt, Folie 21, pdf S. 11
In dem Beispiel wurden Verantwortlichkeitsangaben aus verschiedenen Stellen der Ressource genommen. Wo in RDA steht, dass man das "darf"? RDA 2.4.2.2 verstehe ich so, dass man sich für eine Stelle entscheidet.







19.11.2015: Nun schreibt aber just heute Frau Wiesenmüller in ihrem Blog: "Man kann die beiden Verantwortlichkeitsangaben nicht kombinieren". Also MÜSSTE man in diesem Beispiel eine Anmerkung zur Verantwortlichkeitsangabe machen, anstatt beide Angaben in 359 zu schreiben?
17.11.2015
Köln 1, 38 M/ Adolph
hbz/Block, 17.11.15: RDA 2.4.2.2 schreibt nur eine Reihenfolge für die zu berücksichtigenden Informationsquellen vor, verbietet aber nicht die Erfassung weiterer Verantwortlichkeitsangaben aus den nachrangigen Informationsquellen.
Gemäß D-A-CH AWR für RDA 2.4.2.3 wird empfohlen, immer dann, wenn eine Beziehung angelegt wird, auch die zugehörige Verantwortlichkeitsangabe oder eine entsprechende Anmerkung zur Verantwortlichkeitsangabe gemäß RDA 2.17.3 zu erfassen. Da in dem Beispiel für den Herausgeber eine Beziehung angelegt wird, wird auch die entsprechende Verantwortlichkeitsangabe von dem Umschlag erfasst.

hbz/Block, 26.11.15 zu dem Nachtrag:
Zu RDA 2.4.2.2 gibt es einen Änderungsantrag der American Library Association, der folgende klärende Formulierung zum Ziel hat:
"Take each statement of responsibility relating to title proper from one of the following sources (in order of preference):
[a) ... b) ... c) ...]
Use this order of preference even if a subsequent source of information contains a fuller statement of responsibility identifying the same person, family, or corporate body."
Die deutsche Übersetzung geht im ersten Teil versehentlich schon halb in diese Richtung, die Ergänzung am Ende macht deutlich, dass die Reihenfolge einzuhalten ist, auch wenn in einer nachrangigen Informationsquelle eine vollständigere Verantwortlichkeitsangabe betreffend die gleiche Person etc. vorhanden ist.
Das Beispiel in Frau Wiesenmüllers Blog bezieht sich genau auf einen solchen Fall - der Herausgeber ist auf einer nachrangigen Informationsquelle zusammen mit einem weiteren Herausgeber genannt -> Diese vollständigere Verantwortlichkeitsangabe ist nicht zu berücksichtigen.
In dem auf Folie 20 genannten Beispiel geht es jedoch um eine weitere Verantwortlichkeitsangabe, für welche die Reihenfolge der Informationsquellen sozusagen erneut durchlaufen wird.
11
pdf, S. 5, Bsp. "59. Jahreskongress der Dt. Ges. f. Kleintiermedizin"
Im pdf stehen noch zwei abw. Namensformen, die mir jetzt erst merkwürdig auffallen:
- 411 $eJahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Kleintiermedizin  ---> müsste hier nicht ein "$4 nauv" erg. werden? --- Ergänzung 17.02.16: Wobei hier ja die "Vorlageform" anscheinend sein soll: "59. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Kleintiermedizin, Estrel Convention Center Berlin, 6. Bis 10. November 2013" -- soll DAS die der 411 zugrunde liegende Form sein (dann müsste sie doch so komplett in die 411) oder soll "411 $eJahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Kleintiermedizin" noch eine 3. vorliegende Form sein? Das wird nicht klar aus den Unterlagen ...
- 411 $eJahreskongress $hDeutsche Gesellschaft für Kleintiermedizin $n59. $d2013 $cBerlin  ---> wird diese VW standardmäßig empfohlen? Das bläht doch den GND-Index unheimlich auf? ....
15.02.2016
+ 17.02.16
38 M/ Adolph
hbz/Humpertz, 16.2.16:
- Ja, korrekt. Einfügung von $4 nauv ist beantragt.
hbz/Humpertz, 18.2.16 zur Ergänzung 17.2.16:
Ja, ich hatte mich ins Bockshorn jagen lassen und hatte die Aufnahme nicht vollständig verinnerlicht: Die Form "Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Kleintiermedizin" ist nach RDA nicht als "angesetzte" abweichende Namensform vorgesehen. Sie kann nur als Name in unveränderter Form berücksichtigt werden (dann mit allen vorliegenden Angaben).  Es handelt sich außerdem um eine Einzelkonferenz. Somit müssen Zählung, Jahresangabe und Ort mit in dem Eintrag stehen. Die Erfassungsweise der Beispielaufführung ist verwirrend, da beim Element "Bevorzugter Name" die Zählung nicht mit aufgeführt ist, sondern erst im Element "Zählung". Beim Element "Abweichender Name" wird aber der  komplette Sucheinstieg angegeben. Die Korrektur ist beantragt.

- Diese Eintragung war in den GND-Übergangsregeln standardmäßig vorgesehen (bei unselbstständiger Ansetzung Eintrag unter der selbstständigen Form), wurde aber auch dort schon nach Ermessen angewendet. So ist es unter RDA auch. Sie können diese Eintragung machen, müssen es aber nicht.
hbz/Humpertz, Nachtrag 18.2.16: In der Erläuterung zu 11.2.3.7 wird der Eintrag unter der selbstständigen Namensform bei unselbstständig erfassten Körperschaften empfohlen, wenn sich dadurch ein deutlich anderer Sucheinstieg ergibt. Ein deutlich anderer Sucheinstieg ist hier rein formal schon gegeben (Erstes Suchwort "Jahreskongress" statt "Deutsche"). Wir haben diese Regelung aber so ausgelegt, dass der Eintrag gemacht werden soll, wenn er für die katalogisierende Institution für sinnvoll erachtet wird.
 

Ergänzung 17.2.16:
12 Konferenz als geistiger Schöpfer
Kann man von "kollektiver Aktivität" der Konferenz ausgehen, obwohl im Inhaltsverzeichnis die Namen der Vortragenden mit ihren Beiträgen genannt sind? Dann ist die Konferenz geistiger Schöpfer zu behandeln.
Oder ist das ein Indiz, um die kollektive Aktivität eben nicht gelten zu lassen und damit die Konferenz eben nicht als geistigen Schöpfer zu behandeln?
12.02.2016
466/kv und 465/br
19.02.2016, 464/sn und 465/br:
AWR zu RDA 19.2.1.1.1., Schritt 2 c)
c) Kollektive Aktivität der Körperschaft
Die Körperschaft ist geistiger Schöpfer bei Werken, die über die kollektive Aktivität einer Konferenz,... berichten. Ein solches Werk dokumentiert die Aktivität derjenigen, die daran beteiligt sind. Die Konferenz, Expedition, Messe usw. muss unter die Definition einer Körperschaft fallen und in der Ressource genannt sein. Beispiele für diesen Typ sind Tagungsbände, die die Vorträge oder Abstracts einer Konferenz enthalten
Die Formulierung "dokumentiert die Aktivität derjenigen, die daran beteiligt sind" legt nahe, dass im Inhaltsverzeichnis durchaus die Namen der an der Konferenz beteiligten Wissenschaftler mit ihren Beiträgen genannt sein dürfen.
(vgl. Wiesenmüller/Horny, S. 136/137: "Es handelt sich also um Publikationen, die ... die Aktivität vieler an der Veranstaltung Beteiligter dokumentieren. ... In diesem Fall gilt die Konferenz als geistiger Schöpfer.")
So besprochen bei Telko der EG FE am 26.02.2016
13 Selected papers - kollektive Aktivität?
Kann man von "kollektiver Aktivität" der Konferenz sprechen, wenn nicht alle Tagungsbeiträge, sondern nur eine Auswahl ("selected papers") enthalten ist?
12.02.2016
466/kv und 465/br
26.02.2016, hbz/Humpertz:
In RDA wird nicht zwischen "selected papers" und "allen" Tagungsbeiträgen unterschieden. Kollektive Aktivität = Dokumentation der Aktivität derjenigen, die an der Veranstaltung beteiligt sind (vgl. AWR zu RDA 19.2.1.1.1., Schritt 2c). Präzision durch Wiesenmüller/Horny, S. 136: "Es handelt sich also um Publikationen, die ... die Aktivität vieler an der Veranstaltung Beteiligter dokumentieren."
Somit zählen "selected papers" auch zur kollektiven Aktivität der Konferenz. Es muss nicht recherchiert werden, wieviele Beiträge fehlen oder umgekehrt, ob bei "papers of the conference" wirklich alle Beiträge enthalten sind.
(Quelle: Telko der EG FE am 26.2.2016)

14
"Art der Körperschaft" - Feldhilfe zu 111 / pdf S. 4
Lt. Schulungsunterlagen solle man in 550 mit "Veranstaltung" verknüpfen, in der Feldhilfe zu 111 erscheint aber beim Beispiel "Rescue" in der 550 der Begriff "Kongress". Muss die Feldhilfe an der Stelle geändert werden oder spielen tatsächlich beide Begriffe als "obin" eine Rolle? Wenn ja, wie wird da unterschieden?
01.03.2016
38 M/ Adolph
2.3.2016, hbz/Humpertz: Die Normdatensätze "Veranstaltung" und "Kongress" wurden noch nicht überarbeitet und werden derzeit noch nebeneinander verwendet. Das müsste u.E. vereinheitlicht werden. Wir bringen den Punkt in der übernächsten Telko zu GND-Fragen im April zur Sprache.
9.6.16, hbz/Humpertz: Die Begriffe kommen aus verschiedenen Quellen. Zum einen vergibt die SE immer ein Sachschlagwort zur Konferenzart. "Kongress" ist veraltet und wird bei Neuerfassung durch "Konferenz" ersetzt (Anpassung an RDA-Terminologie). Alte Einträge mit "Kongress" bleiben bestehen. Die SE vergibt aber, wenn möglich, speziellere Begriffe für die Konferenzart, z.B. Literaturveranstaltung, Bierfest usw. Die Vergabe des Sachschlagwortes durch die SE erfolgt unabhängig davon, ob im bevorzugten Namen der Konferenzbegriff enthalten ist oder nicht. -
Muss zu einem bevorzugten Namen ein Zusatz vergeben werden, soll dieser Begriff immer von FE in Feld 550 einen Beziehungseintrag erhalten + $X. Dieser Eintrag erfolgt unabhängig vom Eintrag des Sachschlagwortes der SE. 550 $s Veranstaltung kann also zusätzlich zu dem Sachschlagwort vergeben sein, oder allein stehen, je nachdem, ob die SE den Datensatz schon nachgenutzt hat oder nicht.
Die Feldhilfe wird noch entsprechend angepasst.
15 Behandlung Altbestand
Nach RDA werden Tagungsbände ja grundsätzlich monografisch aufgenommen. Wie soll man aber mit Altbestand verfahren, der neu zu katalogisieren ist, bei dem aber schon ZDB-ÜO und spätere Bände vorhanden sind?
Bsp.: HT008355075 (Bd. 2 wurde jetzt schon als Bandsatz aufgenommen, müsste aber ja eigentlich als Monografie behandelt werden)
01.04.2016 98/Koring
hbz/Humpertz, 20.4.16: Die ZDB hat dazu eine Regelung getroffen: "Ab Erscheinungsdatum 2016 werden alle Konferenzveröffentlichungen als Monografien behandelt (Ausnahme RDA 1.1.3). Bei früheren Erscheinungsdaten liegt es im Ermessen der katalogisierenden Bibliotheken, die Veröffentlichungen monografisch oder weiterhin als fortlaufende Ressourcen zu behandeln." (Umgang mit Veröffentlichungen zu Konferenzen und Ad-hoc-Ereignissen in der ZDB , S. 4, Punkt 4.0 Zeitschnitt). Wir würden hier Bd. 1 noch unter der Konferenzreihe nachtragen und nach Bd. 2 dann den Schnitt machen.
16
PDF, formatneutral Pkt. 4.6 (S. 11) bzw. Aleph Pkt.4.4 (S. 10)
Dort heißt es im Zusammenhang mit der Verantwortlichkeitsangabe, dass auch mehrere Namensformen einer Konferenz von der Hauptinformationsquelle zu übertragen sind. Auffällig an allen thematisierten Beispielen ist jedoch, dass die Konferenzen (z.T. gemäß D-A-CH AWR für 2.3.4.3) aber als Titelzusatz erfasst worden sind, ausgenommen das Beispiel mit ausschließlicher Erfassung der Konferenz in Feld 331. Soll die Formulierung nun bedeuten, dass alternative Namensformen der Konferenz gar nicht als Zusatz, sondern in der Verantwortlichkeitsangabe erfasst werden sollen oder dass hier das Erfassungsprinzip für die Verantwortlichkeitsangabe auch auf den Titelzusatz Anwendung findet? Markantes Beispiel ist hier die "Danube Conference 2014" (Modul 5A.07.03), dort hätte man die Angabe "XXVI. Conference of ...." ja auch alternativ in der Verantwortlichkeitsangabe erfassen können? In welchen Fällen wären Konferenzen in der Praxis überhaupt in der Verantwortlichkeitsangabe und nicht als Titelzusatz zu erfassen?
27.04.2016
Köln 1, 98/Jaki
hbz/Humpertz, 4.5.16: Stimmt, hier liegt in den Unterlagen ein Gegensatz vor. Gemäß PDF, formatneutral Pkt. 4.5 "Erfassen des Titels und Titelzusatzes" (S. 10) werden die Angaben zu einer Konferenz, die der bevorzugten Informationsquelle für den Haupttitel (Titelseite) entnommen wurden, als Zusatz zum Sachtitel oder - je nach Sachverhalt - als Sachtitel erfasst.

In der Verantwortlichkeitsangabe erfasst werden Angaben zu einer Konferenz, die nicht auf der Titelseite stehen. ("Steht die Konferenz nicht auf der Haupttitelquelle wird sie – wie bei Körperschaften üblich - in der Verantwortlichkeitsangabe erfasst.").

Dazu passt aber nicht die Wendung in PDF, formatneutral Pkt. 4.6 "Erfassen der Verantwortlichkeitsangabe" (S. 11) bzw. Aleph Pkt.4.4 (S. 10): "Dies bedeutet, dass auch mehrere Namensformen einer Konferenz von der Hauptinformationsquelle übertragen werden."
-> wird zur Klärung weitergegeben

Neue Fassung PDF, formatneutral, Pkt. 4.6 (S.11) (Stand: 30.11.2016): Bei Vorliegen mehrerer Verantwortlichkeitsangaben wird nach RDA 2.4.2.3 D-A-CH verfahren. Die Konferenz usw. als geistiger Schöpfer wird erfasst, wenn sie nicht bereits als Titel oder im Titelzusatz erfasst wurde (siehe 4.5).
17
Einzelausstellungen für Altdaten oder ältere Fremddatenaufnahmen s. Modul 5A.06, Frage 4
       
18
Konferenz als gS
Wir haben einen Fall, bei dem laut Vorwort überwiegend Beiträge einer Konferenz enthalten sind, und außerdem noch zwei weitere, später verfasste Aufsätze, die zwar gleichberechtigt neben den anderen im Inhaltsverzeichnis stehen, aber nichts mit der Konferenz zu tun haben. Die Meinungen sind nun geteilt was die Konferenz betrifft: geistiger Schöpfer des Werkes oder nicht? Falls nicht, womit sollte man $4 besetzen: isb, oth? Kann man so einen Fall gleichsetzen mit dem Werk eines persönlichen geistigen Schöpfers mit Ergänzungen?
Auf der Titelseite steht kein Hinweis auf die Konferenz, es gibt nur einen übergeordneten Titel. Es handelt sich um HT018893123, einen Blick ins Buch können Sie hier werfen:
https://www.amazon.co.uk/Migration-Political-Theory-Movement-Membership/dp/0199676607/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1492524660&sr=8-1&keywords=fine+migration+political+theory Die Konferenz (deren Name in diesem Fall leicht vom Titel abweicht) ist nur im Vorwort erwähnt.
12.4.2017
Köln 1, 5/bt
hbz/Humpertz, 3.5.17: Die Hauptkomponente sind die Tagungsbeiträge, aber insgesamt sind sie nur _ein_ Bestandteil des Werkes. Der Titel gilt m.E. für alle Beiträge des Werkes, nicht nur für die Tagungsbeiträge. Es gibt also einen übergeordneten Titel für alle Bestandteile des Werks. Somit liegt hier kein Hauptwerk mit Ergänzungen vor. Der Titelzusatz "the ethics of movement and membership" entspricht nicht dem Original-Konferenz-Zusatz "Remaining Challenges". Der zeitliche Abstand zwischen der Konferenz (2011) und der vorliegenden Veröffentlichung (2016) deutet auch darauf hin, dass die Konferenzbeiträge hier in einem anderen Zusammenhang nochmals veröffentlicht wurden, zusammen mit anderen Beiträgen zu dem übergeordneten Thema.
Die Konferenz ist nur geistiger Schöpfer der Tagungsbeiträge, nicht des gesamten Werkes. Sie würde hier weiterhin einen Eintrag als sonstige Körperschaft erhalten, mit Beziehungskennzeichen "isb" gemäß RDA 19.3.1.3 D-A-CH.

Fragen zu Modul 5A.08 Körperschaften als geistiger Schöpfer

Nr.
Modul-Teil, ggf. Seite / Folie Frage / Anliegen
Datum der Eintragung
Name
Kommentar / Antwort
Status
1 Folie 31
Warum wurden die Herausgeber fett gedruckt?
01.10.15
Köln 2, hbz/Humpertz für die Teilnehmer
hbz/Humpertz, 01.10.15: Es handelt sich um eine Zusammenstellung der Tagungsbeiträge. Die Herausgeber einer Zusammenstellung haben einen wesentlichen Anteil an der Ressource und sind daher Zusatzelement (RDA 20.2.1.3 D-A-CH, AWR). Bei bis zu drei Personen werden alle angegeben. Allerdings bräuchte nur der erste einen Beziehungseintrag. Das melden wir noch weiter.

2
Folie 33+34, pdf S. 15
Im pdf ist bei dem Beispiel auf Seite 15 "200 b" besetzt, vermutlich richtig weil die Körperschaft nicht geistiger Schöpfer ist. Auf Folie 34 ist "200_" besetzt, müsste das korrigiert werden? Im Zusammenhang damit ist mir die Formulierung auf Folie 33 unklar die sich in der pdf nicht findet: "'Herausgebendes Organ' kann deshalb auch als zusätzliche Beziehungskennzeichnung für eine Körperschaft vergeben werden, die geistiger Schöpfer ist." Ich hatte bisher gedacht dass, wenn eine Körperschaft geistiger Schöpfer ist,  als Beziehungskennzeichnung aut vergeben wird? Sollte die Formulierung evt. lauten "... die NICHT geistiger Schöpfer ist"? Das würde dann auch zum Beispiel auf Folie 34 passen.
09.11.2015
Köln 1, 5/Bertrams
hbz/Block, 9.11.15: Ja, auf Folie 34 müsste 200_ in 200b korrigiert werden. -> Korrektur ist beantragt
Der Hinweis auf Folie 33 findet sich im pdf auf S. 15 in der Fußnote. Gemeint ist damit, dass die Beziehungskennzeichnung "Herausgebendes Organ" (Code "isb") bei einer Körperschaft, die geistiger Schöpfer ist, auch zusätzlich vergeben werden kann (-> aut + isb). In dem Beispiel ist nur "isb" zutreffend.





3
Folie 36
Auch hier 200 -> 200b
10.11.2015 385, Trier/ Unkhoff-Giske
hbz/Block, 10.11.15: Korrektur ist beantragt
4
Folie 21,
pdf S. 7 unten
Der zweite Mitwirkende in 104b ist fett gedruckt. Aber es ist doch nur der erste Standardelement, oder??
18.11.15
Köln 1/ 38 M/Lerch
ULB Bonn/Hupperich, 19.11.15: Mitwirkende sind in dem durch die AWR zu 20.2.1.3 vorgegebenen Umfang Zusatzelement: "Erfassen Sie die Beziehung zu Mitwirkenden, die in der bevorzugten Informationsquelle erwähnt sind und die zur Realisierung der Ressource einen bedeutenden Teil beigetragen haben." Z. B. Herausgeber einer Zusammenstellung. Daraus kann man folgern, dass hier beide Mitwirkende erfasst werden sollten.
5
pdf S. 14
Im oberen Beispiel müsste der Mitwirkende fett gedruckt sein?
18.11.15
Köln 1/ 38 M/Lerch ULB Bonn/Hupperich, 19.11.15: Ob ein Mitwirkender, der in der bevorzugten Informationsquelle erscheint, einen bedeutenden Beitrag geleistet hat, ist eine Ermessensentscheidung. In diesem Beispiel ist Frank Unger (nur) der Redakteur, was gemäß AWR durch die Beziehungskennzeichnung "Herausgeber" angezeigt werden kann. Er ist aber nicht der Herausgeber einer Zusammenstellung, was in 20.2.1.3 D-A-CH als typischer Fall für einen bedeutenden Beitrag genannt wird.
6
Konferenz als geistiger Schöpfer, wenn Verfasser der Tagungsbeiträge genannt sind?
vgl. Frage 12 bei 5A.07
       
7
Konferenz als geistiger Schöpfer bei "selected papers"?
vgl. Frage 13 bei 5A.07
       
8
Mehrere Konferenzen in einer Ressource
Wenn in einem Band laut Vorwort Beiträge zu zwei genau bezeichneten, aber nicht zueinander in Beziehung stehenden Konferenzen enthalten sind: Sind dann beide Konferenzen Geistige Schöpfer dieser einen Ressource (obwohl sie ja nicht "zusammengearbeitet" haben) und werden in 200_ und 204a festgehalten? Oder definiert man ein solches Werk als Zusammenstellung, das als solches keinen geistgen Schöpfer hat, und die Konferenzen sind damit nur geistige Schöpfer von Teilwerken und werden in 200b bzw. 204b angegeben?
01.07.2016
Köln 1, 5/Bertrams
hbz/Humpertz, 1.7.16: Der zweite Lösungsansatz trifft zu. Es handelt sich um eine Zusammenstellung, bei der es keinen geistigen Schöpfer des Gesamtwerkes gibt. Die Konferenzen sind geistige Schöpfer ihrer Teilwerke. Sie werden in 200b bzw. 204b angegeben mit $4 aut.
9
Konferenz als gS - oder nicht? Unterschiedliche Sucheinstiege in Manifestationen
Ich habe schon einige male gesehen, dass bei Konferenzschriften ein und derselbe Titel als Print- und als eBook-Ausgabe unterschiedliche normierte Sucheinstiege hat: Häufig ist in der Print-Ausgabe die Konferenz als geistiger Schöpfer angesetzt, während sie in der eBook-Aufnahme komplett unter den Tisch fällt. Aktuelles Beispiel: HT019114886 und HT019139126. Wie würde man hier am besten verfahren - streben wir Vereinheitlichung an (wenn ja: Wie?), oder nehmen wir die Inkonsistenz in Kauf?
10.03.2017
Köln 1, 5/Bertrams
hbz/Humpertz, 18.4.17: Es handelt sich im genannten Beispiel um eine offline eingespielte Springer-Titelaufnahme. Offline eingespielte Titelaufnahmen sollen in der hbz-Verbunddatenbank von den Bibliotheken unverändert bleiben, da vorgenommene Ergänzungen durch ein späteres Update der Daten u.U. wieder verloren gingen (vgl. Geschäftsgangsregelung Elektronische Ressourcen, Punkt 4.2 "Datenqualität und -modifikation", S. 7)

Fragen zu Modul 5A.09 Werk-zu-Werk-Beziehungen

Nr.
Modul-Teil, ggf. Seite / Folie Frage / Anliegen
Datum der Eintragung
Name
Kommentar / Antwort
Status
1 PPT, Folie 13
Feld 529 -> 534 (so auch in PDF, außerdem Beziehungskennzeichnung "Libretto" nur in F8-Liste von Feld 534)
06.11.2015 Un hbz/Block, 6.11.15: Korrektur ist beantragt
2
Folie 9, pdf S. 3
Die unstrukturierte Beschreibung wird im pdf auf Seite 3 in Kategorie 501 untergebracht, auf Folie 9 jedoch in Kategorie 534. Im pdf wird auch bei anderen Beispielen die unstrukturierte Beschreibung in 501 festgehalten. In der Schulung hatte ich mir nichts zu den Kategorien notiert, soll prinzipiell bei unstrukturierten Beschreibungen 501 genutzt werden?
10.11.2015 Köln 1, 5/Bertrams
hbz/Block, 10.11.15: Die unstrukturierte Beschreibung soll generell in Feld 501 erfasst werden.
-> Korrektur der PPT ist beantragt

3
Folie 6ff
Ist ein Kommentar zu einem Werk ( Belletristik oder Rechtswiss.) eine begleitende oder eine abgeleitete Beziehung? Sind beide getrennt veröffentlicht, würde ich sie über 534 in Beziehung setzen. Wie sieht die TA aus, wenn Werk und Kommentar je 50% umfassen und in einer Manifestation veröffentlicht werden? Bestimme ich dann zusätzlich zum Titel des verkörperten Werkes auch den Titel des verkörperten Kommentars?
26.11.2015 Köln 1,
5/Buske
hbz/Block, 10.12.15: Die Beziehung zu einem Kommentar findet sich seit dem August-Release des Toolkits nicht mehr in Anhang J (Beziehungen zwischen Entitäten der FRBR-Gruppe 1) sondern in Anhang M bei den Themenbeziehungen. Die Bezeichnung begleitende oder abgeleitete Beziehung ist daher nicht zutreffend. Die Beziehung kann in Feld 534 erfasst werden. Sind kommentiertes Werk und Kommentar in einer Manifestation veröffentlicht, hängt die Bestimmung des normierten Sucheinstiegs für das Werk davon ab, wie sich das Werk präsentiert (s. RDA 6.27.1.6).

Sonstige Fragen zu Modul 5A

Nr.
Thema Frage / Anliegen
Datum der Eintragung
Name
Kommentar / Antwort
Status
1 Schulungsbeginn
Fängt die Schulung am 2. Schulungstag um 10:00 h
oder doch, wie im Plan ausgewiesen um 9:30 h an?
31.08.2015 köln1, Wichert
Kn 28
hbz/Block, 4.9.15: Für Gruppe Köln1 beginnt auch der 2. (+ 3.) Schulungstag wie vereinbart um 10 Uhr
2
Zugang RDA-Toolkit
Letztes Jahr funktionierte der Zugang von zu Hause aus noch, jetzt wohl nicht mehr ...? Haben sich die Zugangsdaten geändert?
02.09.2015 Köln 1, 38 M/ Adolph
hbz/Block, 4.9.15: Für die Nutzung über das D-A-CH-Consortium erfolgt der Zugang per IP-Adresse, Nutzerkennungen sind nur im Ausnahmefall vorgesehen.

3
Nachfolge-Auflage unter anderem Titel
In der Schulung wurde ja gesagt, dass man bei einer späteren Auflage unter einem anderen Titel keine Beziehung zwischen den Manifestationen herstellen könne, da es keine Nachfolge-Beziehungen für Manifestationen gibt. Könnte man aber nicht nach RDA J 4.2 "Nachdruck von / Nachgedruckt als" verwenden, bzw. wie es in der Schulungsunterlage zu Modul 5B gesagt wird allgemein "in Beziehung stehende Manifestation"?
22.10.2015 Köln 1, 98/Koring
hbz/Block, 29.10.15: Die Frage der Darstellung von solchen Beziehungen sollte noch in der AG RDA geklärt werden.
4 Indexierung 303, 362
Sind 303, 303t und 362 suchbar? Oder sollen Sie es noch werden?
17.11.2015
Köln 1, 38 M/ Adolph
hbz/Block, 17.11.15: Die Felder 303 und 362 werden indexiert, die Details sind hier zu finden: https://wiki1.hbz-nrw.de/x/TIAcB
5 Richtlinienpapier, Fassung vom 17.11.15
Der Link unter Punkt 3 zur Standardelementetabelle bei der hierarchischen Beschreibung scheint nicht zu stimmen?
23.11.2015 Köln 1, 5/Bertrams
466/Kriesten, 23.11.15: Das sollte zeitnah geprüft werden.
Standardelementeset Hierarchische Beschreibung
hbz/Block, 4.1.16: mit Stand vom 22.12.15 korrigiert s. https://wiki1.hbz-nrw.de/x/EAD_Bg
6
Richtlinienpapier, Fassung vom 17.11.15
Seite 5, Punkt 11, zweiter Unterpunkt: Gilt die Regelung für $x auch für $y und $z?
24.11.2015
Köln 1, 5/Bertrams
hbz/Block, 1.12.15: Die Regelung gilt nur für $x (-> eine Ausstellungen findet an einem Ort gleichzeitig in mehreren Institutionen statt).
Beispiel:
064 $a Ausstellungskatalog
$9 (DE-588)4135467-9
$x Rheinisches Landesmuseum Trier
$x Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum Trier
$x Stadtmuseum Simeonstift Trier
$y 02.06.2007-04.11.2007
$z Trier
In allen anderen Fällen soll aus Gründen der Übersichtlichkeit / Klarheit das Feld 064 wiederholt werden.
Eine entsprechende Erläuterung wird in den Verbundrichtlinien noch ergänzt.
7
Beziehungskennzeichen
In RDA I.2.2 ist "Auftraggeber" als mögliche Beziehungskennzeichnung aufgeführt, in Aleph ist sie jedoch in der mit Strg+F8 aufzurufenden Liste nicht zu finden. Wird sie im Echtsystem noch ergänzt?
16.12.2015
Köln 1, 5/Bertrams
hbz/Block, 16.12.15: die Strg+F8-Liste orientiert sich an der AH-017, in welcher die BZK leider fehlt -> wird ergänzt

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